Beiträge vom: Juli, 2008
Bei der Tour de France wurde heute ein zweiter Doping-Fall bekannt. Laut der französischen Anti-Doping-Agentur ist der spanische Rad-Profi Moises Duenas Nevado vom Team Barloworld während der diesjährigen Schleife positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden. Bereits nach der ersten Etappe wurde sein Landsmann Manuel Beltran des Dopings ebenfalls mit EPO überführt.
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Die Mission Peking hat für die deutschen Basketballer mit der frühzeitigen Viertelfinal-Qualifikation begonnen. “Alles in allem war das ein erfreulicher Auftakt. Ein guter Start ist wichtig”, sagte Bundestrainer Dirk Bauermann nach dem souveränen 104:68 (59:24) über die Kapverdischen Inseln.
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Die 17 ProTour-Mannschaften, die dieses Jahr bei der Tour de France mitfahren, wollen sich vom Weltverband UCI abnabeln. Zu diesem Beschluss kamen die Teams gestern in Pau zusammen mit den Groß-Veranstaltern ASO, RSC und Unipublic.
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Geschichte des Fußballs
Für das Spielen eines Balls mit dem Fuß gibt es in fast allen Kulturen Zeugnisse, etwa aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. aus China. Überlieferungen zufolge gab es im Mittelalter eine dem Fußballspiel verwandte Spezialdisziplin des ritterlichen Turniers, eine Art Treibball. Das Ziel war, einen mit Heu ausgestopften Lederball gegen eine verteidigende Mannschaft durch ein Stadt- oder Burgtor zu treiben.
Ein einheitliches Regelwerk ließ noch Jahrhunderte auf sich warten. Die größte Streitfrage lautete: Darf der Ball mit der Hand getragen werden? Die Verneiner gründen 1863 in England die Football Association, die Befürworter 1871 die Rugby Football Union.
Fußball ist heute eine der beliebtesten Sportarten weltweit. 207 Länder und autonome Regionen sind Mitglieder des Weltfußballverbandes, der FIFA. Vor allem die einfachen Grundregeln und die relativ unkomplizierte Ausrüstung machen das Spiel so populär.
Erstmals olympisch war Fußball 1900 in Paris. Jahrzehntelang dominierten vermeintliche Fußballzwerge das olympische Turnier, denn es durften nur Amateure teilnehmen. Seit 1984 spielen Profis der Altersklasse U 23 beim olympischen Turnier, die durch jeweils drei ältere Spieler ergänzt werden dürfen. Kickerinnen erlebten in Atlanta 1996 ihre Olympia-Premiere, ohne Altersbeschränkung, die besten Teams treten gegeneinander an.
Regeln in aller Kürze
Fußball wird von zwei Mannschaften mit je zehn Feldspielern und einem Torwart gespielt. Ziel des Spieles ist es, den Ball öfter in das gegnerische Tor zu schießen als das andere Team. Die Regeln werden von einem Schiedsrichter überwacht, bei höherklassigen Partien unterstützen ihn zwei Assistenten an den Seitenlinien. In vielen Profiligen und bei internationalen Spielen gibt es noch einen vierten Offiziellen, der mitunter für Aufruhr sorgt.
Verstößt ein Spieler gegen die Regeln, entscheidet der Unparteiische auf Foul. Das Spiel wird unterbrochen, und das Team des Gefoulten erhält einen Freistoß, oder, wenn das Foul im Strafraum begangen wurde, einen Elfmeter. Der Schiedsrichter kann den Foulenden je nach Vergehen durch eine gelbe Karte (Verwarnung) oder eine rote Karte (Platzverweis) bestrafen. Wer zwei gelbe Karten in einem Spiel bekommt, fliegt auch vom Platz, das nennt man gelb-rote Karte.
Damit kein Spieler die ganze Zeit vor dem gegnerischen Tor rumlungert, gibt es die Abseitsregel. Diese Regel gilt als kompliziert, weil sie zwischen aktiven und passiven Positionen unterscheidet und zahlreiche Ausnahmen beinhaltet.
Das vollständige 120-seitige Regelwerk finden Sie hier beim DFB.
Favoriten
Bei den Frauen konkurrieren Deutschland, Schweden, die USA, Brasilien und China um die Medaillen. Im Männerturnier zählen Brasilien, Argentinien, Italien, die Niederlande sowie die drei Afrika-Vertreter Kamerun, Elfenbeinküste und Nigeria zu den Favoriten. Interessant wird auch der Auftritt von Gastgeber China.
