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Autor: Sonja Beckmann

SCHWIMMEN Paul Biedermann schwimmt Weltrekord
Biedermann, schwimm du voran: Der 22-Jährige knackte beim Weltcup in Berlin den acht Jahre alten Weltrekord des Australiers Ian Thorpe über 200 Meter Freistil. Biedermann schlug nach 1:40,83 Minuten an. “Es war so geil”, jubelte Deutschlands Vorzeigeschwimmer. Nach dem Olympiadebakel ist dieser Paukenschlag Balsam für den Schwimm-Verband.

Maria Riesch / Foto: Wikipedia

SKI ALPIN Maria Riesch wird Dritte beim Weltcup-Slalom in Levi
Ausgerechnet die amerikanische Speed-Spezialisten Lindsay Vonn gewann den Slalom im finnischen Levi und jubelte im Ziel: “Das ist ein Wahnsinnstag. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Slalom gewinnen kann.” Groß war die Freude auch bei Maria Riesch, die Dritte wurde hinter Vonn und der Schwedin Maria Pietilä-Holmner. “Es ist schön, dass es gleich so gut geklappt hat. So kann es weitergehen”, freute sich die 23 Jahre alte Partenkirchenerin. Cheftrainer Matthias Berthold lobte: “Maria hat noch mal einen Schritt nach vorne gemacht.”

SNOOKER Neil Robertson gewinnt die Bahrain Championship
Es war ein Thriller, den sich im Finale der Bahrain Championships der Waliser Matthew Stevens und der Australier Neil Robertson lieferten. Hohe Breaks, aber auch atemberaubende Safety-Phasen - die Snookerstars zeigten alles, was das Spiel so attraktiv macht. “Das hätte für jeden von uns ausgehen können”, sagte Robertson nach seinem Sieg und setzte keck nach: “Ich stand dreimal im Finale und habe dreimal gewonnen. Große Champions wie Roger Federer und Michael Jordan nutzen die Gelegenheit.”    [...mehr]


Tischtennis-Europameister Timo Boll hat gestern seinen Titel beim Supercup in Moskau verteidigen können. Der Düsseldorfer setzte sich im Finale des zweitägigen Turniers der besten acht Europärer gegen den Österreicher Werner Schlager mit 4:1-Sätzen durch.

Timo Boll hat den Supercup nun schon zweiten Mal in Folge gewinnen können. Mit einer Tischtennis-Glanzvorstellung gab er während des mit 120.000 Dollar dotierten Turniers in fünf Matches nur zwei Sätze ab. Im Finale zeigte der 27-Jährige nur im ersten Satz leichte Schwächen. In den darauf folgenden Durchgängen bewies Boll aber, dass er zu den fünf besten Spielern der Welt gehört. Für seinen Triumph in der russischen Hauptstadt kassierte er 50 000 Dollar.

Im Halbfinale setzte sich der dreifache Europameister von St. Petersburg gegen den  Olympia-Vierten von Peking, Jörgen Persson, mit 4:1 durch. Platz drei erzielte der EM-Zweite, Vladimir Samsonov aus Weißrussland, der im Spiel um Bronze mit 4:2 gegen den schwedischen Routinier siegte. Dimitrij Ovtcharov vom DTTB verpasste das Halbfinale nach einer 2:4-Niederlage gegen den 42-jährigen Altmeister.

Bundestrainer Richard Prause zeigte sich äußerst zufrieden mit der Leistung seines Schützlings: “Timo hat sich schon in der Gruppe sehr souverän durchgesetzt. Er hat die Spiele dominiert und verdient das Endspiel erreicht. Mit den drei Gruppenspielen gestern war die Belastung sicherlich sehr hoch. Auch die Pausen zwischen den Spielen waren ziemlich kurz.”    [...mehr]


Die deutsche Ski-Alpin-Hoffnung Felix Neureuther verletzte sich im Training vor dem ersten Slalom der Saison in Levi. Der Slalom-Spezialist zog sich in Finnland eine Schulterprellung zu und hofft nun, bis zum kommenden Sonntag wieder einsatzfähig zu sein.

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Der dreifache Olympiasieger Michael Greis geht eigene Wege: “Ich respektiere den Bundestrainer, aber ich möchte weiter eigenständig trainieren”, distanzierte sich der Superstar der deutschen Biathleten vor der Saison von Bundestrainer Frank Ullrich. Die Führung des Deutschen Skiverbandes bleibt gelassen: “Trainingsältere Athleten können auch Sonderwege gehen”, sagte der Präsident Alfons Hörmann. Am 3. Dezember beginnt die Weltcup-Saison im schwedischen Östersund. Einer der Favoriten: Michael Greis.

