Ratgeber

Erstes Treffen zwischen Klitschko und Chambers

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Gestern wurden Wladimir Klitschko und Eddie Chambers angesichts ihres Kampfes am 20. März in Düsseldorf vorgestellt. Von erhöhter Anspannung der beiden Kontrahenten während ihrer Vorstellung konnte dabei nicht Rede sein. Das Treffen verlief fast schon freundschaftlich. Angesichts der Tatsache, dass sich die beiden schon seit längerem kennen und Chambers früher sogar Klitschkos Sparringspartner war, verwundert dies nicht.

Wladimir Klitschko, der Schwergewichts-Weltmeister der Verbände IBF, IBO und WBO, hat in Düsseldorf schon einmal gekämpft. 1999 besiegte er hier Joseph Chingangu und holte sich den WM-Titel im Boxen. Für den WM-Kampf am 20. März gegen Eddie Chambers werden in der Düsseldorfer Arena gut 51.000 Zuschauer erwartet. Der 33-jährige Klitschko sagte, dass Chambers ein hervorragender Herausforderer sei, der sich entwickelt habe. Doch er sei es gewohnt, sich auf den Punkt zu konzentrieren.

Wladimir Klitschko mit beeindruckender Bilanz

Eddie Chambers, der 6 Jahre jünger ist als Klitschko, wird von seinem Umfeld als der Nachfolger von Muhammad Ali gesehen. Wie passend, dass sein Trainer und Manager Rob Murray jr. früher einmal unter anderem auch Ali trainiert hat. Chambers jedenfalls zeigte sich gestern siegessicher: „Ich werde die Welt schocken, den Kampf gewinnen und die Titelsammlung mitnehmen“. Chambers Bilanz ist auf jeden Fall beeindruckend: Von seinen bisherigen 36 Profikämpfen hat er 35 gewonnen, 18 davon durch K.o. Klitschko zeigte sich indessen gelassen: „Chambers ist nicht zu unterschätzen. Ich will aber, dass der einstige Muhammad Ali der einzig Größte in der Geschichhte bleibt“. Klitschkos Erfolgsbilanz ist auch nicht von schlechten Eltern: von seinen 56 Profikämpfen hat er 53 gewonnen, 47 davon durch K.o.!

Eddie Chambers war Klitschkos Sparringspartner

Wer sich gestern bei der Präsentation der beiden Boxer in Düsseldorf auf hitzige Wortgefechte und Scharmützel gefreut hatte, wurde enttäuscht. Die Vorstellung verlief in überaus freundschaftlicher Atmosphäre. Dies verwundert kaum, wenn man bedenkt, dass sich Klitschko und Chambers noch aus früheren Zeiten kennen, als der Amerikaner Trainigspartner des Ukrainers war. Zu seiner Zeit als Sparringspartner Klitschkos sagte Chambers: „Ich wusste damals gar nicht, was ich tun soll. Jetzt habe ich allerdings viel mehr Erfahrung und weiß, was ich gegen ihn machen muss, um zu gewinnen“. Wir dürfen gespannt sein (zur Homepage der Klitschko-Brüder siehe hier).

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