» Olympische Spiele
Basketball-Superstar Dirk Nowitzki schließt trotz dem bescheidenen Abschneiden mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking eine erneute Teilnahme an den nächsten Spielen in London nicht aus. “Darüber werden wir auf jeden Fall reden”, erklärte Nowitzki gegenüber der “Bild”.
[...mehr]
Doping-Experte Werner Franke zog ein vernichtendes Fazit zu den Dopingtests während der Olympischen Spiele in Peking. Im Mitteldeutschen-Rundfunk (MDR) redete Franke bezüglich der nur zehn positiven Tests bei den diesjährigen Spielen von der “größten weltweiten Volksverdummung und Völkerverdummungsaktion”.
[...mehr]
Gestern sind die deutschen Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele in Peking in der Heimat gelandet. Es gab schöne Begrüßungs-Szenen und einen begeisterten Empfang.
Auf dem Frankfurter Flughafen empfingen viele Freunde und Vereinskameraden die Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf Lena Schöneborn mit Beifall und Blumen.
Auch einen großartigen Empfang erhielten die deutschen Hockey-Herren, die am Sonntag Olympiasieger wurden. Die Mannschaft von Erfolgscoach Markus Weise hatte im Finale Spanien 1:0 besiegt und danach in Peking durchgefeiert. Großen Applaus bekamen auch der Gold-Gewinner im Triathlon Jan Frodeno und Tischtennis-Star Timo Boll, der olympisches Silber mit der Mannschaft erringen konnte.
Für die meisten deutschen Olympioniken sind jetzt erst einmal ein paar Tage Erholung eingeplant. Dagegen müssen die Renn-Kanuten schon wieder bei den heute beginnenden Deutschen Meisterschaften an den Start gehen. „Viele stört es, das die deutschen Meisterschaften direkt nach so einem Höhepunkt sind. Aber ich finde das ganz schön, direkt empfangen zu werden von so vielen, die die Olympischen Spiele verfolgt haben“, erklärte die Olympiasiegerin mit dem Kajak-Vierer Fanny Fischer aus Potsdam. [...mehr]
Die Olympischen Spiele in Peking sind gestern beendet worden. Die Deutsche Presse-Agentur „dpa“ stellte ausländische Pressestimmen zusammen:
„The Guardian“ (Großbritannien): „Unbequeme Fragen wie Gefangene aus Gewissensgründen, freie Rede und Tibet drohten, die große Feier zu überschatten. Dazu ist es nicht gekommen - nicht, weil die Fragen in irgendeiner Weise beantworten worden wären. Der globale Blick verschob sich schlicht, von den Menschenrechten zu den Goldmedaillen. … Die chinesische Supermacht hat die Spiele benutzt, um ihre neue Macht zu demonstrieren. Was die Spiele für den Rest der Welt großartig gemacht haben, war, schlicht und einfach, der Sport. London sollte das Vertrauen haben, sich darauf zu konzentrieren.“
„La Gazzetta dello Sport“ (Italien): „China der Gigant der 100 Medaillen. In der Schlussfeier bejubelt China seine Erfolge. Aber wir dürfen nicht vergessen, was sich hinter der Fassade der perfekten und fröhlichen Spiele zum Beispiel in Tibet abgespielt hat. Aber jenseits der bösen Gedanken und der Medaillenflut gibt es ein China, das auf jeden Fall gewonnen hat: das China der Menschen. Arrivederci in London 2012.“
„Le Figaro“ (Frankreich) „China: die neue Supermacht: Der Vorhang ist gefallen. China ist der große Sieger seiner ersten Spiele. Sein ‘Hundertjähriger Traum’ ist in Erfüllung gegangen. Es kann stolz darauf sein, zwei Wochen lang die heftigsten Polemiken und schärfsten Kritiken, die eine Olympiade in den vergangenen dreißig Jahren ausgelöst hat, unterdrückt zu haben. Wie durch ein Wunder haben nach der Eröffnungszeremonie Sport und olympische Brüderlichkeit die Oberhand gewonnen. Welche Auswirkungen diese Spiele auf die chinesische Gesellschaft haben wird, wird uns die Zukunft zeigen.“
„El Mundo“ (Spanien): „Die Olympischen Spiele in Peking waren ein unbestreitbarer Erfolg für China und sein totalitäres Regime. Peking hat erreicht, was es wollte. Es hat der Welt sein Wirtschaftswunder unter Beweis gestellt und sich als eine Supermacht präsentiert, die Japan definitiv vom Spitzenplatz in Asien verdrängt hat. Für den Westen bleiben ein bitterer Beigeschmack und das Gefühl des Scheiterns. Was die Freiheitsrechte in China betrifft, hat man absolut nichts erreicht.“
„Jyllands-Posten“ (Dänemark): „Auf Wiedersehen an die etwas zu perfekten Spiele. Man wird sich an Peking als prächtig erinnern. Aber ein Volksfest war das bestimmt nicht.“
„De Volkskrant“ (Niederlande): „China inszenierte alles - selbst das Wetter. Kritische Stimmen gehörten nicht dazu, dafür wurde der Welt ein roter Teppich ausgerollt.“ [...mehr]
Der deutsche Gewichtheber Matthias Steiner wurde kurz nach den 29. Olympischen Spielen in Peking als einziger deutscher Athlet in die Liste der zehn denkwürdigsten Olympioniken aufgenommen worden.