Deutsche Teilnehmerinnen
Bundestrainerin Silvia Neid wird den endgültigen Kader am 17. Juli bekannt geben. Stars im Team sind Stürmerin Birgit Prinz, Regisseurin Renate Lingor und die bei der WM 2007 unbezwingbare Torhüterin Nadine Angerer. Die deutschen U 23-Männer konnten sich nicht qualifizieren.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nominierte heute in Kienbaum weitere 231 Athleten für Peking. Bei zwei Runden zuvor lösten bereits 204 Sportler das Ticket für die Sommerspiele. “Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft”, erklärte DOSB-Präsident Thomas Bach. Das deutsche Team fahre mit drei Zielen in die chinesische Hauptstadt: “Wir wollen erfolgreich sein. Wir wollen Leistung und Moral verbinden und nur saubere Erfolge erzielen. Wir wollen gute Botschafter unseres Landes sein.”
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Dem Team Saunier Duval gelang auf der 10. Etappe der Tour de France über 156 Kilometer gestern ein Doppelschlag. Der Italiener Leonardo Piepoli und sein spanischer Teamkollege Jose Cobo kamen als erste nach dem schweren Schlussanstieg in Hautacam an. Tourfavorit Cadel Evans (Silence) trägt nun das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.
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Ab heute geht es um Olympia-Tickets für die Basketballer um Superstar Dirk Nowitzki: Die deutsche Nationalmannschaft spielt beim vorolympischen Qualifikationsturnier in Athen gegen die Kapverdischen Inseln. Ein Sieg würde bereits den Einzug ins Viertelfinale bedeuten. Zwölf Teams kämpfen um drei Plätze in Peking.
Riccardo Ricco hat gestern die erste schwere Bergetappe der Tour de France für sich entschieden. Auf dem ersten Pyrenäen-Teilstück von Toulouse nach Bagneres-de-Bigorre über 224km feierte der kleine Italiener seinen zweiten Tageserfolg vor Wladimir Efimkin und Cyril Dessel.
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Geschichte des Bogenschießens
Der Bogen ist eine alte Jagd- und Kriegswaffe. Der vermutlich wohl älteste Bogen der Welt wurde in Mannheim-Vogelstang entdeckt, ein Fragment aus Kiefernholz. Sein Alter wird mit 17.600 Jahren angegeben, seine ursprüngliche Länge mit 110 Zentimetern. Wenn sich die Vermutung bestätigen sollte, handelt es sich bei dem Fund um den direkten Nachweis der Verwendung des Bogens im Jungpaläolithikum.
Bogenschießen als Sport stammt vom japanischen Kyudo ab. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Wettkämpfe nach sportlichen Regeln abgehalten. 1900 in Paris gehörte die Sportart bereits zum Programm. Nach den Spielen in Antwerpen begann eine 52-jährige Olympia-Pause. Erst seit 1972, seit den Spielen in München, ist Bogenschießen wieder olympisch. In Peking gibt es für Männer und Frauen je einen Einzel- und einen Mannschaftswettbewerb mit drei Teilnehmern.
Regeln
Die Bogenschützen schießen auf ein 70 Meter entferntes Ziel. Der Durchmesser der Schießscheibe beträgt 122 Zentimeter. Auf dem anvisierten Ziel sind zehn farblich markierte Ringe abgebildet. Je näher ein Ring zur Mitte hin getroffen wird, desto mehr Punkte erhält der Schütze. Bei den Wettkämpfen in Peking werden zunächst 2 Durchgänge zu je 36 Pfeilen geschossen, danach geht es im K.o.-System bis zum Finale weiter.
Zur Standardausrüstung gehören die mit Visierschiebern ausgestatteten Bögen, Pfeile, Köcher, Handschuhe, Finger- und Armschutz. Utensilien wie Sehnenspanner oder Teleskope sind erlaubt.
Favoriten
Prognosen sind im Bogenschießen schwierig, denn das K.o-System ist immer für Überraschungen gut. Traditionell stark sind die Schützen aus Asien.
Anja Hitzler und Jens Gerhard Pieper schießen die Pfeile in Peking.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Knapp vier Wochen vor Peking steht die dreimalige Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch offenbar vor dem Verzicht auf die Olympischen Spiele. “Ich würde die Chancen auf ihren Start jetzt mit 10:90 einstufen. Vor zehn Tagen standen sie noch 50:50″, sagte Dieter Kollark, der Trainer der Neubrandenburgerin.
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