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Der Mehrkampf-Star Carolina Klüft wird bei den Olympischen Sommerspielen in fünf Monaten auf den Siebenkampf verzichten. Der Schwedin fehlt bei dieser Wettkampfform die Trainingsmotivation. Stattdessen will sie sich bei Olympia voll auf den Weitsprung und Dreisprung konzentrieren.
Klüft, die bei der Leichtathletik-WM 2007 in Osaka als erste Frau den Titel-Hattrick im Siebenkampf geschafft hatte, erklärte der schwedischen Zeitung “Svenska Dagbladet: “In den Siebenkampf muss man 1000 Prozent investieren. Und das war bei mir in den letzten beiden Jahren nicht mehr der Fall. Ich bin nicht mehr hungrig genug.”
Die schwedische Ausnahmeathletin hält seit Osaka auch den Europarekord mit 7032 Punkten und erfüllte sich damit ihr letztes großes Ziel, diese Marke zu knacken. Aber der Weltrekord von der US-Amerikanerin Jackie Joyner-Kersee, die im Jahr 1988 unglaubliche 7291 Zähler erkämpfte, gilt indes für die 25-Jährige als unerreichbar.
Klüft hält mit ihren jungen Jahren die längste Siegesserie der Leichtathletik mit 19 Siebenkampf-Erfolgen hintereinander seit 22. Juli 2001, als sie U20-Europameisterin geworden war. Die Schwedin liegt damit noch vor der deutschen Mehrkämpferin Maren Freisen, die ihre Karriere schon beendet hat.
Im Weitsprung zählt die junge Skandinavierin ebenfalls zu den Besten der Welt. Bei der U23-EM in Erfurt holte sich Klüft die Goldmedaille und bei der Hallen-WM 2004 ersprang sie sich Bronze. Ihre Bestweite liegt momentan bei 6,97 Metern. Beim Dreisprung, wo die Schwedin auf 14,02 Meter kommt, muss sie sich im Training noch mehr reinhauen, um in Peking ganz vorne mitzuspringen.
Mit dem Verzicht der Weltmeisterin und Olympiasiegerin auf den Siebenkampf dürften die Chancen der deutschen EM-Dritten Lilli Schwarzkopf und der EM-Vierten Jennifer Oeser steigen, bei Olympia gut abzuschneiden. Neue Favoritinnen sind nun die ukrainische Vize-Weltmeisterin Ljudmilla Blonska sowie die WM-Dritte Kelly Sotherton aus Großbritannien.
Hier eine Zusammenfassung von Karolina Klüft’s Leistungen in Athen 2004, wo sie mit 21 Jahren Olympiasiegerin wurde:
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Beim Ausscheidungsturnier im rumänischen Oradea hat sich die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft heute mit einem 5:5-Unentschieden gegen Italien für die im August beginnenden Olympischen Sommerspiele qualifiziert.
Der Fünfte der letzten Olympischen Spiele in Athen 2004 machte beim Qualifikationsturnier für Peking im vorentscheidenden Gruppenspiel gegen Italien bei einem Stand von 5:5 (0:3, 3:1, 2:1, 0:0) einen 0:3- und 1:4-Rückstand wett. Das bedeutet, dass unsere Wasserball-Herren somit das Startrecht für Olympia sicher haben.
Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) kann es kaum fassen: “Das ist Wahnsinn. Die Spannung war kaum noch zu überbieten. Es ist ein Hammer, wie mein Team nach dem 0:3 und dem 1:4 noch einmal zurückgekommen ist.” Freudestrahlend erläuterte der ehemalige Nationalspieler weiter: “Ich habe immer an die Mannschaft geglaubt. Wir sind alle überglücklich.”
Gegen den ehemaligen Weltmeister Italien war es für unsere Herren das zwölfte Remis im 128. Länderspiel. Verdanken ist diese Leistung vor allem den Athleten Mark Politze (Berlin) und Heiko Nossek (Esslingen), die jeweils zwei Treffer für die Deutschen erzielten und somit den Sieg in der Gruppe B sicherten. Als Sieger der Gruppe konnten sie demnach als Halbfinalist einen der vier noch zu vergebenden Plätze belegen.
“Die neuerliche Olympia-Teilnahme ist wichtig für den gesamten deutschen Wasserballsport. Unsere Förderung durch den Bund ist für vier weitere Jahre auf gutem Niveau gewährleistet”, argumentierte Ewald Voigt-Rademacher (Dielheim), der im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) für den Wasserball verantwortlich ist.
