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Formel 1: Lewis Hamilton verliert Berufung

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Es ist eine Entscheidung gegen das Racing: Der Automobil-Weltverband FIA hat die Strafe gegen den McLaren-Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton bestätigt. Der Einspruch seines Teams wurde als nicht zulässig abgewiesen. Beim Großen Preis von Belgien hatte der Brite eine 25-Sekunden-Strafe kassiert und war vom ersten auf den dritten Platz zurückgefallen.

Artikel 152 des International Sporting Codes besagt, dass Durchfahrtsstrafen durch eine Berufung nicht anfechtbar seien, deshalb wurde der Einspruch von McLaren-Mercedes abgewiesen. „Ich bin enttäuscht, ja, aber nicht niedergeschlagen“, kommentierte Hamilton das Urteil. „Wir sind Racer, wir sind natürlich Wettkämpfer, und wir lieben es zu überholen“, sagte Hamilton fünf Tage vor dem ersten Nachtrennen in der Formel-1-Geschichte in Singapur.

In der Schlussphase des Rennens in Spa am 7. September hatte sich der WM-Spitzenreiter ein packendes Duell mit dem finnischen Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari geliefert. Dabei hatte Hamilton in einer Kurve zunächst abgekürzt, um eine Kollision zu vermeiden, ehe er Räikkönen wieder passieren ließ. In der direkt danach folgenden Kurve setzte Hamilton zu einem erneuten Überholmanöver an und zog an Räikkönen vorbei, der wenig später auf der regennassen Fahrbahn durch einen selbst verschuldeten Unfall ausschied.

Hamiltons Manöver wurde unterschiedlich bewertet: Während vor allem die britische Presse Hamiltons Talent für pures Racing lobte, waren die Fahrer einhellig auf Räikkönens Seite, wie Nico Rosberg (Williams) sibyllinisch gegenüber der Süddeutschen Zeitung formulierte: „19 Fahrer haben eine Meinung.“

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