Beiträge vom: August, 2008
Nach 36 Jahren ist das deutsche Herren-Team endlich wieder bei Olympia dabei. Nach der spannenden und am Ende zum Glück erfolgreichen Olympia-Qualifikation haben sich die Jungs des DVV viel vorgenommen: “Als Touristen sind wir sicher nicht da. Ich traue dieser Mannschaft alles zu”, tönte Kapitän Björn Andrae.
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Morgen beginnt das olympische Beachvolleyball-Turnier. Stephanie Pohl und Okka Rau werden um 13.00 Uhr als erstes deutsches Duo den Kampf um olympische Edelmetall im Sand von Chaoyang eröffnen.
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Turnierfavorit Brasilien gewann gegen Belgien 1:0. Carlos Dunga, Trainer der Selecao, setzte mit Bremens Diego, Schalkes Rafinha und Bayerns Breno drei Bundesliga-Profis ein. Argentinien besiegte die Elfenbeinküste in der Schlussphase 2:1, Nigeria trotzte den Niederlanden ein müdes 0:0 ab. Italien ließ Honduras beim 3:0 keine Chance.
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Topfavoriten auf Medaillen in Peking sind im Straßen-Radsport wohl die Spanier mit Alejandro Valverde, Oscar Freire, Alberto Contador und dem Tour-Gewinner Carlos Sastre Aber so wie sich die Deutschen bei der diesjährigen Tour de France präsentiert haben, werden auch Stefan Schumacher und seine vier Kollegen Fabian Wegmann, Gerald Ciolek, Bert Grabsch und Jens Voigt ein Wörtchen mitreden.
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Geschichte des Volleyballs
Der amerikanische YMCA-Sportdirektor William G. Morgan entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts einen winterlichen Ausgleichssport namens Mintonette - ein Rückschlagspiel über ein 1,83 Meter hohes Tennisnetz mit zwei Mannschaften und einer Basketball-Blase als Spielgerät. Es erhielt bald seinen heutigen Namen und breitete sich schnell über Kanada nach Europa aus. Olympisch indes ist die Sportart für Männer und Frauen erst seit 1964 in Tokio.
Regeln
Volleyball ist eine Sportart, bei der sich 2 Teams mit je 6 Spielern auf einem durch ein Netz (2,43 Meter bei den Männern, 2,24 Meter bei den Frauen hoch) geteilten Spielfeld gegenüberstehen. Der Ball wird (kann) mit allen Körperteilen gespielt (werden).
Ziel des Spiels ist für jedes Team, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu bringen und zu verhindern, dass er in der eigenen Spielfeldhälfte zu Boden fällt. Ein Team hat das Recht, den Ball dreimal zu schlagen (zuzüglich zum Blockkontakt), um den Ball in die gegnerische Spielfeldhälfte zurückzuspielen. Der Ball darf nicht gehalten und nicht gefangen werden.
Ein Spiel geht über drei Gewinnsätze, die bis 25 Punkte gespielt werden. Ein entscheidender fünfter Satz wird bis 15 Punkte gespielt. Ein Satz wird mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen. Es gibt keine Punktbegrenzung. Punkten kann jedes Team, egal ob es Aufschlag hat oder nicht.
Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Volleyball-Verband.
Favoriten
Bei den Herren ist Brasilien als amtierender Weltmeister schmetternder Medaillenkandidat. Bei den Damen sind Russland, Italien und Brasilien stark einzuschätzen.
Deutsche Teilnehmer
Die deutschen Herren sicherten sich ihre Teilnahme mit dem Sieg beim Qualifikationsturnier in Düsseldorf, die Damen sind in Peking nicht dabei. Die Qualifikation ist schon ein großer Satz, eine reale Medaillenchace haben Björn Andrae, Ralph Bergmann, Marcus Böhme, Frank Dehne, Stefan Hübner, Thomas Kröger, Robert Kromm, Christian Pampel, Marcus Popp, Jochen Schöps, Mark Siebeck und Simon Tischer nicht.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Geschichte des Fechtens
Fechten gehört neben Boxen und Ringen zu den frühesten Wettbewerben der Menschheit. Es ging aus dem kriegerischen Fechten mit dem Schwert als Traning oder Spiel hervor. Sportliches Fechten wurde mit blanken Waffen in Ostasien oder mit Stöcken in Afrika und Japan ausgetragen. In der Antike gab es eigene Fechtschulen. Unter Kaiser Augustus erlebte das Fechten eine Blütezeit.
