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Fußball: Joachim Löw konzentriert sich auf Wales, kein Zurück für Kevin Kuranyi

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Bundestrainer Joachim Löw kennt kein Pardon: „Für mich geht die Sache nicht weiter. Meine Entscheidung steht und ist unwiderruflich.“ Mit der Sache ist Kevin Kuranyi (Foto) gemeint, der am Samstag von der Nationalelf desertierte. Im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch sagte Löw, dass er die Waliser wesentlich defensiver erwarte als Russland. Zeitgleich mit der Pressekonferenz des DFB trat Kuranyi vor die Medien und erläuterte sein Verhalten.

„Wir sollten zum Thema kommen, wir haben ein wichtiges Spiel. Da wollen wir drei Punkte“, sagte Löw vor der WM-Qualifikationspartie am Mittwoch in Mönchengladbach: „Die Waliser sind spielerisch sicherlich anders als die Russen. Sie sind eine typisch britische Mannschaft, die mit Einsatz und Robustheit Torchancen verhindern will.“

Kevin Kuranyi hat sich unterdessen bei Löw entschuldigt, doch der bleibt bei seinem Bann. Ein weiteren Stürmer werde er nicht nachnominieren. Die Aufstellung verriet der Bundestrainer noch nicht. Offen ist vor allem der Einsatz von Torsten Frings, der am Samstag nur sieben Minuten spielte, aber keinesfalls um seinen Platz im Kader fürchten müsse: „Ich schätze Torsten Frings über alles“, versicherte Löw.

Kevin Kuranyi sagte zu seiner Flucht von der Tribüne beim überaus wichtigen Länderspiel gegen Russland: „Es tut mir für die Mannschaft leid, dass ich einfach gegangen bin. Es war falsch. Dafür gibt es keine Worte der Wiedergutmachung.“ Zugleich betonte Kuranyi, „dass ich vollkommen dahinter stehe. Ich bin gegangen, weil ich das, was in den vergangenen Jahren passiert ist, nicht mehr ertragen konnte“.

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