Michael Greis/ Foto: Wikipedia

Der dreifache Olympiasieger ist ein Tüftler. Wie andere Biathleten auch pflegt er seine Waffe akribisch, nimmt es sehr genau mit dem Material und gestaltet seine Regenerationszeiten individuell. Bloß wenn andere etwas verändern, spielt es sich im Zentimeterbereich ab, “beim Michael sind es dagegen Millimeter”, sagte Mannschaftskollegin Kathrin Hitzer der “Süddeutschen Zeitung”. Und Hitzer muss es wissen, denn seit Ende März ist sie mit dem Nesselwanger liiert.

Es bedeutet noch kein Zerwürfnis, wenn Greis eigene Wege geht. Seit zwei Jahren variiert er die Saisonvorbereitung und trainiert in Ruhpolding unter Remo Krug. Auch dass er nicht zum ersten Gletschertraining, sondern erst zur Intensivierung in Finnland zur Mannschaft gestoßen ist, ist kein Affront. Neu ist hingegen, dass Greis mit Verve seinen Weg in die Öffentlichkeit trägt.

Dieser eigene Weg hat mit dem aus der DDR stammenden Bundestrainer Frank Ullrich zu tun. Dessen Training sei ihm zu sehr von oben verordnet, die Freiräume, die er jetzt habe, “das Ergebnis eines relativ harten Kampfes”. Unter Fritz Fischer habe er in Ruhpolding gelernt, dass “Athleten zu mündigen Athleten erzogen werden müssen, die auf sich selber hören können”.

Der eigentlich für seine harte Führung bekannte Biathlon-Bundestrainer mag kein Öl ins Feuer gießen und ist “optimistisch, dass wir das bis zum Winter wieder hinkriegen”. Ullrich verweist darauf, dass unter seiner Führung bereits Asse wie Frank Luck, Ricco Groß und Sven Fischer gelegentlich ihre Extrawürste braten durften.

Greis und Ullrich sind beide Alphatiere. Ullrich bracht den 32-Jährigen, seinen erfolgreichsten Athleten. Der begegnet ihm auf Augenhöhe, Nachwuchsathleten orientieren sich an ihm. Ullrichs Glück ist die Akribie, mit der Greis arbeitet. Denn den Sprengsatz entschärfen kann vor allem eines: Erfolg.    [...mehr]


Rene Sommerfeldt wird die deutschen Skilangläufer beim Weltcup-Auftakt am 22./23. November in Gällivare anführen. Der Zweite des Gesamtweltcups aus Oberwiesenthal steht bei Bundestrainer Jochen Behle ebenso im Aufgebot für den Saisonstart in Schweden wie auch die beiden Ex-Weltcup-Gesamtsieger Tobias Angerer und Axel Teichmann.

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Die verjüngte deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat beim Deutschland-Cup den Titel erneut knapp verpasst und wie im vergangenen Jahr den dritten Platz erzielt. Die DEB-Auswahl am Sonntag deutlich gegen Kanada  mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Mit dieser Leistung ist den Deutschen der Test für die Olympia-Qualifikation im Februar gelungen.

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Die deutsche Eishockey-Auswahl hat sensationell am Mittwochabend in Köln gegen Kanada mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gewonnen. Dabei sorgten gerade zwei gebürtige Kanadier für den ersten Sieg seit acht Jahren über die Eishockey-Großmacht aus Nordamerika.

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Beim zweiten FIS-Weltcup der neuen Saison im Snowboarding hat der Finne Janne Korpi und die Chinesin Jiayu Liu in der Halfpipe von Saas-Fee gewonnen.  Korpi triumphierte in dem Schweizer Wintersport-Mekka vor dem Japaner Kohdai Watanabe und seinem Landsmann IIkka-Eemeli Laari.

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Beim diesjährigen Deutschland-Cup will Bundestrainer Uwe Krupp Talenten und aktuellen Leistungsträgern der Club-Teams die Chance bieten, sich auf internationalem Eis zu empfehlen. So rücken in den vorläufigen 31-köpfigen Kader sechs neue Spieler nach.

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Die Eidgenossen Daniel Albrecht und Didier Cuche haben beim Weltcup-Auftakt in Sölden (AUT) im Riesenslalom für einen Doppelsieg gesorgt. Ted Ligety aus den USA wurde Dritter. Bei den Damen siegte die Österreicherin Kathrin Zettel vor Tanja Poutiainen aus Finnland und ihrer Landsfrau Andrea Fischbacher.

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