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Arthur Abraham bleibt Weltmeister

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Box-Weltmeister Arthur Abraham hat am Samstagabend seinen IBF-Titel im Mittelgewicht mühelos verteidigen können. Der gebürtige Armenier setzte sich in Bamberg gegen den Amerikaner Raul Marquez durch technischen K.o. in der siebten Runde durch. Wegen einer Augenbrauenverletzung nach der sechsten Runde musste der Herausforderer den Kampf aufgeben. Für den ehemaligen Weltmeister im Super-Weltergewicht war es die fünfte Niederlage in seinem 47. Profi-Kampf. Der alte und neue Weltmeister ist seit 28 Kämpfen ungeschlagen.

„Diese frühe Aufgabe war schade, denn ich wollte ab der siebten Runde so richtig Gas geben“, sagte der 28-Jährige, der nun heiß auf einen Fight gegen den deutschen WBA-Weltmeister Felix Sturm ist. „Mir geht es um die Ehre, ich boxe gegen Felix auch ohne Geld, das Duell kann kommen. Wir müssen doch feststellen, wer der beste deutsche Mittelgewichtler ist“, meinte Arthur Abraham kühn nach seiner Titelverteidigung.

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Sturm-Manager Klaus-Peter Kohl könnte sich auch einen rein deutschen WM-Kampf im Mittelgewicht vorstellen. Der Universum-Boss hält es aber momentan wegen zu hoher Börsen-Forderungen des Rivalen nicht für realisierbar: „Es wäre ein Traumkampf, aber er ist sehr schwer zu machen.“ Für Abrahams Manager Wilfried Sauerland ist für den gewünschten Kampf aber nicht mehr viel Zeit: „Bald wird Arthur ins Super-Mittelgewicht aufsteigen.“

Unabhängig der Diskussionen um das deutsche Duell ist ein Vereinigungskampf im Sommer 2009 zwischen Abraham Kelly Pavlik in den USA so gut wie sicher. Der Amerikaner ist Titelträger der Verbände WBC und  WBO und wird unter Experten als bester der drei Mittelgewichts-Champions gehandelt.

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