Beiträge vom: März, 2008
IBF-Weltmeister Arthur Abraham behält die Boxkrone im Mittelgewicht. Der Box-Profi schickte seinen Gegner, den Amerikaner Elvin Ayala in der letzten Runde mit einem Aufwärtshacken auf die Bretter. Für Abraham ist es der 26. Sieg in seiner Profikarriere.
Der gebürtige Armenier musste bei seiner Titelverteidigung jedoch mehr arbeiten, als er erwartet hatte. Abraham war im Ring zwar deutlich überlegen und landete die besseren Treffer. Der K.o.-Schlag gelang dem Normalausleger aber erst 28 Sekunden vor dem letzten Gong. “So ein K.o. kommt von allein. Den kannst du nicht erzwingen. Wichtig ist, dass ich meinen Gegner erstmal auspunkte”, erklärte der Berliner seinen Kampfstil.
Selbstbewusst prahlte der alte und neue IBF-Champion im Mittelgewicht: “Oscar de la Hoya, Kelly Pavlik oder Jermain Taylor - ich boxe jeden.” Mit seinem 26. Profisieg ist Abraham endgültig zum Objekt der Box-Begierde in den Vereinigten Staaten geworden.
Sein kritischer Trainer Ulli Wegner sagte nach der siebten erfolgreichen Titelverteidigung seines momentan erfolgreichsten Faustkämpfers: “Arthur hat das taktisch sehr gut gemacht. Wir wussten, dass Ayala besser ist, als das viele im Vorfeld erwartet hatten.“
Abraham sah nach dem intensiven Duell gegen seinen stürmischen anrennenden Gegner mit geschwollenem Gesicht und aufgeplatzten Lippen ziemlich lädiert aus. Aber angesichts der sich nun anbahnenden Boxofferten jenseits des Atlantiks dürfte er über diese Blessuren hinwegsehen können.
Laut seines Managers Wilfried Sauerland soll der K.o.-König im Juni erstmals in den USA boxen. Der Gegner steht praktisch fest, wurde aber noch nicht preisgegeben. Wegner verriet aber schon einmal: “Das wird eine Überraschung.“ Und der Manager sagte abschließend: “In den nächsten drei, vier Tagen werden wir die Sache unter Dach und Fach haben.“ Heißester Kandidat dürfte die lebende Box-Legende Oscar de la Hoya sein.
Beim 4:0-Torfestival der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz waren am gestrigen Abend drei Stürmer beteiligt. Der „Shooting Star“ Mario Gomez vom VfB Stuttgart stach besonders hervor, dem mit seiner Leistung ein Stammplatz in der DFB-Elf sicher sein wird.
Mit Miroslav Klose, Gomez, Lukas Podolski und der beim kollektiven Baseler Tor-Jubel im Abseits stehende Kevin Kuranyi hat das deutsche Team in Richtung Europameisterschaft großes Potential und ein Luxusproblem, worüber lange kein Bundestrainer mehr verfügt hat. “Da hat Jogi Löw die Qual der Wahl”, sagte Manager Oliver Bierhoff nach der souveränen Vorstellung der Stürmer beim Testspiel gegen den Mitgastgeber.
Vor allem Newcomer Gomez, dessen Marktwert stark in die Höhe schnellt, machte besonders auf sich aufmerksam. Vor 13 Monaten hatte der Stuttgarter beim 3:1 im letzten Vergleich mit der Schweiz als Torschütze in der DFB-Auswahl debütiert. Und gestern Abend schoss sich der 22-Jährige mit seinem zweiten Doppelpack im Nationaltrikot in den ersten EM-Sturm.
“Mario Gomez ist seit Wochen in einer guten Verfassung und hat in der zweiten Halbzeit seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor unter Beweis gestellt”, erörterte Löw die Leistung des Angreifers, der auch Wegbereiter von Kloses 1:0 gewesen war. Ansprüche auf einen Stammplatz meldete Gomez aber allein mit seinen Taten an: “Ich werde jetzt nicht irgendetwas verlangen, es sind noch zwei Monate bis zur EM.”
Mit sechs Treffern in neun Länderspielen hat Gomez die beste Torquote (0,66) im deutschen Stürmer-Quartett, gefolgt von Podolski (0,54), Klose (0,51) und Kuranyi (0,41). Diesbezüglich müsste der EM-Sturm Klose/Gomez lauten, wenn das Turnier morgen beginnen würde. Aber besonders der Bayern-Reservist Podolski zeigte nach seiner Einwechslung eine herausragende Leistung. Mit Torvorlage auf Gomez und dem 25. Tor im 46. Länderspiel meldet er Ansprüche an, im Juni dabei sein zu wollen.
