Ratgeber

EM 2008: Einer der „Großen“ scheidet aus

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Im entscheidenden Vorrundenspiel der Gruppe C wird heute Abend Weltmeister Italien oder Vize-Weltmeister Frankreich aus dem EM-Turnier fliegen. Beide Teams sind aber auch auf die Schützenhilfe Hollands angewiesen. Denn sollte Rumänien siegen, wären beide raus.

„Das wird ein heißer und harter Kampf“, meinte der Spielmacher der Franzosen Frank Ribery vor dem letzten Gruppenspiel in der „Todesgruppe“. Sein Münchner Mannschaftskollege Luca Toni hatte vor dem Turnier gehofft, diese Konstellation vermeiden können. „Gegen Franck will ich nicht mehr auf Punkte angewiesen sein. Alles, nur das nicht“, sagte der Torjäger vor der EM.

Beide Teams benötigen nun einen Sieg. Außerdem müssen sie auf Schützenhilfe der Niederlande gegen Rumänien hoffen. Nur wenn Rumänien (vier Tore oder höher) verlieren würde, reicht Italien ein Unentschieden aus, um ins Viertelfinale einzuziehen. Die Blauen müssen für dieses Gelingen unbedingt drei Punkte einfahren.

Der Weltmeister Italien wie auch der Vize-Weltmeister sind fest überzeugt von einem Sieg. Beide Mannschaften setzen dabei besonders auf ihre Stars. Italien hofft auf Toni. „Luca ist der beste Mittelstürmer der EM“, meinte Teammanager Gigi Riva zum bisher erfolglosen 31-Jährigen. Ribery sagte mit festem Willen: „Wenn wir Toni stoppen, haben wir eine gute Chance.“ Der derzeit beste Franzose war trotz starken Auftretens bei dieser EM bis jetzt auch glücklos.

Laut der Statistik ist Frankreich heute Abend favorisiert. Seit 1962 sind die Blauen in der regulären Spielzeit nicht mehr gegen Italien unterlegen. Auch in der EM-Qualifikation siegte Frankreich mit 3:1 und 0:0 gegen die Italiener. Aber in der Gesamtbilanz sieht es anders aus. In 35 Duellen gewann Frankreich ganze acht Mal, spielte zehnmal remis und unterlag Italien 17mal.

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