Ratgeber

Deutschlands EM-Quartier – Ascona

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Nachdem sich die deutsche Mannschaft nun endgültig für die Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich qualifiziert hat, musste man nach einem passenden Quartier für die Zeit der EM umschauen. Die Wahl der Verantwortlichen fiel auf das schweizerische Ascona, im idyllischen Tessin in der Nähe des Lago Maggiore gelegen.

Da für viele Profi-Fußballer der Wohlfühlfaktor ganz entscheidend für das Spiel ist, kann die Ruhe und die Abgeschiedenheit Asconas eigentlich nur die richtige Wahl sein. Zieht man aber in Betracht, dass die Deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land in der Groß- und Medienstadt Berlin ihr Quartier bezogen hatte, stellt sich für den neutralen Beobachter die Frage, ob nach dem Erfolg bei der WM nun Ascona doch nicht die richtige Wahl ist? Ein weiterer negativer Aspekt, wenn man im Zusammenhang mit diesem wunderschönen Urlaubsort überhaupt davon sprechen kann, ist die lange Anreisezeit, schließlich spielt das deutsche Team ihre Vorrunde in Österreich. Die ersten beiden Partien werden in Klagenfurt und die abschließende Partie in Wien ausgetragen.

Das einstige Fischdorf Ascona hat kulturell jedenfalls einige schöne Aspekte zu bieten. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten und engen Gassen beherbergt die Kirche San Pietro e Paolo, eine Säulenbasilika aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Turm ist das Wahrzeichen der Stadt Ascona. Die Flaniermeile am Ufer des Lago Maggiore ist geziert von den Häusern der Oberschicht aus den vergangenen Jahrhunderten und die vielen kleinen Cafés laden zum längeren Verweilen ein. Neben zahlreichen Wassersportmöglichkeiten können die Fußballprofis in ihrer Freizeit ihr Golf-Handicap verbessern, denn der Golfplatz in der unmittelbaren Nachbarschaft gewährt höchsten Standard.

Etwas außergewöhnlich mutet das Museum über die Geschichte des Monte Verità an. Auf dem Berg predigte eine bunte Ansammlung von Künstlern am Beginn des 20. Jahrhunderts die Rückkehr zur Natur. Prominenteste Vertreter jener Bewegung waren er Psychoanalytiker Karl Gustav Jung und der Schriftsteller Hermann Hesse.

Während des Aufenthaltes der deutschen Nationalmannschaft findet in Ascona ein internationales Jazz-Festival und ein internationales Straßenkünstler-Festival statt, womit auch für reichhaltige Abwechslung gesorgt wäre.

Für das passende Ambiente wurde nun gesorgt – jetzt liegt es an den Mannen von Trainer Jogi Löw, wie erfolgreich sie bei der Europameisterschaft sein werden.

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