1570 setzte der Franzose Henri Saint Didier einen Meilenstein in der Fecht-Entwicklung, er erfand die meisten Fechtausdrücke, die heute noch verwendet werden. Fechtmeister Wilhelm Kreußler formulierte schließlich die Basis für die “Deutsche Stoßfechtschule” im 17. Jahrhundert. 1862 gründete sich in Deutschland der erste Fechtclub in Hannover, vier Jahre später fanden die ersten deutschen Meisterschaften statt.
Die Fechter sind seit 1896 mit Florett und Säbel bei Olympia dabei. 1900 kam der Degen hinzu, 1924 die Frauen, die zuerst nur mit dem leichteren Florett fochten. In Peking werden zehn Fecht-Wettbewerbe ausgetragen: Die Männer kämpfen im Florett Einzel und im Degen und Säbel, jeweils Einzel und Mannschaft. Die Frauen kämpfen im Degen Einzel und im Florett und Säbel, jeweils Einzel und Mannschaft.
Regeln
Bei den drei Fechtdisziplinen ist die Trefferfläche unterschiedlich: Beim Florett ist der Oberkörper ohne Kopf und Arme das Ziel, beim Degen der ganze Körper, beim Säbel der Oberkörper mit Kopf und Armen.
Im Einzel bei Olympia wird auf 15 gefochten. Bei Gleichstand nach Ablauf der Zeit (3 x 3 Minuten) wird Vorteil ausgelost, dann maximal eine Minute bis zum entscheidenden Treffer gefochten. Fällt kein Treffer, so gewinnt der Fechter, der Vorteil hat.
Eine Mannschaft besteht aus drei Fechtern plus Ersatzfechter, der eingewechselt werden kann. Jeder Fechter einer Mannschaft ficht gegen jeden Fechter der gegnerischen Mannschaft. Die Gefechte dauern maximal 3 Minuten. Mannschaftskämpfe werden im Stafettenmodus ausgetragen, die Fechter übernehmen den Trefferstand aus dem vorherigen Gefecht. Im ersten Gefecht wird auf 5 Treffer gefochten, im zweiten auf 10 usw. Im letzten Gefecht wird auf 45 gefochten oder bis die drei Minuten abgelaufen sind. Bei Gleichstand wird wie im Einzelgefecht verfahren.
Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Fechter-Bund.
Favoriten
Zu den großen Fechtnationen gehören Italien, Frankreich, Ungarn und Deutschland. Allerdings müssen die Italiner auf Andrea Baldini verzichten. Der Vizeweltmeister im Florett war bei der Europameisterschaft Anfang Juli in Kiew positiv auf ein Diuretikum getestet und aus der Olympia-Mannschaft ausgeschlossen worden. Zu unrecht, wie Baldine meint, der sich als Opfer eines Komplotts sieht.
Deutsche Teilnehmer
“Wir haben im Einzel ein Potenzial wie schon seit 20 Jahren nicht mehr und erwarten von den Sportlern nicht zu viel, wenn wir glauben, dass sie sich nach vorne durchkämpfen können”, sagte Fechter-Präsident Gordon Rapp. Weltmeister Peter Joppich ist Gold-Favorit im Florett, auch Benjamin Kleibrink ist Edelmetall zuzutrauen. Imke Duplitzer und Weltmeisterin Britta Heidemann haben Medaillenchancen im Degen. Hoffnungsvoll dabei sind auch Alexandra Bujdoso (Säbel), Carolin Golubytskyi (Florett), Nicolas Limbach (Säbel), Anja Schache (Florett), Katja Wächter (Florett), Melanie Wolgast Damen, Florett (Ersatzkandidatin). Nur eine deutsche Equipe konnte sich qualifizieren, die Florett-Damen.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Der deutsche Tennisspieler Philipp Kohlschreiber hat sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen und muss somit seine Teilnahme an den Olympischen Spielen abschreiben. “Ich bin sehr traurig und enttäuscht”, sagte der Augsburger.
