Ratgeber

EM 2008: Portugal riesig, Schweiz am Boden

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Portugal kann mit dem souveränen Sieg über Tschechien nach Toren von Deco (8.), Ronaldo (63.) und Quaresma (90.) schon den Einzug ins Viertelfinale der EM feiern. Dagegen hat der EM-Gastgeber Schweiz in einer kampfbetonten Partie gegen die Türkei mit 1:2 (1:0) verloren und ist frühzeitig aus dem Turnier ausgeschieden.

Mit 6 Punkten steht Portugal klar im EM-Viertelfinale. Die Tschechen müssen mit nur einem Sieg um den Einzug in die Hauptrunde bangen. „Wir haben gegen ein Super-Mannschaft gut gespielt und uns unsere sechs Punkte vollauf verdient“, meinte portugiesische Bundesliga-Profi Fernando Meira. Tschechiens Abwehrchef Tomas glaubt fest an einen Sieg im Schicksalsspiel gegen die Türkei: „Wir haben genug Kraft und wissen, dass wir es im letzten Spiel schaffen können.“

Bei zeitweise sintflutartigem Regen in der ersten Hälfte der „Wasserschlacht“ von Basel kämpften beide Teams verbissen aber fair um den ersten Sieg. Hakan Yakin (32.) bescherte den Schweizern die Führung. In der zweiten Halbzeit wurden die Türken immer gefährlicher und Semih (57.) schoss den Ausgleich. Und dann war es in der 92. Minute Turan Arda, der das Ausscheiden des EM-Gastgebers besiegelte.

Während sich die Schweizer das EM-Aus verdauen müssen, kann der Türkei mit einem Sieg gegen die Tschechen zum zweiten Mal nach 2000 der Sprung in die Hauptrunde gelingen. Sollten beide Teams, die nun punkt- und torgleich sind, am Sonntag unentschieden spielen, muss das Elfmeterschießen entscheiden.

„Ich denke, dass unser Sieg verdient war und er tut sehr, sehr gut. Wir haben nur Endspiele gehabt in letzter Zeit. Anscheinend brauchen wir diesen Druck“, erläuterte der Münchner Profi Hamit Altintop. Der Schweizer Eren Derdyiok zeigte sich traurig: „Aus zwei Halbchancen haben wir zwei Tore bekommen, das ist natürlich ganz bitter. Die Chancen zum 2:0 haben wir leider nicht genutzt.“

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