Ratgeber

Die olympischen Sportarten: Reiten

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Reiten bei den Olympischen Spielen

Reiten ist seit 1900 (außer 1904 und 1908) olympisch. In Peking wird in drei Disziplinen geritten: Springreiten, Dressurreiten und Vielseitigkeitsreiten, auch bekannt als Military. Es werden jeweils zwei Wettbewerbe ausgetragen: Im Einzel- und Mannschaftswettbewerb treten Frauen und Männer in gemischten Feldern an. Die olympischen Wettbewerbe finden nicht in Peking, sondern im Reitsportzentrum Hongkongs und am Sheung-Yue-Fluss (Geländeritt) statt.

Regeln

Dressurreiten: Ziel ist die völlige Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Das Pferd muss auswendig vorher festgelegte Lektionen beherrschen. Bewertungskriterien sind die Gangarten (Schritt, Trab, Galopp), Tempowechsel, Piaffen, Passagen, Pirouetten und Wendungen.

Springreiten: Wettbewerb mit 15 bis 20 Hindernissen. Die Länge eines Umlaufs beträgt 600 bis 700 Meter. Für das Abwerfen von Hindernissen, Verweigerung des Pferdes, Stürze oder Zeitüberschreitungen gibt es Strafpunkte. Der Reiter mit der niedrigsten Zahl an Strafpunkten ist Sieger. Bei gleicher Punktzahl entscheidet ein Stechen.

Das Vielseitigkeitsreiten besteht aus einer Dressurprüfung, einem Geländeritt und einer Springprüfung.

Das ausführliche Regelwerk finden Sie bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.

Favoriten

Deutschland als traditionell pferdestarke Nation reist mit großen Medaillenchancen in allen Disziplinen nach Hongkong. Es fehlt jedoch die Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy, die 2004 auf tragische Weise ihre Goldmedaille verlor, sie hatte zweimal die Startlinie überquert. Im Vielseitigkeitsreiten konkurrieren Sportler und Pferde aus Großbritannien, den USA, Frankreich und Deutschland. Im Dressurreiten ist die Niederländerin Anky van Grunsven die herausragende Reiterin, den Deutschen indes dürfte Gold mit der Equipe kaum zu nehmen sein. Im Springreiten müssen Meredith Michaels-Beerbaum und Ludger Beerbaum die Reiter aus den USA am meisten fürchten.

Deutsche Teilnehmer

Dressur: Nadine Capellmann, Heike Kemmer, Isabell Werth. Springreiten: Meredith Michaels-Beerbaum, Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Marco Kutscher. Vielseitigkeit: Ingrid Klimke, Andreas Dibowski, Frank Ostholt, Hinrich Romeike, Peter Thomsen.

Die olympischen Sportarten: Badminton, Baseball, Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen (Wassersport), Segeln, Softball, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Volleyball

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