Bei der WM letztes Jahr in Melbourne (AUS), beim Weltliga-Turnier 2007 und bei der europäischen Olympia-Qualifikation im slowakischen Bratislava ebenfalls im vergangenen Jahr verpassten unsere Wasserballer noch die Qualifikation für das olympische Turnier. Umso höher ist der heutige Erfolg der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft einzuschätzen.
Zusammenfassung vom Finale des Weltliga-Turniers 2007 in Berlin. Deuschland scheiterte knapp gegen die Wasserball-Großmacht Ungarn:
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Tischtennis ist Sportart Nummer 1 in China. Davon durfte die Welt ein Mal mehr bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft im Land des Olympia-Gastgebers erfahren. Letztes Wochenende ließen sie mit zwei Mal Gold der Konkurrenz keine Chance. Das deutsche Europameister-Team wurde nur Siebter und blieb erstmals seit 2001 ohne eine Medaille. Unsere Damen konnten sich dagegen mit Rang 9 gegenüber der WM 2006 in Bremen um zwei Plätze verbessern.
Für den verletzten Boll ist der Routinier Jörg Roßkopf in die Mannschaft nachgerückt, der nun schon seine 16. und vermutlich letzte WM gespielt hat. Höhepunkte waren wohl die guten Partien des 38-Jährigen gegen Österreich (3:2) und Südkorea (1:3). Aber die hervorragenden Auftritte von Roßkopf und dem Hoffnungsträger Dimitrij Ovtcharov konnten die hintere Platzierung nicht verhindern.
Bei der Bob-Weltmeisterschaft im sächsischen Altenberg gewann der Thüringer Ausnahme-Wintersportler am letzten Wochenende den Weltmeistertitel im Zweier- sowie im Viererbob. Mit diesen Siegen schaffte der 34-Jährige das zweite Double nach der WM 2003 in Lake Placid (USA) und erhöhte seine Titelanzahl auf sagenhafte elf Goldmedaillen bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften.
Andrè Lange kann es selbst kaum fassen, welche Leistung er da vollbracht hat. Mit einem Riesenvorsprung von 2,02 Sekunden in vier Läufen auf seinen ärgsten Widersacher Alexander Subkow aus Russland hat der in Suhl lebende Sportler mit seinen Anschiebern René Hoppe, Kevin Kuske und Martin Putze den Doppelerfolg am letzten WM-Tag perfekt gemacht. Ganze fünf WM-Titel im Vierer kann sich der ostdeutsche Bobpilot nun zuschreiben. Das schaffte vor ihm noch kein anderer Bobfahrer. Nur im letzten Jahr, bei der WM in St. Moritz (SUI) riss seine 2002 begonnene Siegesserie kurzfristig.
Eine Woche zuvor ließ schon Lange der Konkurrenz auf der Bahn im Kohlgrund mit dem wohl zurzeit besten Anschieber der Welt Kevin Kuske aus Potsdam keine Chance und griff nach Gold. Ebenfalls in vier perfekten Läufen hat der Thüringer auf seiner Lieblingsbahn, die als die Schwerste der Welt gilt, seinen Rivalen keine Chance gelassen und seinen dritten WM-Titel im Zweierbob eingefahren.
Kurz vor der WM gewann der Suhler beim Weltcupfinale in Winterberg in einer Saison alle drei Weltcuptrophäen. Dieses Triple gelang zuvor erst vier Piloten in der Bobgeschichte.
Den Grundstein für seine Erfolge legte der am 28. Juni 1973 in Ilmenau geborene Thüringer im jungen Alter von acht Jahren beim BSR Rennsteig Oberhof. Dort begann er seine glorreiche Laufbahn mit dem Rennrodeln, wo der junge Lange 1993 zum Bobsport überwechselte. Fünf Jahre später wurde er erstmals Juniorenweltmeister im Zweier- und Viererbob. [...mehr]
Eigentlich hatte die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft schon alle Chancen auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking verspielt. Ein siebter Platz beim Qualifikationsturnier hatte eigentlich das Aus bedeutet und nun eröffnet sich unseren Wasserball-Damen doch unverhofft die Möglichkeit, sich doch noch für Peking zu qualifizieren.
Überraschend wurde das deutsche Team noch vom internationalen Verband FINA für das Qualifikationturnier zwischen dem 19. Und 24. Februar 2008 in Imperia (Italien) nachnominiert.