[...mehr]
Mit einer prachtvollen Abschlussfeier gingen gestern die 29. Olympischen Sommerspiele zu Ende. Mit einem farbenfrohen Massenspektakel wurde Peking verabschiedet und London als Austragungsort der nächsten Spiele begrüßt.
[...mehr]
Die US-Volleyballer sind heute zum dritten Mal Olympiasieger geworden. Der Weltliga-Gewinner setzte sich in einer spannenden olympischen Final-Partie in Peking gegen den Weltranglisten-Ersten Brasilien mit 3:1 (20:25, 25:22, 25:21, 25:23) durch.
[...mehr]
Die US-amerikanischen Basketball-Stars sind im olympischen Finale in Peking Olympiasieger geworden. Das „Redeem-Team“ gewann in einem spannenden Duell gegen Weltmeister Spanien mit 118:107 (69:61). Bronze ging an Olympiasieger von 2004 Argentinien.
[...mehr]
Allez les Bleus! Erst die französischen Handballer konnten Island bremsen. Frankreich gewann das olympische Finale 28:23 (15:10) gegen den Geheimfavoriten. Doch obwohl der ganz große Wurf nicht gelang und zunächst Tränen flossen, konnten mit Silber dekorierten Isländer stolz sein: Es war die vierte Medaille des Landes in der olympischen Geschichte. Bronze sicherte sich Spanien mit einem 35:29 (12:14) gegen Kroatien.
[...mehr]
Franziska van Almsick und Stefan Kretzschmar waren das glamouröseste deutsche Paar im Zeichen der olympischen Ringe - ihre Liebe hielt eine Olympiade, in Sydney kamen sich die Schwimmerin und der Handballstar näher, nach den Spielen von Athen gingen sie getrennte Wege. Betrachten wir einmal Peking von der romantischen Seite.
Bei den Schwimmern Antje Buschschulte und Helge Meeuw hatte es einst am Beckenrand gefunkt, wie auch bei Rafed El-Masri und der mit Bronze dekorierten Wasserspringerin Ditte Kotzian. “Natürlich ist es klasse, dass wir Olympia gemeinsam erleben”, sagte El-Masri der Tageszeitung Die Welt, “aber wir sind hier in Peking, um erfolgreich zu sein. Für unsere Liebe können wir uns danach in Berlin alle Zeit der Welt nehmen.”
Hockey-Nationalspielerin Martina Heinlein lernte im Club an der Alster Hamburg Sebastian Biederlack (Foto) kennen und lieben. Biederlack gewann die Goldmedaille, ein kleiner Trost auch für Heinlein, die mit den Damen Vierte wurde. Bett und Sportart teilen auch die Wurfscheibenschützen Christine Brinker und Tino Wenzel.
Ihr Glück, gemeinsam nach Peking zu fahren, konnten die Leichtathleten Carolin Nytra und Weitspringer und Sebastian Bayer kaum fassen: Bei den deutschen Meisterschaften gelang dem Weitspringer mit einem 8,15-Meter-Satz überraschend die Qualifikation, zehn Minuten gewann seine Freundin die 100 Meter Hürden.
Stefan Lurz ist der Trainer und Ehemann der Schwimmerin Annika Lurz. “Ich bin Annika gegenüber mitunter sehr hart, vielleicht sogar härter als zu anderen Athleten”, gab Stefan Lurz zu. Doch seine Frau hat kein Problem damit: “Ich weiß ja, dass er es nicht böse meint, und nach dem Training ist alles wieder vergessen.” Auch bei den Radsportlern gibt es die Konstellation Coach-Athletin, Petra Rossner ist die Trainerin und Lebensgefährtin von Judith Arndt (Foto).
Elke Schall teilte lange Tisch(tennisplatte) und Bett mit Ehemann Torben Wosik, mehrmals wurden die beiden deutsche Meister im Mixed. Doch dann funkte Christian Süß, der in Peking Team-Silber gewann, dazwischen, Elke Schall ließ sich scheiden. Mixed indes spielen Süß und Schall lieber nicht. [...mehr]




