Ratgeber

Berühmte Dopingsünder

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Eines der wohl am meisten diskutierten Themen im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 in Peking ist das Thema Doping. Der olympische Gedanke – „Dabei sein ist alles“ – ist inzwischen vollkommen antiquiert. Auch im Jahr 2007 wurden gerade bei olympischen Disziplinen wie Leichtathletik, Radsport und Gewichtheben mehrere Sportler des Dopings überführt.
Für die gezielte Leistungssteigerung, den damit einhergehenden Erfolg und den Ruhm nehmen die Sportler auch die gesundheitlichen Risiken gerne in Kauf. Beinahe jede Sportart hat inzwischen Todesfälle wegen Dopings zu beklagen. Im Radsport begann es 1960 bei den Olympischen Spielen Knut Enemark Jensen und 1967 Tom Simpson bei der Tour de France, die durch die Einnahme von Amphetaminen sterben. 1968 erliegt der Boxer Joseph Elze seinen schweren Kopfverletzungen, nachdem Aufputschmittel sein Schmerzempfinden erheblich reduziert hatten. Andere Beispiele für Todesfälle mittels Dopings sind die Leichtathletin Birgit Dressel 1987 und der Bodybuilder Andreas Münzer 1996.

Inzwischen sind das Dopingkontrollsystem und die Dopinganalyse erheblich verbessert worden. So mancher Held der vergangenen Tage wurde im Nachhinein als Dopingsünder überführt. Den Anfang machte 1988 Ben Johnson, ein Leichtathlet der Ausnahmeklasse, der sich lange Zeit packende Duelle mit seinem Kontrahenten Carl Lewis lieferte. Ihm wurde bei den Olympischen Spielen die Einnahme von Steroiden nachgewiesen.

Auffällig hoch ist Anzahl der Dopingsünder im Radsport. Wie sich inzwischen rausgestellt hat, gibt es seit Jahren gezieltes Doping bei den Fahrern. Berühmte Sünder sind Richard Virenque, Ivan Basso, Floud Landis und Erik Zabel. Auch bei der Tour de France 2007 fiel der zweimalige Etappensieger Alexander Winokurow den Fahndern in Hände.

Für die Olympischen Spiele 2008 in Peking bleibt nur zu hoffen, dass diese ebenso vom Doping verschont bleiben, wie die Leichtathletik Weltmeisterschaft 2007 in Osaka.

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