Beiträge vom: Juli, 2008
Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa ist zurück! Die russische Olympiasiegerin stellte bei ihrem ersten Freiluft-Wettkampf in dieser Saison beim Golden-League-Meeting in Rom einen neuen Weltrekord mit 5,03 Meter auf. Damit verbesserte sie ihre alte Bestmarke um zwei Zentimeter. Die 26-Jahre ist mit dieser Leistung Hauptanwärterin auf Gold bei den Olympischen Spielen. Nach einer zweijährigen Durststrecke zeigte die Weltmeisterin schon bei ihrer Hallen-Premiere am 16. Februar in Donezk mit ihrem Weltrekordsprung (4,95m), dass die Russin pünktlich kurz vor dem Olympia-Showdown topfit ist. Außerdem hat sich die gebürtige Wolgograderin noch einiges mehr vorgenommen.
Wladimir Klitschko verteidigte am Samstagabend in der Color Line Arena in Hamburg gegen Tony Thompson seine WBO- und IBF-Gürtel. Der Weltmeister im Schwergewicht behielt den ganzen Kampf über die Oberhand und in der elften Runde schlug er den US-Amerikaner K.o.
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Der Niederländerin Yvonne van Vlerken gelang die herausragende Leistung beim Triathlon in Roth. Die 29-Jährige benötigte für die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen 8:45:48 Stunden und unterbot den Weltrekord der Amerikanerin Paula Newby-Fraser aus dem Jahr 1994 um mehr als fünf Minuten. Bei den Männern gewann der Franzose Patrick Vernay in 8:09:34 Stunden. Chris McCormack gab auf.
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Geschichte des Tischtennis
Tischtennis ist der schnellste Ballsport der Welt und gehört zu den Rückschlagspielen. Die Sportart entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts in Indien und verbreitete sich schnell nach England. Dort erfand der englische Ingenieur James Gibb 1890 den Zelluloidball, wenig später wurde der erste Holzschläger mit Gummibelag konstruiert. Das zunächst als Raumtennis bekannte Spiel wurde erst Ping Pong, später Tischtennis genannt. In China ist Tischtennis seit vielen Jahren die Volkssportart Nummer 1.
Bei den Olympischen Spielen ist Tischtennis ein Spätstarter. Erst seit 1988 in Seoul gehört die Sportart zum Programm und wird seitdem von asiatischen Athleten dominiert. Der Schwede Jan Ove Waldner war der einzige Akteur, der 1992 mit dem Gewinn der Goldmedaille in die Phalanx der Asiaten einbrechen konnte. Gelingt das nun dem Deutschen Timo Boll, derzeit Sechster der Weltrangliste? In Peking werden für Damen und Herren je zwei Tischtenniswettbewerbe ausgetragen: Einzel und Mannschaft. Die Doppelwettbewerbe entfallen.
Zwei Spieler oder zwei Paare versuchen, an einem durch ein Netz in zwei Hälften geteilten Tisch einen Zelluloidball mit Hilfe eines Schlägers so in die gegnerische Hälfte zu schlagen, dass er nicht mehr regelkonform zurückgespielt werden kann. Ein Ballwechsel wird mit dem Aufschlag eingeleitet. Danach muss man den Ball immer direkt über das Netz oder um das Netz herum spielen, so dass er auf der Tischhälfte des Gegners aufspringt oder sie berührt. Der Gegner lässt den Ball genau einmal aufspringen und spielt ihn dann auf die andere Seite zurück.
Jeder Fehler (Ausball, fehlerhafter Auf- oder Rückschlag, Flugball, Berührung der Spielfläche mit der Hand, Körperberührung des Balles) gibt einen Punkt für den anderen Spieler. Gespielt wird auf vier Gewinnsätze, bis ein Spieler elf Punkte gewonnen hat. Bei Punktgleichheit (10:10) gewinnt derjenige, der bei wechselndem Aufschlag zuerst einen Vorsprung von zwei Punkten herausspielt.
Favoriten
Wer Gold gewinnen will, muss die drei Chinesen Wang Hao, Ma Lin und Wang Liqin ausschalten. Das könnte Timo Boll gelingen, auch der Weißrusse Vladimir Samsonov rechnet sich Chancen aus. Alles andere als chiniesisches Mannschaftsgold wäre eine Sensation. Größer noch ist die Dominanz der Chinesinnen.
Deutsche Athleten
Im Einzel starten Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß sowie Elke Wosik und Wu Jiaduo. Neben Boll könnte auch die Herren-Mannschaft um die Medaillen schmettern.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Geschichte des Baseball
1845 gilt als die Geburtsstunde des Baseball, einer Mannschafts- und Kampfsportart, die das amerikanische Nationalspiel schlechthin ist. Als Mitglied des New Yorker Knickerbocker Clubs entwickelt Alexander J. Cartwright Regeln, die noch heute die Grundlage des Baseballs sind. Bei den Olympischen Spielen 1904 in St. Louis wurde diese Sportart zum ersten Mal vorgeführt. Gleich achtmal war Baseball Demonstrations-Sportart, bevor es 1992 offiziell olympisch wurde. Und nun fliegt das Schlagballspiel wieder aus dem olympischen Kanon, in Peking wird zunächst zum letzten Mal Baseball gespielt. Übrigens nur von Männern, Frauen messen sich im Softball.
