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FC Bayern mit kraftvollem Zeichen gegen Paris Saint-Germain

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München – Die Fans feierten ihre Fußball-Lieblinge schon wieder als «Super-Bayern». Nach dem prestigeträchtigen 3:1 (2:0) des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain ist der Glaube zurück, dass der deutsche Rekordmeister unter Jupp Heynckes auch in der Champions League Großes leisten könnte.

«Ich habe ja gesagt, dass der FC Bayern eine große Historie im Europapokal und in der Champions League hat. Mit dem heutigen Spiel haben wir untermauert, dass wir nach wie vor nicht nur wettbewerbsfähig sind, sondern dass wir eine gute Mannschaft und Ambitionen haben», sagte der Bayern-Coach nach dem Heimerfolg gegen die Torrekordler um 222-Millionen-Mann Neymar.

Bereits am Dienstagabend standen in Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola, FC Barcelona mit Superstar Lionel Messi, Manchester United, AS Rom, Tottenham Hotspur uns Besiktas Istanbul sechs von insgesamt sieben möglichen Bayern-Gegnern für das Achtelfinale im kommenden Jahr fest. Die Auslosung findet am Montag statt.

«Wenn man so in die Gruppen schaut, ist nichts einfach. Aber wir sind da», verkündete Sportdirektor Hasan Salihamidzic selbstbewusst. «Man kann sich eh nichts wünschen», sagte Sven Ulreich, der sich erneut als starker Rückhalt im Münchner Tor präsentiert hatte.

Respektvoll äußerte sich auch der Gegner, der den Gruppensieg trotz der Niederlage in München sicherte. «Die Bayern haben es gut gemacht. Man sieht, dass sie nach wie vor eine der besten Mannschaften in Europa sind», sagte PSG-Weltmeister Julian Draxler.

Anders als beim desaströsen 0:3 im September, das Trainer Carlo Ancelotti den Job gekostet hatte, jubelten unter Heynckes diesmal die Münchner um Kapitän Franck Ribéry. Robert Lewandowski (8. Minute) und Corentin Tolisso (37./69.) erzielten vor 70 000 Zuschauern die Tore. Zudem agierten die Bayern über weite Strecken abgeklärt, verteidigten als Kollektiv diszipliniert und erreichten so das Hauptziel des Spiels. «Wir wollten das 0:3 aus dem Hinspiel gutmachen, das lag uns sehr am Herzen», sagte der starke Tolisso.

Paris, das durch Kylian Mbappé zum 1:2 kam, tröstete sich mit dem erreichten Gruppensieg. «Dieses Spiel könnte in drei, vier Monaten ein K.o.-Spiel sein», sagte PSG-Trainer Unai Emery. «Das war ein großes Spiel. Das sind zwei Mannschaften, die Titelanwärter sind, die gewinnen wollen.» Erst einmal stehen für beide andere Aufgaben in der ersten K.o.-Runde im Februar und März 2018 an.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa)

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