
Im ersten Halbfinale der French Open stehen sich bei den Damen heute in Paris die beiden Russinnen Swetlana Kusnetsowa und Dinara Safina gegenüber. Das zweite Semifinale bestreiten danach Ana Ivanovic auf Jelena Jankovic aus Serbien.
“Safina hat gewonnen? Sehr gut! Ich werde auch in diesem Vergleich mit ihr wieder die Favoritin sein”, sagte Kusnetsowa, als ihre Halbfinal-Gegnerin feststand. Schließlich werden der 22-Jährigen, die auf Platz vier in der Setzliste steht, größere Chancen zugesprochen.
Aber Safina hat in den letzten Partien bewiesen, dass sie momentan in einer starken physischen und auch psychischen Verfassung ist. Jedenfalls wird heute Nachmittag ein sehr hartes Match zwischen den beiden Russinnen erwartet. Safina sieht sich sehr gut gerüstet gegen die St. Petersburgerin: “Ich habe sehr viel an meiner Kondition gearbeitet. Das ist für sich genommen kein Vorteil. Wenn ich aber merke, dass ich noch mehr bringen muss auf dem Platz, dann weiß ich, dass mein Körper mir das erlaubt. Es ist die tägliche Arbeit, die sich nun auszahlt.” Im direkten Vergleich gewann Kusnetsowa vier von sieben Spielen gegen die Moskowiterin.
Das zweite rein serbische Semifinale zwischen Ivanovic und Jankovic verspricht ebenfalls ein packendes Duell zu werden. “Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach gegeneinander gespielt und es waren immer sehr intensive Matches. Es wird also interessant. Zumindest haben wir sicher eine Serbin im Finale”, sagte Ivanovic mit Blick auf die Partie.
Im direkten Vergleich mit Jankovic liegt die 20-Jährige vorn. Sechs von sieben Partien gelang der Belgraderin gegen ihre Dauerrivalin, die ebenfalls aus der serbischen Hauptstadt stammt.
“Ich hatte zuletzt Schwierigkeiten gegen Ivanovic, aber wir sind uns erst ein Mal auf Sand gegenübergestanden. Das wird also ein ganz spezielles Match”, meinte Jankovic, die unbedingt dieses Turnier gewinnen will: “Mein Traum ist es, die Nummer eins der Welt zu werden - und jetzt stehe ich kurz davor. Wir befinden uns am Ende eines großen Turniers, kommen sozusagen auf die Zielgeraden. Ich hoffe sehr, dass ich alles geben kann um meinen Traum zu verwirklichen.”

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Nun ja, es scheint sich eine richtige Ostblockdominanz heraus gebildet zu haben. Wenn die Williams-Schwestern abtreten oder auch die anderen Nationen schwächeln, ist hier das gleiche Phänomen wie beim Eurovison zu beobachten - die Ostblockstaaten machen den Sieg unter sich aus!
Da fehlen die beiden Belgierinnen Henin und Klijsters. Mir fällt es auch schwer, mich für die austauschbaren Tennisspielerinnen aus den osteuropäischen Ländern zu begeistern. Aber im Gegensatz zum Easteuropean Song Contest beruhen ihre Tennis-Erfolge immerhin auf Drill, die Punkte schustern sie sich nicht zu, da sei heftiger Zickenkrieg vor.
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