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Die World Series of Poker – Zahlen und Fakten

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Die World Series of Poker(WSOP) findet jedes Jahr in Las Vegas statt und bietet Pokerspielern die Chance auf das große Geld. Ausgetragen wird die WSOP jedes Jahr in Las Vegas und dauert ungefähr anderthalb Monate. Das Highlight der unzähligen Pokerturniere ist das No Limit Texas Hold’em-Hauptturnier. Der Gewinner dieses Turniers darf sich Pokerweltmeister nennen.

Zwischen Silberpokal und Millionenbeträgen

Die Idee zur WSOP stammt von Benny Binion, der im Jahr 1949 ein Pokermarathon veranstaltet (mehr dazu hier). Das Spiel zwischen Johnny Moss und Nicholas Dandolos dauert länger als fünf Monate. Die erste WSOP, mit sieben Teilnehmern fand jedoch erst im Jahr 1970 statt und anders als heute entschieden die Teilnehmer wer gewonnen hat. Johnny Moss, der mit insgesamt drei Siegen auch Rekordsieger ist, konnte sich als erster Pokerweltmeister nennen und sich über den damaligen Silberpokal als Gewinn freuen. Der erste deutsche Sieger war Pius Heinz, der für seinen Sieg im Jahr 2011 über acht Millionen US-Dollar bekam. Seit 1991 bekommt der jeweilige Sieger des Turniers über eine Million US-Dollar.

Der Kampf um Millionen und um Bracelets

Jeder Teilnehmer muss zu Beginn des Turniers $10,000 Startgeld bezahlen. Der größte Gewinn von zwölf Million US-Dollar ging an Jamie Gold im Jahr 2006, das mit 8.733 das teilnehmerreichste Jahr war. Neben den zu gewinnenden Millionen geht es den Pokerspielen hauptsächlich um eins: Bracelets. Das sind wertvolle Armbänder aus Gold, die man erhält wen man eines der Hauptturniere oder eines der kleineren Turniere gewinnt. Der Amerikaner Phil Hellmuth konnte mit 13 Stück am meisten erspielen. Der einzige Deutsche der mehr als zwei goldene Armbänder besitzt ist Eduard Scharf. Scharf gelang sowohl 2001 als auch 2003 der Sieg im Limit Omaha.

Mit Glück und Können zum Sieg

Die WSOP bietet aufgrund ihrer großen Teilnehmerzahl eine unglaubliche Spannung und ist immer wieder für einen Überraschungssieger gut. Jeder gute Pokerspieler kann mit ein bisschen Glück entweder eines der kleineren Turniere oder, so wie Pius Heinz, das No Limit Texas Hold’em-Hauptturnier gewinnen.

Bildherkunft: Fotolia, 43871412, malekas

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