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Der Hungerast – Was passiert im Körper?

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Der Hungerast ist ein Mangelzustand, der vorwiegend nach einem langen Ausdauertraining eintritt. Dieses Phänomen wird im Volksmund auch als „Mann mit dem Hammer“ bezeichnet. Doch was passiert im Körper, wenn ein solcher Leistungseinbruch stattfindet?

Die Leber versorgt das Blut, das Gehirn, das Nebennieren- und Rückemark mit Glucose, dass für lebenswichtige Stoffwechselprozesse benötigt wird. Sind die Glucosespeicher der Muskeln verbraucht, kann der Körper auch auf den Blutzucker zurückgreifen, der Blutzuckerspiegel sinkt und der Hungerast entsteht.

Normalerweise wird der Blutzuckerspiegel durch das Hormon Insulin gesteuert und konstant auf den gleichen Wert von 80 bis 120 mg/100 ml Blut gehalten. Durch den Glucosemangel fällt der Wert jedoch kritisch ab und unangenehme Symptome sind die Folge. Vor allem intensiver Ausdauersport auf dem Fahrrad kann einen solchen Mangelzustand auslösen.

Der Hungerast – Die Symptome

Die Unterzuckerungssymptome signalisieren dem Körper, dass eine gewissen Gefahr besteht und Schwindel, Übelkeit, Kraftlosigkeit, Zittererscheinungen, Schweißausbrüche,Unkonzentriert, Müdigkeit und aggressives Verhalten können die Folge sein.

Der Hungerast – Was Sie dagegen machen können

Um den Glucosespeicher wieder aufzufüllen und den Mangelzustand zu beenden, sollten Sie sofort eine kleine Menge an Kohlenhydrate essen. Hier empfiehlt es sich, wenn Sie transportable Lebensmittel wie Schokolade, Kekse, ein Stück Brot oder Traubenzucker dabei haben. Außerdem müssen Sie zusätzlich viel trinken, da der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verloren hat.

Damit Sie jedoch erst gar keinen Hungerast während des Trainings bekommen, sollten Sie ca. drei Stunden vor dem Sprungs aufs Fahrrad oder einem Marathon ausreichend Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Müsli, Volkornbrot oder Nudeln zu sich nehmen.

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