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Gay verletzt, Weltjahresbestleistung durch Jones

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Bei den US-Trails ist der Traum von Tyson Gay auf einen Doppel-Olympiasieg in Eugene zerplatzt. Im 200-Meter-Viertelfinale zerrte sich der 25-jährige Weltmeister den linken Oberschenkel und stürzte. Lolo Jones konnte bei der Olympia-Qualifikation über 110 Meter Hürden in 12,45 Sekunden eine Weltjahresbestleistung aufstellen.

„Ich bin sehr enttäuscht“, meinte der Topfavorit, der letzte Woche noch über 100 Meter bei zu viel Rückenwind einen inoffiziellen Weltrekord aufgestellt hat (9,68s).

Nach einer ersten Untersuchung wurde diagnostiziert, dass der Start bei den Olympischen Spielen in knapp fünf Wochen für Gay nicht in Gefahr ist. Aber wegen den strikten Qualifizierungsnormen darf der dreimalige Weltmeister nur über die 100 Meter und in der 4×100 Meter-Staffel in Peking starten.

Auch Allen Johnson zog sich eine Verletzung zu und musste aufgeben. Der Olympiasieger und viermalige Weltmeister über die 110 Meter Hürden hatte im Vorlauf Probleme in der linken Schienbeinmuskulatur.

Schon im Halbfinale über 100 Meter Hürden erzielte Lolo Jones mit 12,45 Sekunden die schnellste Zeit im olympischen Jahr und im Finallauf verfehlte sie sogar mit 12,29 Sekunden ganz knapp den Weltrekord der Bulgarin Jordanka Donkowa nur um 8/100. Aber der Rückenwind blies mit 3,8 Metern pro Sekunde zu heftig.

Im Stabhochsprung konnte Jennifer Stuczynski ihre eigene Jahresbestmarke noch einmal um zwei Zentimeter toppen. Sie überquerte die Latte in einer Höhe von 4,92 Meter.

Über 200 Meter siegte Walter Dix mit einem Wimpernschlag von 5/1000 vor Olympiasieger Shawn Crawford in einer Zeit von 19,86 Sekunden. Weltmeisterin Allyson Felix wurde über diese Distanz, leider bei zu starkem Rückenwind, in 21,82 Sekunden US-Meisterin und verfehlte somit eine neue Weltjahresbestleistung. Bei den US-Trails wurden insgesamt fünf Weltjahresbestleistungen aufgestellt.

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