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Mit der Qualifikation zur EM 2008 in Österreich und der Schweiz hat die deutsche Nationalmannschaft einen riesigen Schritt zum großen Ziel Europameisterschaft gemacht. Mit der Schweiz verbindet der DFB schließlich gute Erinnerungen wie den historischen WM Sieg 1954 in Bern gegen den haushohen Favoriten Ungarn. An diesen Ort kann das Team bei entsprechender Gruppenauslosung wieder zurückkehren.
Das alte Wankstadion, in welchem der historische Triumph errungen wurde, ist bereits Geschichte. An seiner Statt wurde das neue Berner “Stade de Suisse” errichtet.
Die Multifunktionsarena bietet rund 32.000 Menschen Platz und ist die Heimstätte der “Young Boys Bern”, einem Schweizer Erstligisten. Das größte Stadion der Schweiz verschlang 350 Millionen Euro Baukosten und wurde am 30. Juli 2005 offiziell eröffnet. Ähnlich wie viele Stadionneubauten gibt es hier zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Bars und Büros. Dem Zuschauer wird vor jedem Spiel ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten. Bei großen Events wie Konzerten von Grönemeyer oder Genesis wurde das Stadion zur Konzertarena umgewandelt. Selbst Eishockeyspiele können hier unter offenem Himmel ausgetragen werden. Eine Besonderheit sind die im Stadiondach integrierten Solarzellen, die einen Teil des im Stadion verbrauchten Stromes produzieren. Während der Europameisterschaft sollen hier mindestens drei Gruppenspiele stattfinden.
Möglicherweise gelingt es hier dem deutschen Team einen Grundstein zu legen für das Ziel Europameisterschaft 2008.
Sportveranstaltungen werden in vielen Sportarten immer mehr zu einer Entertainmentshow. Mit dem Spiel als Mittelpunkt werden rund um das eigentliche sportliche Ereignisse neue Unterhaltungsmöglichkeiten gefunden, um den Zuschauer noch enger an den Verein zu binden und ihn zu amüsieren. In den USA gehört zu einem Footballmatch ein umfangreiches Showprogramm mit Artistik, Musik und Animation. So können die Zuschauer bereits Stunden vor dem Spiel ins Stadion kommen und werden ansprechend unterhalten.
Ein wichtiger Bestandteil solcher Events sind die jeweiligen Vereinsmaskottchen geworden. Sie haben einen enormen Wiedererkennungswert und sind oft ein Spiegelbild der Vereinsphilosophie. So hat der Kölner Eishockeyclub einen Hai als Maskottchen kreiert. Er steht für Angriffspower, Gefährlichkeit und Bissigkeit – alles Attribute, die auch beim Eishockey wichtig sind. Bei der Berliner Hertha ist die Wahl auf den Bären “Herthinho” gefallen. Er verkörpert das Stadtsymbyl und den Wunsch nach einer brasilianischen Spielweise in sich.
Aber auch das Aussehen der Trikots kann der Namensursprung für ein Maskottchen sein. Der MSV Duisburg trägt traditionell gestreifte Trikots, weshalb ein Zebra als Vereinsmaskottchen fast zwangsläufig war. Beim HSV, der aufgrund seiner ständigen Bundesligazugehörigkeit als Dino der Liga betitelt wurde, griff man dies auf und schuf einen Dinosaurier in den Vereinsfarben. Das auch der eigene Name als Vorlage dienen kann, belegt das Beispiel Alba Berlin mit dem Albatross.
Für sportliche Großereignisse werden Maskottchen gestaltet, die noch Jahre später unvergessen bleiben sollen. Dabei wird der hosenlose Goleo der WM2006 in Deutschland sicherlich noch lange eine Vorreiterrolle einnehmen. China hat für die Olympischen Spiele 2008 in Peking übrigens gleich fünf Maskottchen auserkoren. Mit Beibei (Fisch), Jingjing (Panda), Huanhuan (Flamme), Yingying (Antilope) und Nini (Schwalbe) sollen die Menschen noch in Jahren viele positive Dinge verbinden.
Für Chris McCormack ist mit dem Sieg beim Ironman Hawaii 2007 endlich ein Traum in Erfüllung gegangen. Der Vorjahreszweite und mehrmalige Gewinner des Ironman Australia oder des Quelle Challenge Roth überquerte die Ziellinie nach 8:15.34 h und einer zurückgelegten Distanz von 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,4 km Laufen als Erster.
Der australische Ausnahmeathlet, der zwischen 1996 und 2001 auf den Kurzstrecken des Triathlon zu Hause war und dort schon 1997 Weltmeister über die olympische Distanz wurde, sieht seinen Sieg als Lohn für die Arbeit in den letzten fünf Jahren. Für diesen Titel galt es vielerlei Verzicht zu üben, kaum ein Privatleben zu führen und jeden Tag zu trainieren.
McCormack galt schon in den letzten Jahren als Favorit beim härtesten Ironman der Welt, scheiterte aber in den letzten drei Jahren immer wieder an den deutschen Gewinnern Norman Stadler und Faris Al-Sultan.
Die deutschen Teilnehmer und Mitfavoriten waren im Jahr 2007 vom Pech verfolgt, so mussten Thomas Hellriegel und Norman Stadler aufgrund eines Magen-Darm-Virus aufgeben. Die besten deutschen Vertreter waren Frank Vytrisal und Timo Bracht auf den Plätzen 14 und 15.
Die Frauenkonkurrenz gewann Chrissie Wellington aus Großbritannien in der Zeit von 9:08:45. Als beste deutsche Teilnehmerin belegte die Deutsche Duathlon-Meisterin Kathrin Paetzold den 14. Rang.












