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Boxweltmeister Valero begeht Selbstmord

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Der venezolanische Boxer Edwin Valero hat in einer Gefängniszelle Selbstmord begangen. Valero ist WBC Champion im Leichtgewicht und wurde am Sonntag von der Polizei festgenommen, weil er seine Frau ermordet haben soll.

[youtube RI8IqKhxR9M]Die Polizei fand die Leiche der 24jährigen Jennifer Carolina Viera de Valero am Sonntagmorgen in einem Hotelzimmer in Valencia. Ihr Ehemann, Boxchampion Edwin Valero, hatte den Hotelangestellten zuvor die Bluttat gestanden, woraufhin diese die Polizei alarmierten. Valero wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

Valero begeht Selbstmord

Nur wenige Stunden nach seiner Inhaftierung fanden ihn Beamte fast tot in seiner Zelle. Edwin Valero hatte sich, laut Polizeichef Wilmer Flores, aus seiner Gefängniskleidung einen Strick gedreht und sich anschließend an einem Gitter stranguliert. Bei Valero wurden wohl noch schwache Lebenszeichen festgestellt, aber jede Hilfe sei zu spät gekommen.

Boxen war Valeros Leben, der 28jährige, ehemalige Box-Weltmeister der Verbände WBA im Federgewicht und WBC im Leichtgewicht kam auf eine Kampfquote von 27 Siegen, alle durch Knockout. In seiner Heimat Venezuela war Valero eine Berühmtheit, legendär hat ihn nicht zu letzt sein Tattoo mit dem Konterfei von Staatspräsident Hugo Chavez auf der Brust gemacht.

Edwin Valero war ein übler Gewalttäter

Abseits seiner Erfolge im Ring, war Valero im echten Leben ein übler Schläger mit brutalen Gewaltausbrüchen. Mehrfach ist er wegen Gewalttätigkeiten gegenüber seiner Frau, seiner Mutter und Schwester in die Schlagzeilen geraten.

Im vergangenen Jahr soll Valero in einem Krankenhaus Ärzte und Schwestern bedroht haben, weil diese seine Frau mit verschiedensten Verletzungen behandelt hatten. Unter anderem hatte Jennifer Valero als Folge einer seiner Gewaltexzesse gebrochenen Rippen und einem Lungenriss.

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