Ratgeber

Frauen Eishockey

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Eine wenig beachtete, aber doch sehr erfolgreiche Sportart ist das Fraueneishockey. Den Frauen des Deutschen Meisters OSC Berlin ist es in der vergangenen Woche erstmals gelungen, sich für die Endrunde im Europapokal in Schweden zu qualifizieren.

Während in den USA und Canada der Eishockeysport für Frauen sich schon einer großen Resonanz erfreut, wo mehrere Tausend Zuschauer in Hallen pilgern, ist das Damen-Eishockey in Deutschland noch eine unbekannte Randsportart. Zu den Spielen des Deutschen Meisters OSC Berlin kommen im Schnitt 130-150 Fans. Weil das Qualifikationsturnier im Europapokal im Anschluss an die Bundesliga-Partie Eisbären Berlin gegen die Icetigers Straubing statt fand, verfolgten rund 300 Neugierige das Spiel zwischen dem OSC und dem tschechischen Vertreter Slavia Prag. Am Ende siegten die Berlinerinnen mit 4:3 nach Penaltyschießen und buchten damit die Tickets für das Finalturnier. Zuvor war der OSC schon gegen das französische Team Cergy Pontoise mit 6:1 erfolgreich, verloren aber ihr zweites Match gegen den Schweizer Vertreter aus Lugano mit 3:5. Mit der Teilnahme am Finalturnier erhofft sich der Verein, der übrigens von der Eisbären-Torwart-Legende Rene Bielke trainiert wird, mehr nationale Aufmerksamkeit und Zuschauer.

Die Heimspiele des OSC Berlin werden im Erika-Heß-Stadion in Berlin-Wedding ausgetragen. Die Berlinerinnen gewannen 2005 und 2006 den Titel in der heimischen Bundesliga und wurden in den zwei Jahren zuvor jeweils Vizemeister. Die deutschlandweit 2.100 Frauen würden sich über mehr Zuspruch bei den Spielen freuen und erhoffen sich einen ähnlichen Werdegang wie die Fußball-Damen, die nach zwei Weltmeistertiteln endlich in der breiten Öffentlichkeit angekommen sind.

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