Ratgeber

Frauen-Handball Weltmeisterschaft 2009 in China

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In wenigen Tagen beginnt die Handball-WM 2009 der Frauen in China. Vom 5. bis 20. Dezember 2009 treffen sich in der chinesischen Provinz Jiangsu die besten Mannschaften der Welt zum internationalen Wettbewerb. Unter den 24 teilnehmenden Mannschaften befindet sich auch die deutsche Nationalmannschaft, die sich gute Chancen auf eine Medaille ausrechnen kann.

Zweikämpfe beim Frauen-Handball © flickr.com / photodigitalol

Insgesamt 16 Spieler nominierte Bundestrainer Rainer Osmann. Verzichten muss er dabei jedoch auf die letztmalige Torschützenkönigin Grit Jurack.

In insgesamt sechs Städten werden die Partien ausgetragen. Im Nanjing Olympic Sports Center Gym finden sogar 13.000 Zuschauer Platz. Die Stadien in Changzhou, Suzhou, Wuxi, Yangzhou und Zhangjiagang komplettieren die Austragungsorte. Vier Sechsergruppen bilden die Vorrunde. Die drei besten Teams ziehen anschließend in die Hauptrunde ein, ehe die Finalisten ermittelt werden.

In Gruppe A trifft Deutschland auf Frankreich, Schweden, Dänemark, Brasilien und Kongo. In Gruppe B treffen Russland, Angola, Österreich, Australien, Ukraine und Thailand aufeinander. Norwegen misst sich mit Rumänien, Ungarn, Japan, Tunesien und Chile in Gruppe C. Gastgeber China bekommt es in Gruppe D mit Mitfavorit Spanien, Südkorea, Elfenbeinküste, Argentinien und Kasachstan zu tun.

Bei der letzten Weltmeisterschaft 2007 in Frankreich siegte Russland im Finale gegen Spanien. Deutschland holte die Bronzemedaille. Torschützenkönigin mit insgesamt 85 Toren wurde Grit Jurack. Auf die Rekordtorjägerin (1.532 Tore) muss Deutschland bei der WM 2009 verzichten. Die Angreiferin pausiert schwangerschaftsbedingt. Zudem muss Osmann auf Nadine Krause verzichten. Die ehemalige Welthandballerin (2006) verletzte sich und muss pausieren, wonach Sie sich dank Physiotherapie gut erholt hat .

Älteste und erfahrenste Spielerin ist Kapitänin Nina Wörz (29, 168 Länderspiele). Sie muss das Team führen, denn auch bei der Weltmeisterschaft 2009 soll wieder Edelmetall für die deutschen Spielerinnen heraus kommen. Es wäre die neunte Weltmeisterschaftsmedaille nach den WM-Titeln 1971, 1975, 1978 (jeweils DDR) und 1993 sowie den Bronzemedaillen 1965, 1990, 1997 und 2007.