Durch die Absage eines anderen Wasserball-Verbandes wurde Deutschland der Platz zugesprochen und hat nun berechtigte Hoffnungen, noch eines der drei Olympiatickets zu erkämpfen. Neben Deutschland nehmen aber auch Europameister Russland, Ungarn, Spanien, Griechenland und Kanada sein. Für die Wasserballerinnen bedeutet diese Chance, noch einmal international auf sich aufmerksam zu machen und auch potenzielle Sponsoren zu gewinnen.
Ähnlich wie bei den Männern leidet der Sport unter dem geringen Interesse der Zuschauer und denkbaren Geldgebern.
Für den deutschen Wasserballverband ist es nun wichtig, möglichst schnell einen geeigneten Nachfolger für den zurückgetretenen Bundestrainer Bernd Seidensticker zu finden, damit die Nationalmannschaft gezielt auf das wichtige Turnier hinarbeiten kann.Bereits qualifizierte Teams Gastgeber China, USA und die Niederlande. Hinzu kommen der Sieger aus der Partie zwischen Neuseeland und Australien sowie ein afrikanischer Vertreter. [...mehr]
Am vergangenen Wochenende traf sich in Berlin die Elite der Schwimmwelt, um beim Kurzbahn-Weltcup ihre Kräfte zu messen und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn es fielen gleich mehrere Rekorde.
Aus deutscher Sicht konnten die Lokalmatadorin Britta Steffen, Antje Buschulte und Paul Biedermann auf sich aufmerksam machen. Britta Steffen verbesserte ihren eigenen deutschen Rekord auf den 100 Meter Freistil um 55 Hundertstel auf 52,17 Sekunden, jedoch reichte diese Fabelzeit nicht zum Sieg, den errang die Niederländerin Marleen Veldhuis in Europarekordzeit von 52,14 Sekunden.
Antje Buschulte wollte eigentlich an diesem Wochenende ihre Schwimmsaison gemütlich ausklingen lassen und überraschte sich selbst wohl am meisten, als trotz einer schwerwiegenden Schulterverletzung den Europarekord über 50 Meter Rücken auf 26,94 Sekunden verbesserte. Im Anschluss an den Weltcup in Berlin wird sie sich einem operativen Eingriff unterziehen, um sich dann im neuen Jahr gezielt auf die Olympischen Spiele in Peking 2008 vorbereiten zu können.
Gleich zwei deutsche Rekorde konnte Paul Biedermann an diesem Wochenende egalisieren. Am Samstag schwamm er über 400 Meter neue deutsche Bestzeit in 3:38,22 Minuten und am Sonntag löschte die 200 Meter Freistil-Bestmarke von Michael Groß in 1:42,39 Minuten aus, die immerhin seit 19 Jahren bestanden hatte. Auf beiden Strecken musste er sich aber dem Südkoreaner Tae-Hwan Park geschlagen geben, der als erster Schwimmer seines Landes bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft den Titel erringen konnte.
Einen Weltrekord schwamm der Schwede Stefan Nystrand. In einem unglaublich schnellen Rennen über 100 Meter Freistil konnte er die alte Bestmarke deutlich übertreffen. [...mehr]
Das Bogenschießen gehört seit Altersgedenken zu den bevorzugten Jagdwaffen des Menschen. Das fast geräuschlose Schießen ermöglicht es, bei der Jagd auch nach dem ersten Schuss noch weitere Tiere zu erlegen. Zwar sind modernere Schusswaffen schneller und haben verheerende Wirkungen, trotzdem blieb der Bogen bis heute eine beliebte Jagdwaffe.
Wer einmal mit dem Bogen auf die Jagd gehen möchte, muss sich genauestens erkundigen, in welchen Ländern dies erlaubt ist. In vielen Ländern Europas ist die Jagd mit dem Bogen strengstens verboten. In den USA darf nach dem Erwerb einer Lizenz die Jagd ausgeübt werden. Beliebtes Ziel der Bogenjäger sind Bären.
Vor kurzem wurde in der Nähe von Mannheim bei archäologischen Ausgrabungen ein Bogen gefunden, dessen Alter auf knapp 17.000 Jahre geschätzt wird. Seine Größe beträgt 110 cm. Heutzutage wird das Bogenschießen vornehmlich als Sport betrieben. Mit hoch entwickelten Bögen wird auf Zielscheiben in unterschiedlichen Entfernungen geschossen. Zur Ausrüstung eines modernen Bogens gehören ein Köcher, ein Arm-, Finger- und Brustschutz und das Visier. Die modernsten Visiere sind Laservisiere, aber es gibt auch “Pin-”und “Peep-Sight”-Visiere. Bei den letzteren beiden geht es darum, eine Flusslinie zu schaffen (Kimme-Korn-Ziel).