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Roger Federer, für den es das wichtigste Turnier der Saison ist, muss bei seinem Olympia-Auftakt gegen den Russen Dimitri Tursunow ran. “Ich werde versuchen, Gold zu gewinnen”, verkündete der Schweizer.
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Geschichte des Judo
Judo bedeutet “der sanfte Weg zur Geistesbildung” und ist eine aus Japan stammende Kampfsportart. Judo entstand aus dem vom japanischen Schwertadel, den Samurai, gepflegten Jujutsu. Die Grundlagen für die heutige Form des Judo entwickelte gegen Ende des 19. Jh. der japanische Pädagoge Kano Jigoro. Er schied aus der auf Töten ausgerichteten alten Kriegskunst des Jujutsu alle lebensgefährlichen Schläge, Stöße und Griffe aus und schuf eine Kampfform, die als sportlicher Wettbewerb ausgeübt wird.
Das Gerüst des Judo ist ein System von Würfen, Haltegriffen, Hebeln und Würgegriffen, man unterscheidet mehr als 100 Wurf- und über 80 Grifftechniken. Schläge und Tritte, wie es sie in den traditionellen japanischen Kampfkünsten gibt, sind beim Judo verboten. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden erste Trainingszentren in Europa, die zur raschen Verbreitung des Judo-Sports führten.
Judo ist seit Tokio 1964 olympische Sportart, seit 1992 sind auch die Frauen dabei. In Peking werden in sieben Gewichtsklassen der Männer und Frauen 14 Entscheidungen ausgekämpft.
Regeln
Ziel des Judo ist es, durch Zug oder Druck das Gleichgewicht das Gleichgewicht des Gegners zu stören, um ihn überraschend auf die Matte (Tatami) zu werfen. Es wird barfuß und mit reißfester Kleidung (Judogi) gekämpft. Diese besteht aus einer Jacke (Kimono) und einer Hose (Zubon). Die Wettkampfsprache ist Japanisch.
Punkte gibt es für Wurf- (Nage-Waza) und Grifftechniken (Katame-Waza). Angriff und Verteidigung, Wurfversuch und Gegenwurf können blitzschnell wechseln. Punkte vergibt der Mattenrichter. Maximale Wettkampfzeit sind fünf Minuten, bei Frauen vier Minuten. Bei einem Wurf aus dem Stand gibt es einen vollen Punkt (Ippon), der Kampf ist vorzeitig beendet. Auch vorbei ist das Duell bei mindestens 25 Sekunden Festhalten am Boden (Kesa-gatame). Wertungen werden offen angezeigt. Ist der Kampf unentschieden, entscheiden der Kampfrichter und die beiden Außenrichter über den Kampf.
Das ausführliche Regelwerk finden Sie beim Deutschen Judobund.
Deutsche Teilnehmer
Star im Team ist Yvonne Bönisch, die Olympiasiegerin im Leichtgewicht von 2004. Zu den deutschen Medaillenhoffnungen gehören Annett Böhm (Olympia-Dritte im Mittelgewicht) sowie die beiden Schwergewichtler Sandra Köppen-Zuckschwerdt und Andreas Tölzer. Doch auch für Michaela Baschin, Romy Tarangul, Anna von Harnier, Heide Wollert, Ole Bischof und Michael Pinkske ist dabeisein nicht alles.
Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball
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Für Deutschlands beste Badminton-Spielerin Huaiwen Xu geht es nicht nur in das Land des Olympia-Gastgebers, sondern auch in ihr altes Heimatland, welchem sie 2000 den Rücken kehrte. Die zweifache Europameisterin gilt als Mitfavoritin bei den Sommerspielen im Damen-Einzel.
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