Das Spielfeld ist in verschiedene Zonen eingeteilt: Es gibt das Außenfeld, das Innenfeld und vier Male, die als Bases bezeichnet werden. Ein Spiel geht über neun Innings (Durchgänge), wobei jede Mannschaft in jedem Innings einmal die schlagende, also offensive und einmal die defensive Position besetzt. Das offensive Recht wechselt, sobald drei Spieler der angreifenden Mannschaft “out” sind. Für das angreifende Team ist der Schläger (Batter) auf dem Feld. Die Defense besteht aus vier Innen-, drei Außenfeldspielern, dem Pitcher (Werfer), und dem Catcher (Fänger). Die Entfernung zwischen Pitcher und Batter betragt 18,45 Meter.
Der Pitcher versucht, so viele Batter wie möglich “out” zu setzen, damit die Offense keine Punkte erzielen kann. Schafft der Batter einen gelungenen Schlag, also einen möglichst hohen und weiten Ball, versucht er, das erste Base zu erreichen, bevor die Defense den Ball sichern kann. Eine komplette Umrundung des Innenfeldes ohne Unterbrechung ist ein “Home Run”. Jeder Spieler, der wieder die “Home Base” erreicht, bringt seinem Team jeweils einen Punkt. Gewinner ist das Team mit den meisten Punkten. Bei Unentschieden wird automatisch um ein Inning verlängert. Entfernt verwandt ist Baseball mit Brennball, einer ebenso beliebten wie berüchtigten Schulsportart.
Favoriten
Zwar ist Baseball die amerikanische Sportart schlechthin, doch 1992 in Barcelona, 1996 in Atlanta und 2004 in Athen siegte Kuba. Nur in Sydney 2000 waren die USA erfolgreich. Beide Teams gelten in Peking als Favoriten, das Teilnehmerfeld ergänzen China, die Niederlande, Japan, Südkorea, Taiwan und Kanada.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Am Samstag wird Weltmeister Wladimir Klitschko in Hamburg gegen Herausforderer Tony Thompson aus den Vereinigten Staaten in den Ring steigen. “Thompson ist seit fast einem Jahr die Nummer eins der WBO. Er hat den WM-Kampf verdient”, erklärte der jüngere Klitschko-Bruder, der die Titel der Verbände IBF, WBO und IBO hält.
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Die fünfte und über 232km längste Etappe der 95. Tour de France gewann gestern das Sprintass vom Team Columbia Mark Cavendish vor dem dreimaligen Weltmeister Oscar Freire (Rabobank) aus Spanien und Milram-Kapitän Erik Zabel. Stefan Schumacher konnte auf dem Tagesabschnitt von Cholet nach Châteauroux das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verteidigen.
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Bei den in einem Monat beginnenden Olympischen Spielen erwarten die US-Athleten einen harten Kampf um Medaillen mit dem Gastgeber China. Die Ausnahmesportler Michael Phelps, Tyson Gay und Co. sollen alles geben, dass die sportliche Ausnahmestellung der USA in der Sportwelt bestehen bleibt und sie für einen Spitzenplatz in der Medaillenwertung sorgen.
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Gewichtheben bei den Olympischen Spielen
Gewichtheben ist bereits seit 1896 olympisch. In Sydney 2000 traten erstmals Frauen an. Erfolgreichster Olympia-Heber ist türkische Federgewichtler Naim Süleymanoglu, “Westentaschen-Herkules” genannt, der als erster Mensch das Dreifache seines Körpergewichts hob und 1988, 1992 und 1996 Gold gewann.
Bei den Olympischen Spielen wird Gewichtheben als Zweikampf aus Reißen und Stoßen ausgetragen. Die Männer starten in den Gewichtsklassen bis 56, 62, 69, 77, 85, 94, 105 und über 105 Kilogramm. Die Frauen messen sich in den Klassen bis 48, 53, 58, 63, 69, 75 und über 75 Kilogramm.
Regeln
Es gewinnt, wer innerhalb einer Gewichtsklasse die größte Last bewältigt. Haben mehrere Athleten die gleiche maximale Last gehoben, gewinnt der leichtere Athlet. Pro Disziplin hat jeder Athlet drei Versuche. Scheitert er dreimal, so ist “geplatzt” und ausgeschieden.
Beim Reißen muss die Hantel mit Hilfe eines Ausfallsschritts oder eines Sprungs in die Hocke in einem Zug über den Kopf zur Hochstrecke gebracht werden. Der Bewegungsablauf muss fließend sein.
Beim Stoßen wird die Hantel zunächst in Brust- oder Schulterhöhe gebracht. Von dort wird das Gewicht “umgesetzt” und durch einen weiteren Ausfallschritt oder eine Hocke in einer Stoßbewegung zur Hochstrecke gebracht.
Favoriten
Schwierige Prognose bei dieser exterm Doping-affinen Sportart, denn wer darf überhaupt antreten? Allein in den letzten Monaten sind in Bulgarien und Griechenland 22 Athleten positiv getestet worden.
Im Superschwergewicht ist Matthias Steiner auf Goldkurs. Allein schon bärenstark, steigen seine Chancen noch, weil der gebürtige Österreicher durch Sperren immer mehr Kontrahenten verliert. Für das Heer freilich ist Steiner zu schwer: Die Bundeswehr hat ihn, der 146 Kilo wiegt bei einer Größe von 1,83 Metern, aussortiert. Der Body-Mass-Index ist zu hoch, da half auch der Einwand nicht, dass Steiner Leistungssportler ist.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen/ Wassersport, Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher hat gestern beim Einzelzeitfahren über 29,5 Kilometer in Cholet für eine dicke Überraschung gesorgt. Der Gerolsteiner-Profi hat alle Favoriten hinter sich gelassen und seinen ersten Etappensieg bei der Tour eingefahren. Nun kann sich der 26-Jährige das Gelbe Trikot des Gesamtführenden überstreifen.
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