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French Open: Safina vernascht Kusnetsowa

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Bei den French Open hat gestern Dinara Safina ihrer Landsfrau Swetlana Kusnetsowa keine Chance gelassen und sie mit 6:3, 6:2 vom Platz gefegt. Damit steht die Russin zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere im Finale eines Grand-Slam-Turniers.

„Ich habe nur von Match zu Match gedacht. Je weniger man erwartet, umso mehr erreicht man“, meinte Safina nach ihrem Triumph. Der Finaleinzug der Moskowiterin gilt als große Überraschung des Roland-Garros-Turniers. Niemand hätte mit einer so psychisch-starken und konstant agierenden Safina gerechnet.

Am Anfang der Halbfinalpartie hatten die beiden Russinnen Probleme ihren Spielrhythmus zu finden. Safina ging dann mit einem Break in Führung und ihre Gegnerin erspielte sofort im Anschluss ein Re-Break. Aber die Moskowiterin legte gleich nach, und nahm Kusnetsowa ihren Service wieder ab. So hieß es nach 37 Minuten 6:3 für die jüngere Schwester des russischen Tennisspielers Marat Safin.

Im zweiten Satz wirkte die so erfahrende Weltranglisten-Vierte sehr unsicher, währenddessen ihre Kontrahentin hervorragend returnierte. Safina schaffte das Doppelbreak und ging mit 5:2 in Führung. Safina brachte mit ihrem mutigen Offensivspiel ihren Service durch und verwandelte gleich den ersten Matchball. „Ich bin total froh, weil ich heute wirklich gut gespielt habe“, erklärte sie nach ihrer starken Vorstellung.

Safina spielt momentan das beste Tennis ihrer Karriere. Selbst in äußerst schwierigen Spielsituationen zeigte sie sich sehr nervenstark. Man darf am Samstag gespannt sein, wie die junge Russin mit dem Druck, im Roland-Garros-Finale zu stehen, zurechtkommen wird.

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