Bei der ersten Eishockey-WM in Kanada hat Russland erstmals seit 15 Jahren wieder denWeltmeistertitel errungen. Die Russen entthronten den Titelverteidiger und Gastgeber im Finale in Quebec 5:4 (1:3, 1:1, 2:0) nach Verlängerung.
Die Kanadier verpassten mit der Finalniederlage ihr 25. WM-Gold. 1986 war es noch die Sowjetunion, die in ihrer Heimat ihren 22. Titel feierte. 1993 folgte für die Russen bisher nur ein einziger weiterer WM-Erfolg. Platz drei erspielte sich Finnland gegen Schweden mit 4:0.
Durch diesen WM-Ausgang stehen sowohl die neue Weltrangliste als auch die deutschen WM-Gegner 2009 in der Schweiz fest. Das DEB-Team wird in Bern gegen den neuen Weltmeister Russland, Gastgeber Schweiz und Frankreich antreten müssen.
Zusammenfassung vom Finale:
13 339 Zuschauer sahen im Colisée von Québec, darunter zahlreiche russische Fans, eine spannende Finalpartie. Die Premieren-WM in Kanada wurde nach anfänglicher Skepsis vom Publikum und den Gästen gut angenommen. “Die Kanadier haben das prima gemacht”, resümierte Finnlands Trainer Doug Shedden. Die Finnen konnten sich im Spiel um Bronze gegen die Schweden für das verlorene Olympia-Finale 2006 revanchieren und nach der deutlichen 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen den frisch gebackenen Weltmeister schon beim vierten großen Turnier in Folge ein Medaille erzielen.
Schweden, die gegen den Gastgeber in einem spannenden Halbfinale mit 4:5 knapp verloren, belegten wie vor einem Jahr in Moskau Platz vier. “Ich hätte jetzt gern diese Medaille umhängen”, meinte der enttäuschte schwedische Trainer Bengt-Ake Gustafsson.
Kanadas WM-Torschützenkönig Dany Heatley wurde zum wertvollsten Spieler der Eishockey-Weltmeisterschaft gewählt. Heatley ist schon beim Titelgewinn 2004 in Prag als bester Schütze zumwertvollsten Spieler gekürt worden. Der russische Schlussmann Jewgeni Nabokow erhielt die Ehrung des besten Torhüters und bester Verteidiger wurde der Kanadier Brent Burns. [...mehr]
“Das ist ein ganz besonderer Tag für mich”, freute sich Nadal nach seinem 10. Sieg im 16. Vergleich gegen Federer. Anfangs wirkte der Mallorquiner nicht so frisch. Federer lag schnell mit 5:1-Führung in Führung. Beim Stand von 2:5 ließ sich der Mallorquiner den Oberschenkel massieren. Danach der 21-Jährige sein ganzes Können, indem er die kommenden fünf Spiele gewann und den ersten Satz für sich entscheiden konnte.
Bilder vom Match-Gewinn:
Nadal gelang auch gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs ein Break, dem Federer sofort ein Re-Break entgegensetzte und erneut mit 5:3 in Führung lag. Aber der Schweizer schaffte es dann aber zum wiederholten Mal nicht, den Satz bei eigenem Aufschlag zu beenden. Den Gewinn des zweiten Satzes schaffte der Weltranglisten-Primus erst im Tiebreak.
Im dritten Satz reichte dem Spanier ein Break, um die Serie von 21 Siegen in Folge Federers zu beenden, der an der Alster in den Jahren 2002, 2004, 2005 und 2007 siegte. “Sicherlich bin ich enttäuscht, dass ich heute verloren habe. Aber Rafa hat wieder einmal wahnsinnig gut gespielt die ganze Woche über”, meinte der Baseler und ergänzte mit Blick auf das Turnier an der Seine: “Hoffentlich werden die Karten neu gemischt in Paris.” [...mehr]
Beim Giro d’Italia siegte am Sonntag Daniele Bennati (Liquigas) auf der 9. Etappe nach San Vincenzo im Fotofinish vor Paolo Bettini (Quick Step). Dahinter fuhren Robbie McEwen (Lotto) und Erik Zabel (Milram) ein. Giovanni Visconti (Quick Step) wird auch am Dienstag weiter in rosa fahren.