Seit 1900 ist das Bogenschießen auch olympische Disziplin, die seit Jahren von den Südkoreanern dominiert wird. Bei den Titelverteidigern ist das Schießen mit Pfeil und Bogen eine Volkssportart. In Deutschland hingegen üben nur sehr wenige Menschen diesen Sport aus. Leider konnte sich kein Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 2008 in Peking qualifizieren.
Für die Olympischen Spiele 2008 wurden der 3.000 Meter Hindernislauf der Frauen, das Langstreckenschwimmen und BMX–Racing ins Programm aufgenommen. Eine Sportart, wie das BMX–Racing war in Deutschland bisher eine eher selten betrachtete Randsportart und rückt durch die Aufnahme ins olympische Programm immer mehr in den Fokus von Medien und Öffentlichkeit. In Frankreich oder den USA genießt der BMX- Sport ein viel größeres Renommee. Diese Nationen stellen auch die Favoriten bei der Vergabe der olympischen Medaillen.
Bei der vor kurzem stattgefundenen Deutschen Meisterschaft im hessischen Weiterstadt bei Darmstadt wuchs das Teilnehmerfeld von 200 in den Vorjahren auf immerhin 350 an. Die Strecke in Weiterstadt wurde nach amerikanischen Vorbild konstruiert und wird internationalen Ansprüchen gerecht. Sie ist im kommenden Jahr auch Austragungsort der Europameisterschaft. Dort kann man die entscheidenden Punkte in Weltrangliste gewinnen, die notwendig sind, sich mittels des Rankings in der Weltrangliste für Olympia 2008 zu qualifizieren. Für die deutschen Teilnehmer bei den Frauen und bei den Männern dürfte wohl eher 2012 das realistische Ziel sein, denn der Abstand in der Weltrangliste ist noch sehr beträchtlich.
Das BMX–Racing nicht gerade ungefährlich ist, beweist der mehrmalige Champion Mat Hofmann – er erlitt in seiner Karriere schon mehr als 50 Knochenbrüche. BMX-Racing könnte den olympischen Spielen frischen Wind verleihen und ähnlich wie das Snowboarden im Winter zur neuen Kultsportart werden.
Ein schweres Qualifikationsprogramm muss die deutsche Volleyballnationalmannschaft der Männer in den kommenden Monaten absolvieren, um sich erstmals seit 36 Jahren wieder für das olympische Turnier zu qualifizieren.
Zum Auftakt gilt es das vorolympische Turnier in Portugal vom 28. November bis 2. Dezember zu gewinnen. Dies wird zunächst in zwei Dreiergruppen ausgetragen, dabei trifft das deutsche Team in seiner Gruppe auf Gastgeber Portugal und Tschechien. Die ersten beiden jeder Gruppe treffen im Halbfinale aufeinander. Möglicher Halbfinalgegner sind Schweden, Frankreich oder die Slowakei. Sollte den Volleyballern der Turniersieg gelingen, darf die Mannschaft somit an der eigentlichen Olympiaqualifikation im türkischen Izmir vom 7. bis 13. Januar 2008 teilnehmen. Die Qualifikation bereits erreicht haben Russland, Spanien und Bulgarien.
Sollte die Mission Olympia auf diesem Wege scheitern, bleibt unseren Herren noch ein kleines Hintertürchen. Zwischen dem 23. und 25. Mai 2008 ist Deutschland Gastgeber eines weiteren Qualifikationsturnieres mit drei Teilnehmern, dessen Sieger kann sich ebenfalls das Ticket für Peking sichern. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft mit einem 5. Platz bei der Europameisterschaft in Russland auf sich aufmerksam machen konnte, ist die Hoffnung auf eine erfolgreiche Qualifikation immens angestiegen.
Den deutschen Volleyballfrauen bleibt eine Vorqualifikation erspart. Sie sind Gastgeber des Olympiaqualifikationsturnieres vom 15. bis 20. Januar 2008 in Halle/Westfalen. Dass sie mit den besten Mannschaften Europas mithalten konnten, hat unsere Frauennationalmannschaft bei der vergangenen Europameisterschaft in Luxemburg und Belgien bereits nachgewiesen. [...mehr]

















