Ratgeber

Giro d’Italia: Cavendish am schnellsten

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High-Road-Profi Marc Cavendish sicherte sich gestern auf der 4. Giro-Etappe nach Catanzaro vor Robert Förster (Gerolsteiner) und Daniele Bennati (Liquigas) den Tagessieg. Zu Beginn des Zielsprints ereignete sich ein Massensturz bei vollem Tempo, dem die Spitzengruppe nur knapp entging. Milram-Profi Erik Zabel wurde Sechster.

Alles sah nach einem Massensprint aus. 200 Meter vor dem Ziel ereignete sich ein schlimmer Sturz des Cofidis-Fahrers Nick Nuyens, der viele Fahrer mit zu Boden riss. So waren nur noch acht Fahrer am Zielsprint beteiligt, den Mark Cavendish souverän gewann und seinen ersten Giro-Etappensieg feierte.

Ausschnitte vom Rennen:

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Im Gesamtklassement führt weiterhin der Italiener Franco Pellizotti (Liquigas) vor dem Amerikaner Christian Vandevelde (Slipstream) und Vorjahressieger Danilo di Luca (LPR). Der 30-Jährige wird also auch auf der fünften das „maglia rosa“ tragen. „Ich bin der glücklichste Mann der Welt. Auch morgen hoffe ich das Rosa Trikot verteidigen zu können“, meinte der Italiener.

Der Italiener Daniele Bennati (Liquigas/45) vor Tagessieger Mark Cavendish (High Road/32) führt weiterhin die Sprintwertung an. Zabel hat 30 Punkte bei seinem zweiten Giro-Start und liegt auf einem guten dritten Platz. Auch in der Bergwertung trägt Emanuele Sella (CSF) nach vier von 21 Etappen weiterhin das Grüne Trikot.

Auf der fünften Etappe rollt das Peloton über 170 km durch Mittelgebirgsterrain von Belvedere Marittimo nach Contursi Terme. Dort wird es wieder viele Ausreißversuche geben wobei man besonders auf den Deutschen Jens Voigt (CSC) achten sollte.

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