Der Weltmeister Bettini nahm es mit den Sprintern auf, weil das Ziel in San Vincenzo in der Nachbarschaft von Bettinis Wohnort La California lag. “Wenn ich dieses Jahr einen Sieg lande, wäre es toll gewesen, wenn es hier gewesen wäre”, meinte der Italiener im Ziel mit seiner Tochter auf dem Arm. “
Bennati erreichte auf der 9. Etappe bereits seinen zweiten Etappensieg beim diesjährigen Giro d’Italia. Schon auf der 3. Etappe in Milazzo ließ der 27-Jährige alle Sprinter hinter sich. Mit dem Sieg eroberte der Italiener auch die Führung in der Sprintwertung zurück und wird auf der nächsten Etappe wieder das Violette Trikot tragen.
Die Zielankunft:
In der Gesamtwertung hat sich das Bild nach der Flachetappe nicht verändert. Giovanni Visconti trägt weiterhin das Rosa Trikot, das der Sizilianer auch am Dienstag tragen wird.
Der zweifache Etappensieger des diesjährigen Giro Riccardo Ricco stachelte im Vorfeld der des Zeitfahrens gegen den Astana-Profi Andreas Klöden: “Er wird mir sicherlich beim Zeitfahren Zeit abnehmen. Aber die hole ich mir im Hochgebirge zurück. Die Berge beim Giro sind von einem anderen Kaliber als bei der Tour.”
Der Giro beginnt heute beim Zeitfahren aufs Neue. Mit 39,4 Kilometern von Pesaro nach Urbino und Steigungen bis zu 12 Prozent wird der Kampf gegen die Uhr nach dem gestrigen Ruhetag ein hartes Stück Arbeit, selbst für Spezialisten. Ab Kilometer 18 fahren die Profis stetig bergauf, bis sie das Ziel in 400 Meter über Meereshöhe erreichen. [...mehr]
Der weltweit schnellste beinamputierte Sprinter, Oscar Pistorius, könnte in knapp zwei Wochen beim Istaf in Berlin starten und dort auch seine Olympiaqualifikation schaffen. “Wir haben Pistorius nach der bahnbrechenden Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs nach Berlin eingeladen,” sagte Gerhard Janetzky, geschäftsführender Gesellschafter des Istaf in Berlin, über seine spektakuläre Aktion, “und hoffen, dass er bei uns über die 400 m läuft, wo er auf einige der weltbesten Viertelmeiler wie Jeremy Wariner trifft. Wir würden damit als erstes Leichtathletik-Meeting der Welt in einem A-Lauf die Grenze zwischen behinderten und nicht-behinderten Sportlern aufheben und einen spannenden Wettkampf bieten, der in dieser Form wegweisend sein dürfte,” erläuterte Janetzky.
Der 21-jährige südafrikanische Sprinter – Paralympics-Sieger von 2004 und Weltrekordhalter der Behindertensportler über 100 m, 200 m und 400 m – hatte in der vergangenen Woche vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne Recht bekommen und wurde in seiner Einschätzung bestätigt, dass seine beiden federnden Karbon-Prothesen keinen erheblichen mechanischen Vorteil gegenüber nicht-behinderten Sprintern bedeuten. Mit seinem Sieg schuf Pistorius jetzt nicht nur einen Präzedenzfall, sondern erkämpfte sich auch das Recht, bei herkömmlichen Wettkämpfen zu starten – und vielleicht sogar bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. [...mehr]
Auf der 8. Etappe konnte sich Riccardo Ricco (Saunier Duval) gestern im Schlussanstieg nach Tivoli gegen Paolo Bettini (Quick Step) und Davide Rebellin (Gerolsteiner) durchsetzen und sicherte sich seinen zweiten Tagessieg beim 91. Giro d’Italia vor. Das Rosa Trikot trägt weiterhin Giovanni Visconti (Quick Step).
Wie schon einen Tag zuvor eröffnete Danilo Di Luca auf der bis zu neun Prozent steilen Zielgeraden den Sprint. Doch die Attacke des Titelverteidigers kam zu früh. Ricco, Bettini und Rebellin, gefolgt von Franco Pellizotti (Liquigas) und Daniele Pietropolli (LPR) ließen den 32-Jährigen stehen. Und am Ende war es wieder Ricco, der sich den Tagessieg sicherte. Schon auf der zweiten Etappe nach Agrigento hatte der starke Italiener auch an einem Schlussanstieg das Feld hinter sich gelassen.
