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Ähnlich wie beim Fußball in der vergangenen Woche erlebten die deutschen Basketball-Teams im Europacup ein Fiasko, lediglich die Albatrosse aus Berlin konnten gewinnen. Die Frankfurt Skyliners, die Artland Dragons, EnBW Ludwigsburg und die Köln 99ers verloren allesamt ihre Partien.
Besonders schlimm erwischte es die Artland Dragons, sie kassierten eine Lehrstunde in Sachen Basketball und unterlagen der Mannschaft von PBC Lukoil Academic Sofia mit 65:109. Ihr Auftaktmatch im Europacup hatten die Dragons zum Glück gewonnen, womit sich ihre Bilanz ausgeglichen gestaltet.
Zwar nicht unter die Räder gekommen, aber dennoch deutlich verloren haben die Köln 99ers gegen das Team von Besiktas Istanbul. Am Ende der Partie hatten die Türken mit 79:60 die Nase vorn. Damit setzte sich der negative Trend der Schützlinge von Trainer Obradovic weiter fort, denn auch in der Bundesliga kommen die 99ers nicht so recht auf die Beine.
Seine Premiere in fremder Halle im Europacup feierte der EnBW Ludwigsburg gegen den spanischen Tabellenelften aus Gran Canaria. Leider ging die Premiere durch die 73:89 Niederlage mächtig in die Hose. Lediglich im dritten Viertel waren die Ludwigsburger ein adäquater Gegner für das spanische Inselteam.
Besser machte es nur Alba Berlin. Nach der Auftaktniederlage gegen Bagdalona gewannen die Albatrosse gegen den litauischen Vertreter BC Siauliai mit 85:70. Die Berliner beherrschten früh das Spiel und wussten vor eigenem Publikum zu überzeugen. Beste Werfer für das Berliner Team waren Dijon Thompson und Julius Jenkins.
Einen Sieg in letzter Sekunde verspielten die Frankfurt Skyliners in der Partie gegen den polnischen Pokalsieger Anwil Wloclawek. Fünf Sekunden vor Spielende beim Stand von 65:65 waren die Frankfurter im Ballbesitz, verloren diesen aber durch einen Wechselfehler. Diese Chance ließen sich die Polen natürlich nicht mehr entgehen und waren schließlich durch ihren Topscorer Andrzej Pluta erfolgreich. Solche Leichtsinnsfehler dürfen auf diesem hohen Niveau natürlich nicht passieren.
Der deutsche Tennis kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr heraus. Nach den Anschuldigungen eines anonymen Hinweisgebers, dass auch deutsche Sportler am internationalen Wettskandal beteiligt sind, ist nun das Gerücht von einer Vergiftung von Tommy Haas während des David Cup Matches gegen Russland im Umlauf. Teamkollege Alexander Waske hatte beiläufig bei einem Gespräch mit einem Russen erfahren, dass Thomas Haas vor dem Match gegen Igor Andrejew vergiftet worden sei. Die deutsche Nummer 1 hatte daraufhin sein Spiel gegen den Russen klar verloren.
Der deutsche Teamarzt hatte damals eine schwere Magen-Darm-Grippe diagnostiziert. Zu seinem zweiten Spiel konnte Haas dann gar nicht mehr antreten. Haas reagiert geschockt und kann sich selbst eine Vergiftung durchaus vorstellen, schließlich hatte er als Einziger einen Nachtisch zu sich genommen. Deutschland hatte das spannende Duell gegen Russland mit 2:3 verloren.
Ob sich die Anschuldigungen nach zwei Monaten noch beweisen lassen, ist zu bezweifeln. Größter Verlierer dürfte aber nach den Affären der letzten Wochen (Kokainmissbrauch bei Hingis u. Wettskandal) der Tennissport selbst sein. Das Image vom „weißen und sauberen“ Sport ist jedenfalls stark beschmutzt.
