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FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale gegen Sevilla

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Nyon – Losglück für die Bayern: Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München bekommt es im Viertelfinale der Champions League mit dem FC Sevilla zu tun. Das ergab die Auslosung in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union UEFA in Nyon.

Die Bayern treten zunächst am 3. April auswärts in Andalusien an, das Rückspiel in München ist am 11. April. «Ich freue mich auf das Spiel, Sevilla ist keine einfache Mannschaft. Sie haben Manchester United ausgeschaltet», sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. «Spanische Mannschaften spielen immer guten Fußball. Sevilla ist international erfahren, da muss man aufpassen. Keiner kommt ins Viertelfinale, der nicht richtig gut ist.» Torwart Sven Ulreich teilte nach der Auslosung mit: «Jubelschreie gab es bei uns in der Kabine nicht. Aber es waren schwerere Lose im Topf. Es ist für uns eine Aufgabe, an der wir wachsen können und die machbar ist.»

Sevilla hatte sich im Achtelfinale gegen Manchester United durchgesetzt. Dennoch sind die Bayern gegen die Spanier um den früheren Mainzer und Schalker Johannes Geis der klare Favorit. Sevilla ist derzeit Tabellenfünfter der Primera Division und Rekordsieger der Europa League. Erstmals überhaupt kommt es zu einem Duell zwischen den Münchnern und den Spaniern, die zwischen 2014 und 2016 drei Mal in Folge die Europa League gewonnen haben und zum ersten Mal im Viertelfinale der Königsklasse stehen.

In den weiteren Viertelfinal-Partien kommt es nach der Ziehung durch den früheren ukrainischen Stürmerstar Andrej Schewtschenko zu den Duellen FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp gegen Manchester City mit dem früheren Bayern-Coach Pep Guardiola, Titelverteidiger Real Madrid in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen Juventus Turin und FC Barcelona gegen AS Rom.

Die Halbfinals in der Champions League sind am 24./25. April und 1./2. Mai. Das Finale ist für den 26. Mai in Kiew terminiert.

Bayerns Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund und RB Leipzig waren bereits in der Gruppenphase der Königsklasse gescheitert. Leipzig steht in der Europa League im Viertelfinale, Dortmund dagegen schied im Achtelfinale gegen den FC Salzburg aus.

Fotocredits: Jean-Christophe Bott
(dpa)

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