Trotz dessen Rebellin nicht mit Ricco mithalten konnte, bleibt das deutsche Team guten Mutes. “Wir wollen weiter eine Etappe gewinnen”, sagte Sportdirektor Christian Henn, der seinen Spitzenfahrer nach dem Rennen lobte: “Wir waren dank Davide wieder vorne dabei. Er hat uns in der Spitze erneut bestens vertreten.” Matthias Ruß, ebenfalls Gerolsteiner, verlor im Kampf um das Rosa Trikot gegenüber Visconti weitere 25 Sekunden.
Siegerehrung des Tagessiegers:
Gegenüber der Bergankunft in Pescocostanzo, wo Andreas Klöden die entscheidende Attacke verpasst hatte, war der Astana-Profi diesmal in der Schlussphase in der Favoritengruppe mit dabei. Auch sein Teampartner Alberto Contador war an der Spitze des Feldes vertreten, trotz eines Sturzes 115 Kilometer vor dem Ziel.
In der Gesamtwertung konnte Visconti das Rosa Trikot verteidigen. In der Bergwertung bleibt das Bild mit Emmanuele Sella (CSF 36 Punkte) an der Spitze auch unverändert. Bei den Sprintern führt nun der Tagessieger Ricco mit 69 Punkten.
Auf der heutigen neunten Etappe bewegt sich das Peloton über flaches Terrain von Civitavecchia nach San Vincenzo über 194 km. Dann können sich die Profis einen Tag ausruhen, bevor beim Einzelzeitfahren am Dienstag die Karten neu gemischt werden. [...mehr]
Tagessieger auf der siebten Etappe des Giro d’Italia wurde gestern Gabriele Bosisio (LPR). Andreas Klöden (Astana) konnte bei der ersten Bergankunft nicht mit den Top-Fahrern mithalten können und verlor wertvolle 51 Sekunden können.
Den Etappensieg feierte erneut ein Ausreißer. Aus einer vierköpfigen Spitzengruppe heraus triumphierte Gabriele Bosisio (LPR) und setzte sich dabei klar gegen dieKletterspezialisten Felix Cardenas (Barloworld) und Emanuele Sella (CSF) durch.
Beim Kampf um die Gesamtwertung attackierte Danilo Di Luca im langen Schlussanstieg 12 Kilometer vor dem Ziel und riss dasPeloton auseinander. Nur Alberto Contador (Astana) und Riccardo Ricco hatten die Kraft, dem Titelverteidiger zu folgen. Wenig später hatte Ricco sogar Leonardo Piepoli als wertvollen Helfer an seiner Seite. Als das Saunier-Duval-Duo das Tempo anzog, hatte Di Luca Probleme dranzubleiben. Aber der 32-Jährige kämpfte wie besessen um den Anschluss. Auf heimischem Terrain konnte sich Di Luca sogar noch einmal erholen und kam vor Ricco und Piepoli als erster Fahrer aus dem Favoriten-Quartett ins Ziel.
Bilder von der Bergankunft:
Sechs Sekunden danach fuhr Contador ins Ziel ein. Astana-Kapitän Klöden hatte im entscheidenden Moment den Sprung in das Spitzen-Quartett verpasst und fuhr in einer 18-köpfigen Verfolgergruppe über die Ziellinie.
Im Gesamtklassement ist immer noch der Italiener Giovanni Visconti (Quick-Step) neun Sekunden vor Matthias Russ (Gerolsteiner) auf Platz eins. Es folgt Gabriele Bosisio (LPR Brakes) 5:43 min dahinter. Im Kampf um das Grüne Trikot hat Emmanuele Sella (CSF) aus Italien gestern mit dem Gewinn aller drei Bergwertungen seine Führung mit 36 Punkten ausgebaut. Daniele Bennati (LIQ/Italien) ist mit 50 Punkten der beste Sprinter vor Riccardo Ricco (SDV/Italien) mit 44 Punkten.
Die achte Giro-Etappe führt heute über 200 km durch Mittelgebirge von Rivisondoli nach Tivoli. Es wird wieder mit vielen Ausreißversuchen zu rechnen sein. [...mehr]
Teammanager Oliver Bierhoff hat als Location-Scout viel Witz und Originalität bewiesen: Auf der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands, gab der Bundestrainer Joachim Löw gerade den EM-Kader bekannt. Vielleicht auch ein Symbol für die hohen Ziele, die sich Löw und das Team für das Turnier in Österreich und der Schweiz setzen? Bierhoff erläutert den Gipfelsturm: “Wir haben nach einem attraktiven Platz gesucht, die Deutschland geographisch und symbolisch mit den beiden Ausrichterländern verbindet. Man verbindet vor allem die Berge mit den beiden EM-Ländern, und teamintern steht das Turnier unter dem Motto Bergtour 2008.”