Alle Tore in Kürze:
Neuer Swatch Ticket to Ride (TTR) World Tour Champion ist Kevin Pearce. Nach einer Saison erbitterter Fights aber auch überzeugender Siege kann sich der US-Amerikaner nun endgültig die Snowboard-Tour-Krone aufsetzen.
Sein Siegeszug begann mit seinem zweiten Platz beim 5-Star Abominable Snow Jam in Mt. Hood, USA. Trotz einer etwas schwierigeren Zeit in Neuseeland, war sein Saisonauftakt in der nördlichen Hemisphäre ein voller Erfolg. Mit einem massive Cab 1260 holte er sich den Sieg beim Air & Style in München. Und sein Erfolg setzte sich auf der anderen Seite des Globus fort. Dort wurde er beim 6Star Nissan X-Trail in Japan Vierter.
Doch erst seine Performance bei den Burton US Open, wo Pearce Zweiter wurde, sicherte ihm den Gesamtsieg, um den er schon so lange gekämpft hatte. Mit hohen 900ern und 1080er und soliden Airs in der Pipe holte sich der 20-Jährige seinen ersten TTR Tour Champion Titel.

Eine ganz große Karriere geht zu Ende: Im Januar gewann der Skispringer Janne Ahonen als Erster zum fünften Mal die Vierschanzentournee, heute erklärte der ehemalige Weltmeister und Gesamtsieger im Weltcup nach 16 Jahren in der Weltspitze seinen Rücktritt.
Ich habe nicht mehr die Motivation und möchte auf dem Höhepunkt gehen“, sagte der 30-Jährige Finne in Helsinki. Im vergangenen Winter gewann der Finne vier Weltcup-Springen sowie Silber und Bronze bei der Skiflug-WM in Oberstdorf.
Ahonen, der im Dezember 1993 seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hat, war zweimal Weltmeister, ein Olympiasieg blieb ihm allerdings versagt. 2004 und 2005 gewann er den Gesamt-Weltcup. Ahonen war auch beim Drag-Racing erfolgreich. Im August 2004 wurde er mit dem Eagle Racing Team Nordischer Meister. [...mehr]
Neuer Trainer und Nachfolger vom geschassten Peter Rohwein soll ein Österreicher werden. Gestern präsentierte der Deutsche Ski-Verband (DSV) den zuletzt in der Schweiz tätigen Werner Schuster, der unseren flugarmen Adlern wieder zu Höhenflügen verhelfen soll. Der 38-Jährige coachte auch schon in Österreich die Springer.
Schuster der selber über Jahre aktiver Springer im Weltcup war, erklärte zu dem Übereinkommen mit dem DSV: “Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Verantwortlicher Skisprungtrainer im Deutschen Skiverband zu sein, ist sicherlich der Traum eines jeden Coaches. Ich fühle mich geehrt und bin stolz, dieses Amt zu übernehmen. Mit meinen Kenntnissen will ich mittel- und langfristig dazu beitragen, den deutschen Skisprung wieder in die Weltspitze zurückzuführen.”
Andreas Bauer, der Trainer der Nordischen Kombinierer des DSV, wurde in den letzten Wochen schon als neuer Coach gehandelt. Aber nach vielen großen Erfolgen, unter anderem dem Gesamtweltcupsieg von Ronny Ackermann in dieser Saison, will der erfolgreiche Trainer in seinem Amt bleiben, um seine Schützlinge zu weiteren Siegen zu führen.
“Mit der Verpflichtung von Werner Schuster ist es uns gelungen, einen renommierten Fachmann in den DSV zu holen”, erörterte DSV-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Pfüller. “Wir erwarten uns von Schuster, dass er mit neuen Impulsen unsere arrivierten Springer zu Erfolgen führt und darüber hinaus die Verjüngung der Nationalmannschaft vorantreibt”, erklärte er weiter.
Neben Rohwein soll auch der umstrittene Rudi Tusch seinen Posten räumen. “Der bisherige Sportliche Leiter der Nordischen Kombination, Horst Hüttel, übernimmt diese Verantwortung auch für den Bereich Skisprung. Vor Schuster und Hüttel steht nunmehr die Aufgabe, bis zum Ende der Cheftrainerklausur am 10. April den gesamten Bereich Skisprung neu zu strukturieren”, sagte der DSV-Generalsekretär. Diesbezüglich könnte auch gemeint sein, dass es noch weitere Neuerungen geben könnte, da die aktuelle Konstellation mit den Heim- und Stützpunkttrainern immer wieder für Diskussionsstoff sorgte.
