Ratgeber

David Haye vs. Nikolai Walujew

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David Haye, der im September eigentlich gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko antreten sollte, hat den Kampf gegen einen der Klitschkos wieder mal abgesagt. Der Brite weigert sich unter den Vertragsbedingungen des Klitschko-Managements in der Frankfurter WM-Arena zu boxen. Stattdessen kämpft Haye um den WBA-Gürtel gegen Nikolai Walujew.

Der Brite David Haye will gegen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew aus dem Berliner Sauerland-Stall antreten anstatt gegen Vitali Klitschko zu kämpfen. Zwei Monate zuvor hatte Haye bereits den WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko abgesagt.’Haye hat Angst vor der eigenen Courage. Wenn es darauf ankommt, zieht er den Schwanz ein‘, sagte Klitschko Manager Bernd Bönte.

Der 28-jährige David Haye argumentiert, ihm seien von den Klitschkos Knebelverträge vorgelegt worden. ‚Im Falle eines Sieges von Haye wollten wir einen weiteren Kampf gegen Wladimir vereinbaren. Die Rückkampf-Klausel ist normale Praxis im Boxgeschäft. Einen solchen Vertrag hatte er bereits vor dem geplanten Kampf gegen Wladimir unterschrieben‘, so Bönte, der nun einen Ersatzgegner für den älteren Klitschko-Bruder sucht.

David Haye gegen die Klitschko-Brüder

Doch dabei wird es sicherlich nicht bleiben, die Klitschko-Brüder sind schon seid Monaten auf einen auf einen Kampf aus, weil sie ihn unbedingt im Ring für seine Beleidigungen bestrafen wollen. David Haye hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er sich in geschmacklosen Foto-Montagen als Schlächter mit den abgetrennten Köpfen der Klitschko-Brüder präsentierte.

Nikolai Waluje will gegen Vitali Klitschko antreten

Ursprünglich wollte das Management von Nikolai Walujews einen Kampf gegen Vitali Klitschko inszenieren. Sehr zum Bedauern von Manager Wilfried Sauerland ließ jedoch das Management des Ukrainers nach ersten positiven Signalen nichts mehr von sich hören.
‚Wir wollten diesen Kampf unbedingt. Er hatte höchste Priorität und meine Gespräche mit Vitali waren schon sehr weit fortgeschritten. Doch dann gab es plötzlich keine Rückmeldung mehr – sein Management war für uns nicht mehr zu erreichen. Die Zeit drängte, und irgendwann waren wir gezwungen, uns nach einem anderen Gegner um zuschauen.‘, so  Wilfried Sauerland.

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