Es gab Überraschungen in der gläsernen “Panorama-Lounge 2962″ auf dem Gipfel der Zugspitze: Löw hat den Leverkusener Torwart René Adler nach einer herausragenden Saison nominiert und Timo Hildebrand gestrichen, der beim FC Valencia schwankende Leistungen zeigte. 26 statt 23 Spieler hat der Bundestrainer zunächst berufen, die ins Trainingslager nach Mallorca reisen. Nach dem vorletzten Test am 27. Mai in Kaiserslautern gegen Weißrussland wird Löw den 23-köpfigen Kader der Uefa melden.
Der vorläufige EM-Kader:
Tor: Jens Lehmann (53 Länderspiele / 0 Tore), Robert Enke (1/0), René Adler (0/0) Abwehr: Arne Friedrich (56/0), Philipp Lahm (39/2), Marcell Jansen (21/1), Per Mertesacker (41/1), Christoph Metzelder (39/0), Clemens Fritz (12/2), Heiko Westermann (2/0) Mittelfeld: Michael Ballack (79/35), Bastian Schweinsteiger (49/13), Thomas Hitzlsperger (32/5), Tim Borowski (31/2), Torsten Frings (70/10), Simon Rolfes (9/0), Jermaine Jones (1/0), Piotr Trochowski (11/0), Marko Marin (0/0), David Odonkor (13/1) Angriff: Mario Gomez (9/6), Miroslav Klose (74/38), Lukas Podolski (46/25), Kevin Kuranyi (46/19), Oliver Neuville (66/9), Patrick Helmes (4/0) [...mehr]
Die 6.Etappe des Giro d’Italia ging gestern an Matteo Priamo (CSF), nachdem immer wieder Ausreißer das Peloton düpierten. Matthias Ruß (Gerolsteiner) schrammte dabei ganz knapp am Rosa Trikot vorbei, das nun der zeitgleiche Giovanni Visconti (Quickstep) überstreifen wird. Dafür trägt Ruß nun das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.
Priamo löste sich auf den letzten Metern des Schlussanstiegs von seinem Konkurrenten Alan Perez (Euskaltel) und holte sich mit einem Vorsprung von acht Sekunden den Tagessieg. “Meine einzige Chance war, die Konkurrenz zu überraschen. Wenn ich bis zum letzten Kilometer gewartet hätte, wäre ich chancenlos gewesen. Nach meiner Attacke elf Kilometer vor dem Ziel wusste ich, dass ich Perez schlagen könnte”, meinte der 26-Jährige, der bei seiner Giro-Premiere gleich einen Etappensieg einfährt.
Ruß hingegen verlor am Ende wertvolle Zeit auf seinen direkten Konkurrenten Giovanni Visconti im Kampf um das “maglia rosa”. Obwohl der Gerolsteiner-Profi mit einem Vorsprung von 13 Sekunden gegenüber Visconti in die Etappe gegangen war, reichte es nicht ganz für Rosa, obwohl nun beide zeitgleich sind. Ruß kann nun aber wenigstens das Weiße Trikot des besten Jungprofis tragen.
Bilder von der 6. Etappe:
In der Gesamtwertung liegen nun Visconti und Ruß mit 1:22 Minuten Vorsprung vor Daniele Nardello (Saunier-Duval). Andreas Klöden (Astana) hat als 17. 9:36 Minuten Rückstand. Bei den Sprintern führt Daniele Bennati (Liquigas/50 Punkte) weiterhin vor Riccardo Ricco (Saunier-Duval/34) und Pavel Brutt (Tinkoff/33). In der Bergwertung, wo Emanuele Sella führt, gab es auch hat es keine Veränderung,
Nach heftigen Protesten der Fahrer wurde die 6. Etappe von Potenza nach Peschici von 265 Kilometern auf 231,6 Kilometer gekürzt, damit die Fahrer nach den Transfer-Strapazen der vergangenen Tage am Abend genügend Ruhezeit vor der heutigen Bergetappe bekommen würden. Denn dieser Tagesabschnitt führt von Vasto nach Pescocostanzo und wird das Peloton erstmals über 179 km ins hohe Mittelgebirge führen. Als Leckerbissen warten Steigungen von zirka 11 Prozent und eine Bergankunft, wobei sich das Bild des Gesamtklassements sicherlich wieder verändern wird. [...mehr]
Zum dritten Mal in Folge stehen sich im Halbfinale der Eishockey-WM in Kanada das schwedische Team und der Gastgeber gegenüber. Im zweiten Halbfinale kämpfendie Russen gegen Finnland um den Einzug ins Finale.