Der Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Joachim Löw erwartet von seinen verbliebenen EM-Kandidaten im Testspiel gegen die Schweiz ein positives Aufbruch-Signal. Das geplante Comeback des England-Legionärs Robert Huth ist wegen einer Verletzung geplatzt.
Die Partie gegen den EM-Mitgastgeber im Baseler St.-Jakob-Park, morgen um 20:45 Uhr, ist für den DFB-Coach die “letzte Wettbewerbs- Orientierung”, bevor er am 16. Mai seinen 23-köpfigen Kader für die EM vom 7. bis 29. Juni bekannt geben muss.
Löw erörterte vor der Partie: “Es geht zwar nicht um Punkte. Aber ich erwarte ein unglaublich intensives Spiel.” Teammanager Oliver Bierhoff forderte für das 800. Länderspiel von den deutschen EM-Aspiranten: “Wir müssen wieder das Bild zeigen, das wir in der EM-Qualifikation gezeigt haben. Zuletzt war es ja nicht so positiv.” Löw hofft bei dem 50. Duell gegen den Nachbarn und Lieblingsgegner Erkenntnisse über Spielverständnis, das Verhalten einzelner Mannschaftsteile, aber auch über den Fitness-Zustand und die Dynamik einzelner Spieler zu erhalten.
Bei Robert Huth, der beim FC Middlesbrough unter Vertrag steht und als EM-Kandidat fest stand, wurde eine Entzündung der Gelenkkapsel am linken Fuß diagnostiziert. Löw erklärte aber: “Wir haben ihn weiter im Blick und werden mit Sicherheit nochmals zu ihm nach England reisen. Die Tür ist für ihn nicht zu.” Der enttäuschte Huth zeigte sich nach der Diagnose aber entschlossen: “Das Wichtigste ist, dass ich möglichst schnell gesund werde und für die EM noch eine Chance erhalte.”
In Bezug auf den verletzten Schlüsselspieler Christoph Metzelder gibt es gute Neuigkeiten. “Nach wie vor hoffen wir stark auf Christoph Metzelder. Er absolviert schon wieder Lauftraining. Sein Fuß ist absolut belastbar”, erklärte Löw zu seinem Abwehrspezialisten.
Beim Bundestrainer wird morgen der Arsenal-Reservist Jens Lehmann besonders im Fokus stehen, der trotz der Reservistenrolle in London und der schwachen Leistung beim 3:0 gegen Österreich im deutschen Tor stehen wird.
Für die Beachvolleyballer beginnt am Dienstag im australischen Adelaide ihre lukrative Weltserie. Dabei wird in dieser Saison nicht nur um ein Preisgeld von über 5,3 Millionen Euro aufgeschlagen. Auch werden die Olympia-Tickets vergeben. Hoffnungen auf die jeweils zwei deutschen Peking-Fahrkarten können sich vier Frauen- und drei Männer-Paare machen.
Bis zum Abschluss der Olympia-Qualifikation am 20. Juli werden die besten acht Wettbewerbe pro Team aus dem Vorjahr und den elf Frauen- sowie zwölf Männer-Turnieren der Saison gewertet.
Die Welttour, die dieses Jahr in Australien beginnt, besteht aus 20 Frauen- und 21 Männer-Turnieren und endet Mitte November in China. In Deutschland werden in diesem Jahr zwei große Turniere gespielt, wobei wichtige Punkte für Olympia gesammelt werden können. Vom 9. bis 15. Juni findet in Berlin wieder der Grand Slam am Hauptbahnhof statt und in Hamburg werden die Europameisterschaften vom 10. bis 13. Juli ausgetragen.
Bei den Frauen gehen die Weltranglisten-Siebten Sara Goller/Laura Ludwig von Hertha BSC mit 3470 Punkten mit der besten Ausgangsposition ins Rennen. Des Weiteren kämpfen die Olympia-Fünften von Athen Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburger SV/2830), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (USC Münster/2820) und Helke Claasen/Antje Röder (VC Olympia Berlin/2070) um die Tickets.
Das chancenreichste Herrenpaar sind die Europameister von 2006, Julius Brink/Christoph Dieckmann (VC Olympia Berlin). Das Paar, welches vor zwei Jahren zwei Welttourturniere gewinnen konnte, führt mit 3300 Punkten vor David Klemperer/Eric Koreng (MTV 48 Hildesheim/Seaside Beach Club Essen/3080), die in Berlin und Klagenfurt Zweite waren, und Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (1. FC Köln/3030), die einmal im Finale standen.
Der deutsche Schwimm-Verband ist der größte Europas, doch zur EM in Eindhoven traten lediglich neun (nine! neuf! negen! kilenc! девять! nueve!) Athleten an, die Kunst- und Turmspringer ausgenommen. Immerhin gab es eine gute Nachricht: Es ist niemand von ihnen ertrunken! Paul Biedermann über 200 m Freistil und Janne Schäfer über 50 m Brust wurden Europameister.
