Ratgeber

Giro d’Italia: Brutt setzt sich durch

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Pavel Brutt vom Team Tinkoff hat gestern die 5.Giro-Etappe für sich entschieden. Der junge Gerolsteiner-Profi Johannes Fröhlinger, der sich mit in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe befand, kam knapp hinter dem Russen ins Ziel. Franco Pellizotti behält weiter das Rosa Trikot.

Ungefähr einen Kilometer vor der Ziellinie attackierte Brutt und konnte sich vom Quintett lösen. Der 26-Jährige erzielte somit den ersten Etappenerfolg des noch jungen russischen Rennstalls. Fröhlinger versuchte dem Russen zu folgen, konnte dem starken Antritt aber nichts entgegen setzen. So blieb dem Deutschen ein achtbarer zweiter Platz.

Der Italiener Franco Pellizotti (Liquigas) führt weiterhin in der Gesamtwertung und kann sich auf der 6. Etappe zum vierten Mal in Folge das „maglia rosa“ überstreifen. Dahinter liegt nach wie vor der US-Amerikaner Christian Vandevelde (+ 0:01) vom Team Slipstream vor dem Vorjahressieger Danilo Di Luca (LPR/+ 0:07). „Wir haben versucht, ein konstant hohes Tempo im Feld zu fahren, um das Rosa Trikot zu behalten. Ich habe zwar nur eine Sekunde Vorsprung, aber diese Sekunde ändert so einiges“, meinte der Gesamtführende.

Bilder von der Zielankunft:

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Nach 20 Kilometern rissen der Kolumbianer Laverde und Fröhlinger aus, denen nur Francisco Perez (Caisse d’Epargne), David Millar sowie Etappensieger Pavel Brutt folgen konnten. Der Vorsprung des Quintetts lag zwischenzeitlich bei über neun Minuten. Liquigas erhöhte erst auf den letzten 30 Kilometern zunehmend das Tempo, doch die fünf Ausreißer konnten nicht mehr gestellt werden. So ging der Tagessieg an Brutt, der als erster Russe seit Pavel Tonkov im Jahr 2004 eine Giro-Etappe für sich verbuchen konnte.

Die sechste Giro-Etappe führt über 232 Kilometer von Potenza nach Peschici, wobei sich die Profis über viele kleine unangenehme Steigungen quälen müssen.

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