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DHB-Vizepräsident Hanning fordert bei EM mehr Teamgeist

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Berlin – DHB-Vizepräsident Bob Hanning erwartet von Deutschlands Handballern bei der Europameisterschaft vom 12. bis 28. Januar in Kroatien eine Reaktion auf das enttäuschende Achtelfinal-Aus bei der WM im Vorjahr.

«Wir müssen jetzt unter Beweis stellen, dass wir aus den Fehlern gelernt haben», sagte Hanning in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Es bedarf eines anderen Auftritts als bei der Weltmeisterschaft. Dort waren wir kein geschlossenes Team, das muss man selbstkritisch feststellen.»

Hanning äußerte sich zuversichtlich, dass die DHB-Auswahl unter Führung des neuen Bundestrainers Christian Prokop ein gutes Turnier spielen werde. «Ich verschwende keinen Gedanken an ein Scheitern», sagte der 49-Jährige. «Nach dem selbst verschuldeten WM-Aus gegen Katar ist wieder eine Verlässlichkeit da.»

Anspruch der deutschen Mannschaft müsse es sein, «jedes Spiel gewinnen zu können und zu wollen. Immer im Wissen, dass wir nicht jedes Spiel nur durch eine eigene gute Leistung gewinnen können, weil die Weltspitze zu breit ist», betonte Hanning.

Der Titelverteidiger bekommt es in der Vorrundengruppe C mit Montenegro, dem WM-Dritten Slowenien und Mazedonien zu tun. «Das bedeutet dreimal Hexenkessel, aber daran können wir wachsen. Wir wollen natürlich jedes Gruppenspiel gewinnen», sagte Hanning.

Fotocredits: Annegret Hilse
(dpa)

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