Ratgeber

Ashtanga Yoga

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Ashtanga Yoga erfreut sich in den letzten Jahren aufgrund Berühmter Anhänger wie Madonna immer größerer Beliebtheit. Die fließenden, anmutigend und kraftvollen Bewegungen laden dazu ein, sich und den eigenen Körper herauszufordern.

Dabei ist Ashtanga Yoga, auf dem auch das äußerst populäre Power Yoga beruht, keineswegs eine Modeerscheinung, sondern gründet auf einer jahrhunderte langen Tradition. Ashtanga leitet sich vom klassischen Hatha Yoga. Wie bei den meisten Yoga-Arten liegt auch hier der Fokus auf Körperhaltungen (Asana) und Atemkontrolle (Pranayama). Inzwischen gibt es auch zahlreiche Yogaschulen, die sich auf Ashtanga Yoga spezialisiert haben (Berlin, München, Hamburg, Köln). Da Ashtanga Yoga besonders anspruchsvoll ist, ist das Training in der Gruppe unbedingt dem Heimtraining vorzuziehen!

Der Name Ashtanga leitet sich übringens von „Ashtau“ für „Acht“ und „Anga“ für „Glieder“ ab. Diese traditionell überlieferten „acht Glieder“ beinhalten: allgemeine ethische Gebote, Regeln des Alltagsverhaltens, Körperübungen, Regulierung des Atems, Zurückziehen der Sinne, Konzentration, Meditation, vollkommene Ernenntnis.

Doch der Weg zu dieser vollkommenen Erkenntnis ist steinig. Durch die hohe Bewegungsintensität ist Ashtanga Yoga besonders für Anfänger vorallem eine körperliche Herausforderung. Nicht umsonst heisst es, dass Ashtanga Yoga das Leben verändert – wenn man es überlebt.

Dabei sollte man besonders als Einsteiger nie vergessen, dass das Ziel beim Yoga niemals sein sollte, den Körper möglichst spektakulär oder sexy zu verbiegen. Das führt mit Sicherheit nicht zur Entspannung, sondern lediglich zu Verletzungen. Viel besser ist es, auf den Körper zu hören und zu erfahren, wieviel man sich selbst zutraut. Trainiert man regelmäßig, wird man sich automatisch verbessern. Schließlich kommt die vollkommene Erkenntnis selten über Nacht!

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