Im ersten Viertelfinale setzte sich das Team aus Skandinavien mit 3:2 nach Verlängerung gegen Tschechien durch. Kanada sicherte sich den Einzug ins Halbfinale durch ein 8:2 gegen Außenseiter Norwegen. Die Russen setzten sich deutlich mit 6:0 (3:0,3:0,0:0) gegen die Schweiz durch. Finnland besiegte die USA mit 3:2 (1:0,1:0,0:2) nach Verlängerung.
Zusammenfassung der Partie Finnland vs. USA:
Die Erfolgsserie des Olympiasiegers reißt auch bei der Eishockey-WM Kanada nicht ab. Schwedensteht während einer Weltmeisterschaft nun schon zum achten Mal nacheinander unter den besten Vier. Die Halbfinals finden am Freitag in Québec statt. 2006 in Riga setzten sich die Skandinavier auf dem Weg zum achten Titel gegen Kanada durch. Im Vorjahr gewann der Rekordweltmeister und holte in Moskau danach seinen 24. WM-Titel. Tschechien verpasste dagegen zum zweiten Mal in Serie den Einzug ins Halbfinale.
In der sehr ausgeglichenen und hochklassigen Partie zwischen Schweden und den Tschechen waren insgesamt sagenhafte 26 Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga NHL auf dem Eis. Dem Olympiasieger fehlte aber ihre starke Fraktion von den Detroit Red Wings, die noch im Rennen um den Stanley Cup ist. [...mehr]
Pavel Brutt vom Team Tinkoff hat gestern die 5.Giro-Etappe für sich entschieden. Der junge Gerolsteiner-Profi Johannes Fröhlinger, der sich mit in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe befand, kam knapp hinter dem Russen ins Ziel. Franco Pellizotti behält weiter das Rosa Trikot.
Ungefähr einen Kilometer vor der Ziellinie attackierte Brutt und konnte sich vom Quintett lösen. Der 26-Jährige erzielte somit den ersten Etappenerfolg des noch jungen russischen Rennstalls. Fröhlinger versuchte dem Russen zu folgen, konnte dem starken Antritt aber nichts entgegen setzen. So blieb dem Deutschen ein achtbarer zweiter Platz.
Der Italiener Franco Pellizotti (Liquigas) führt weiterhin in der Gesamtwertung und kann sich auf der 6. Etappe zum vierten Mal in Folge das “maglia rosa” überstreifen. Dahinter liegt nach wie vor der US-Amerikaner Christian Vandevelde (+ 0:01) vom Team Slipstream vor dem Vorjahressieger Danilo Di Luca (LPR/+ 0:07). “Wir haben versucht, ein konstant hohes Tempo im Feld zu fahren, um das Rosa Trikot zu behalten. Ich habe zwar nur eine Sekunde Vorsprung, aber diese Sekunde ändert so einiges”, meinte der Gesamtführende.
Bilder von der Zielankunft:
Nach 20 Kilometern rissen der Kolumbianer Laverde und Fröhlinger aus, denen nur Francisco Perez (Caisse d’Epargne), David Millar sowie Etappensieger Pavel Brutt folgen konnten. Der Vorsprung des Quintetts lag zwischenzeitlich bei über neun Minuten. Liquigas erhöhte erst auf den letzten 30 Kilometern zunehmend das Tempo, doch die fünf Ausreißer konnten nicht mehr gestellt werden. So ging der Tagessieg an Brutt, der als erster Russe seit Pavel Tonkov im Jahr 2004 eine Giro-Etappe für sich verbuchen konnte.
Die sechste Giro-Etappe führt über 232 Kilometer von Potenza nach Peschici, wobei sich die Profis über viele kleine unangenehme Steigungen quälen müssen.