Um positive Schlagzeilen sind die Damen beim WTA-Masters in Madrid bemüht. Die Weltranglistenerste Justin Henin konnte ihr Auftaktmatch gegen Anna Tschakwetadse in zwei Sätzen gewinnen. Ebenfalls erfolgreich waren das Glamour-Girl Maria Sharapova und die Serbin Ana Ivanovic. [...mehr]
Im Mutterland des “Beach-Soccers” findet zwischen dem 2. und 11. November 2007 die Weltmeisterschaft statt. In Rio de Janeiro kämpfen 16 Teams um die Krone. In der Gruppe A kämpfen Brasilien, Mexico, Russland und die Salomon-Inseln um den Einzug in die nächste Runde. Zur Gruppe B gehören Iran, Portugal. Spanien und die USA. Italien, Uruguay, Japan und Senegal ermitteln einen Sieger in der Gruppe C. In der Gruppe D werden Spiele zwischen Argentinien, Frankreich, Nigeria und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgetragen. Rekordsieger des Championats sind natürlich die Brasilianer, aber auch Portugal und Frankreich konnten sich schon in die Siegerlisten eintragen. Angefeuert von ihren fantastischen Fans möchten natürlich die brasilianischen Ballkünstler den Titel im eigenen Land holen. Passend zu diesem Ereignis wurde diese Woche auch die Weltmeisterschaft 2014 nach Brasilien vergeben.
Beach-Soccer wird natürlich etwas anders gespielt als der normale Fußball. Zunächst dauert ein Spiel 3×12 Minuten. Steht es nach dieser Spielzeit unentschieden, erfolgt eine dreiminütige Verlängerung mit der “Golden-Goal”-Regelung, dass heißt, das erste erzielte Tor führt zum Ende des Spieles. Sollte weiterhin keine Entscheidung gefallen sein, wird ein Neunmeterschießen ausgetragen. Zu einer Mannschaft gehören 4 Feldspieler und ein Torwart. Auf der Ersatzbank dürfen fünf weitere Spieler Platz nehmen. Es darf fliegend gewechselt werden. Gespielt wird Barfuß, aber Knöchelbandagen sind erlaubt. Außerdem gibt es nur direkte Freistöße und der Fallrückzieher am Mann ist sogar erwünscht.
Alle Ergebnisse können unter FIFA.com nachgelesen werden. [...mehr]
Für Dirk Nowitzki und seine “Dallas Mavericks” ist die lange Zeit des Wartens vorbei. Sind der MVP (Most Valuable Player) der letzten regulären Saison und sein Team noch in der ersten Runde an den “Golden State Warriors” gescheitert, heißt das Ziel genau wie in den letzten zwei Jahren, den Titel nach Dallas zu holen. Experten haben aber erheblich Zweifel daran, die Mavericks gelten nach dem Scheitern in den letzten Jahren als Verliererteam. Dabei hatten sie in der regulären Saison noch einen Klubrekord eingefahren, indem sie in 82 Spielen 67 Siege errangen. Wie belanglos solche Rekorde sind, zeigte dann das Erstrunden-Aus bei den Warriors.
Als Favoriten gelten dieses Jahr andere Teams. Den “Chicago Bulls”, mit Michael Jordan und Scottie Pippen das Siegerteam der 90er Jahre, ist es gelungen, ein homogenes Team zusammenzustellen. Titelverteidiger “San Antonio Spurs” geht weiterhin mit den „Großen Dreien“ an den Start. Tony Parker, Tim Duncon und Manu Ginobilly werden versuchen, auch dieses Jahr den Titel zu holen. Bisher ist es aber den Spurs noch nie gelungen, ihren Titel im Folgejahr zu verteidigen.
Bei vielen anderen Teams werden die Stars der jeweiligen Mannschaft eine entscheidende Rolle spielen. Gelingt es Kobe Bryant (Lakers) oder Shaquille O`Neal (Miami) ihr Leistungsvermögen abzurufen, zählen ihre Teams automatisch zum Favoritenkreis. Eindrucksvoll hat dies Kobe Bryant bewiesen, als er im ersten Spiel allein 43 Punkte erzielte, die Niederlage seiner Lakers konnte er aber nicht verhindern.
