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Bin Hammam bestätigt Millionen-Erhalt in Affäre um WM 2006

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Berlin – Der frühere FIFA-Vizepräsident Mohamed Bin Hammam hat einem Medienbericht zufolge den Erhalt von 6,7 Millionen Euro im Zuge der Affäre um die Fußball-WM 2006 in Deutschland bestätigt.

Eine damit verbundene Bestechung bei der Vergabe bestritt der katarische Unternehmer in der ZDF-«Sportreportage» jedoch. Die Vorwürfe würden ihn nicht betreffen, unterstrich der ehemalige Vizepräsident des Fußball-Weltverbandes. «Sie betreffen mich alle nicht. Das sind nur Anschuldigungen und bleiben Anschuldigungen», sagte der wegen Korruption lebenslang gesperrte frühere FIFA-Präsidentschaftskandidat Bin Hammam.

Die Summe und ihre Verwendung sind ein zentraler Punkt in der Affäre um die Vergabe der Weltmeisterschaft nach Deutschland im Jahr 2000. Warum dieses Geld überwiesen wurde, ist nach wie vor ungeklärt. Das Geld floss im Jahr 2002 von einem Konto von Franz Beckenbauer und seinem kurz darauf verstorbenen Manager Robert Schwan über die Schweiz auf ein Konto in Katar, das zu dem Firmengeflecht von Bin Hammam gehörte. Beckenbauer behauptete stets, dass die WM-Organisatoren mit der Zahlung einen Organisationskosten-Zuschlag des Weltverbandes absichern wollten.

Fotocredits: Shamshahrin Shamsudin
(dpa)

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