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Biathlon-WM: Ruhe statt Wettkampfstress

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Hochfilzen – Ausspannen, zur Ruhe kommen und nach den freien Tagen wieder WM-Medaillen sammeln: Damen-Bundestrainer Gerald Hönig hat seinem Biathlon-Team um Top-Star Laura Dahlmeier «Relaxen und Freizeit» verordnet.

«Ich werde mal richtig die Seele baumeln lassen. Kein Schießen und auch kein Langlaufen. Einfach mal entspannen», sagte Dahlmeier. Sie kann besonders entspannt sein. Denn mit Gold in der Mixed-Staffel und der Verfolgung sowie Silber im Sprint ist sie schon jetzt das Gesicht der WM.

Montag und Dienstag sind Ruhetage in Tirol, ehe es am Mittwoch mit dem Einzelrennen der Damen weitergeht. Und auch da gehört Dahlmeier zu den Favoritinnen. Sie gewann beide Einzel dieses Winters. «Wenn ich mein Potenzial abrufe, kann ich in jedem Rennen eine Medaille holen», sagte die 23-Jährige.

Auch Männer-Coach Mark Kirchner gönnt seinen Schützlingen nach dem ersten Rennen in Hochfilzen ohne Edelmetall Ruhe. «Man muss die Jungs nicht aufbauen, sondern die Ruhe gönnen», sagte er nach dem Verfolgungsrennen, in dem Simon Schempp Zehnter und Sprint-Weltmeister Benedikt Doll Elfter geworden waren. «Wir haben noch drei heiße Rennen, wo wir gerne auch noch bei der Vergabe der Medaillen mitreden möchten. Und so werden wir es auch angehen», sagte Kirchner.

Schempp, der beste deutsche Skijäger der letzten Jahre, muss weiter auf seine erste Einzelmedaille warten. «Am Schießstand läuft es gerade nicht 100-prozentig. Ich werde Montag mal den Tag nutzen, um ein bisschen weg vom Trubel zu kommen und den Kopf frei zu bekommen», sagte der elfmalige Weltcupsieger. Am Dienstag und Mittwoch will er sich dann im Training die Sicherheit am Schießstand wiederholen, um am Donnerstag bestmöglich in das Einzelrennen gehen zu können.

Fotocredits: Martin Schutt
(dpa)

(dpa)

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