Die Fans der NBA sind gespannt, wie das Titelrennen ausgehen wird. Die meisten deutschen Fans hoffen jedenfalls, dass das „German Wunderkind“ und seine Mavericks endlich den Titel holen.
Durch die Erfolge der Nationalmannschaften ist Hockey in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. So konnte die deutsche Damennationalmannschaft in diesem Jahr den Europameistertitel erringen und hat sich damit automatisch für die Olympischen Spiele 2008 in Peking qualifiziert. Zudem sind unsere Damen der Titelverteidiger nach dem Erfolg bei Olympia 2004.
Die Herrennationalmannschaft ist zwar 2002 und 2006 Weltmeister geworden, hat es aber bei den Europameisterschaften 2007 verpasst, sich vorzeitig für Olympia zu qualifizieren. Ihre letzte Chance hat sie beim Qualifikationsturnier in Japan vom 5. Bis 13. April 2008.
Hockey ist eine typische Mannschaftssportart, die körperlos gespielt. Eine Hockeymannschaft besteht aus 10 Feldspielern und einem Torwart. Außerdem gibt es fünf Wechselspieler, die jederzeit eingewechselt werden können. Gespielt wird das Feldhockey zumeist auf Kunstrasenplätzen, um vom Wetter unabhängig zu sein. Im Winter werden Hockeymeisterschaften zudem auch in der Halle ausgetragen. Die Spielzeit auf dem Feld beträgt zweimal 35 Minuten, in der Halle zweimal 30 Minuten. Um sich vor den harten Plastikbällen zu schützen, müssen die Spieler einen Mundschutz und Schienbeinschoner tragen. Die Ausrüstung des Torwartes ist wesentlich komplexer – er ist fast am ganzen Körper mit Schonern ausgestattet und trägt zudem einen Helm.
Zu den erfolgreichsten Hockeynationen gehören Indien, Pakistan, Deutschland, Niederlande, Spanien und Australien. Diese Mannschaften gehören auch wieder zum Favoritenkreis bei den Olympischen Spielen 2008.
Vor kurzem hat die Basketball-Bundesliga wieder ihren Betrieb aufgenommen. Die Fans erwarten eine Saison voller Dramatik und Spannung. Zu den Favoriten gehören Titelverteidiger “Brose Basket Bonn”, “Alba Berlin” und die “Telekom Baskets Bonn”. Möglicherweise kann aber auch ein Überraschungsteam wie im vergangenen Jahr ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden. Die “Eisbären Bremerhaven” spielten sich als unbekümmerter Aufsteiger bis ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.
Etwas schwach in die neue Saison gestartet sind die Basketballer vom deutschen Pokalsieger “Köln 99ers”, ihnen gelang lediglich ein Sieg in den ersten fünf Spielen. Abzuwarten bleibt ebenfalls, ob es den Aufsteigern wie “Science City Jena” gelingt, sich in der immer stärker werdenden Bundesliga zu etablieren.
Wie wichtig eine starke einheimische Liga ist, hat das deutsche Team bei der kürzlich stattgefundenen Europameisterschaft gesehen. Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann einen respektablen 5. Platz erringen, aber in den entscheidenden Spielen wie gegen Spanien hatte sie noch das Nachsehen. Ihnen gelang aber somit die Qualifikation für das vorolympische Turnier vom 5. bis 13. Juli. Unter den zwölf teilnehmenden Mannschaften werden noch drei Olympiatickets vergeben. Zu den Konkurrenten zählen zwei weitere europäische, drei amerikanische, zwei afrikanische und asiatische sowie ein ozeanisches Team. Die Fans der deutschen Nationalmannschaft sind jedenfalls optimistisch, dass sie das Team nächstes Jahr in Peking lautstark unterstützen darf. [...mehr]
Bei einer Zeitreise stelle man sich vor, man reist 150 Jahre zurück in die Vergangenheit – zum 24. Oktober 1857 ins verregnete Sheffield. Das Wetter in England hindert eine Gruppe von Cricketspielern an der Ausübung ihrer Sportart. Da sie sich aber weiterhin auch im Winter fithalten möchten, gründen sie den ersten Fußballclub der Welt – den FC Sheffield.