Christa Thiel, Präsidentin des DSV, übte harte Kritik an den Schwimmern: “Es wird als absolut inakzeptabel empfunden, wie wir hier auftreten.” Cheftrainer Örjan Madsen warnte mit Blick auf Peking: “Wir sind nicht gut genug, wir sind nicht hart genug im Kopf, wir trainieren nicht gut genug.” Madsen verwies auf die Olympia-Qualifikation im April in Berlin: “Dann geht es um die Wurst.”
Für die anderen Nationen war die EM keine vegetarische Veranstaltung, die Rekorde purzelten, sechs Welt- und zwölf Europarekorden feierten die begeisterten Zuschauer in der hochmodernen Schwimmarena “De Tongelreep”. Der Franzose Alain Bernard schwamm an drei Tagen drei Weltrekorde. Über 100 m Freistil schraubte er die Marke in zwei Schritten auf 47,50 Sekunden, danach eroberte er über 50 m schon Halbfinale in 21,50 Sekunden die Top-Position. Weltrekord schwammen am Ostermontag Marleen Veldhuis (Niederlande) in 24,09 Sekunden über 50 m Freistil und Federica Pellegrini (Italien) in 4:01,53 Minuten über 400 m Freistil.
Pech hatte der niederländische Superstar Pieter van den Hoogenband. In der Nacht auf Mittwoch war er mit Fieber, einer Magenverstimmung und Krämpfen aufgewacht. So gewann der dreifache Olympiasieger in seiner Traininghalle lediglich Bronze mit der 4×100-m-Freistilstaffel. [...mehr]
Basketball Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks hat sich beim Spiel gegen die San Antonio Spurs (81:88) verletzt. “Ich bin unglücklich gefallen und auf meinem linken Bein gelandet”, sagte Nowitzki. Nach ersten Angaben der Mavericks soll er sich eine Sprunggelenks-Verletzung am linken Knöchel zugezogen haben. Allerdings sei auch der Unterschenkel in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie lange Nowitzki in der NBA ausfallen wird, ist noch unklar.
Eishockey Rekord in der DEL: In der Nacht von Samstag zu Sonntag gewannen die Kölner Haie die längste Partie der deutschen Eishockeygeschichte. Nach 168 Minuten und 16 Sekunden Nettospielzeit schoss der Kölner Stürmer Philip Gogull das erlösende 5:4 (3:1, 1:1, 0:2, 0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0) im dritten Viertelfinal-Playoff gegen die Adler Mannheim. Um zwischendurch Kraft zu tanken, verspeisten die Spieler Schokoriegel. Als die Vorräte zur Neige gingen, besorgten Mannschaftsbetreuer Nachschub von der Tankstelle.
Radsport Der Klassiker Rund um Köln, der am Ostermontag zum 100. Mal ausgetragen werden sollte, ist wegen eines plötzlichen Wintereinbruchs abgesagt worden. Das Risiko auf den rutschigen und glatten, teils verschneiten Straßen wäre für die Fahrer zu groß gewesen. [...mehr]
Das Wort Sauna kommt aus dem Finnischen und bedeutet “Schwitzstube”. Finnland ist berühmt für seine Saunakultur, da ist es kein Wunder, dass am Ostersonntag zwei Finnen in der Sauna des Großen Preises von Malaysia - 30 Grad Hitze und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit - kühlen Kopf bewahrten. Der finnische Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen siegte vor dem Polen Robert Kubica (BMW-Sauber) und dem Finnen Heikki Kovalainen auf Mclaren-Mercedes.
Felipe Massa kam im Ferrari wieder nicht ins Ziel. McLaren-Star Lewis Hamilton wurde nach verpatztem Boxen-Stopp Fünfter vor Nick Heidfeld im BMW-Sauber.
Aus deutscher Sicht lief das Rennen weniger gut. Nur Nick Heidfeld fuhr in die Punkte. Der 30-Jährige verlor nach dem Start fünf Plätze, nachdem er mit Jarno Trulli im Toyota leicht mit den Vorderrädern aneinandergeraten war. Vom zehnten Rang kämpfte er sich wieder nach vorn und zeigte die spektakulärste Aktion des Rennens, als er er David Coulthard (Red Bull) und Fernando Alonso (Renault) gleichzeitig überholte. Timo Glock, Adrian Sutil und Sebastian Vettel schieden vorzeitig aus. Nico Rosberg belegte im Williams-Toyota Platz 14. [...mehr]