Zunächst spielen die Vereinsmitglieder gegeneinander, aber schon nach fünf Jahren gab es alleine in der Umgebung von Sheffield 15 Vereine. Hätten die Gründer des FC Sheffield anders gehandelt, wenn sie gewusst hätten, welche Popularität und Bedeutung dieser Sport jemals erreichen sollte? Der Verein wollte um die Jahrhundertwende jedenfalls nicht auf seinen Amateurstatus verzichten, weshalb der Verein eigentlich in der Bedeutungslosigkeit versunken ist – der achten englischen Liga. Um dies ändern hat der 43jährige Unternehmer Tims die Führung des Vereins übernommen. Sein langfristiges Ziel ist es, den Verein mindestens in der 5. Liga zu etablieren und die Infrastruktur weiter auszubauen. So gelang es ihm schon, berühmte Persönlichkeiten als Mitglieder zu werben. Zu Ihnen gehören Joseph Blatter (FIFA-Generalsekretär), Sir Eric Cantona (Fußballlegende), Thomas Berthold (Deutscher Weltmeister 1990) und die Rockband “Def Leppard”.
Zu den Feierlichkeiten am 24. Oktober 2007 haben Blatter, Pele, Bobby Charlton und viele mehr ihr Kommen zugesagt. Für den 8. November erwartet der Verein das Highlight seiner sportlichen Geschichte – ein Match gegen den amtierenden italienischen Meister “Inter Mailand”. Ein kleiner Schritt ist also schon gemacht und vielleicht hört man in den kommenden Jahren auch wieder von sportlichen Erfolgen des ältesten Fußballclubs.
Anhängern von Großereignissen im Handballsport stehen in naher Zukunft aufregende Wochen bevor. Zunächst misst die Deutsche Frauennationalmannschaft ihre Kräfte in einem Sechs-Nationen-Turnier in Rotterdam. In der Zeit zwischen dem 18. und 21. Oktober 2007 treffen unsere Handball-Damen auf Japan, Spanien und Polen.
Unsere Weltmeister, die Herrennationalmannschaft, ist im Oktober (24.-28.10) Gastgeber des prestigeträchtigen Supercups. Nationen wie Rekordolympiasieger Russland oder Vizeweltmeister Polen sinnen auf Wiedergutmachung des WM-Turnieres. Deutschland trifft in der Gruppe A auf Serbien und Russland. Die Gruppe B setzt sich aus Rekordeuropameister Schweden, Polen und Tschechien zusammen. Die deutsche Mannschaft hofft auf ebenso starke Unterstützung durch das Publikum wie bei der kürzlich ausgetragenen WM im eigenen Land.
Das Turnier wird alle zwei Jahre ausgetragen. Rekordsieger ist das Team aus Russland mit insgesamt fünf Titeln. Deutschland könnte, den Sieg vorausgesetzt, nach Titeln zu Russland aufschließen. Die Spiele beim Supercup dienen gleichzeitig der optimalen Vorbereitung auf die zwei kommenden Großereignisse des Jahres 2008 – der im Januar stattfindenden Europameisterschaft in Norwegen und natürlich Olympia in Peking.
Der letzte olympische Triumpf einer deutschen Handballmannschaft liegt schon 27 Jahre zurück, als die DDR im Finale gegen die Sowjetunion bei den Olympischen Spielen in Moskau den Titel erringen konnte. In Athen scheiterte das deutsche Team erst im Finale an knapp an Kroatien.




























