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Golf: USA gewinnen Ryder-Cup

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Das favorisierte europäische Ryder-Cup-Team hat den historischen vierten Erfolg in Serie verpasst. Beim 37. Kontinentalvergleich im Valhalla Golf Club in Louisville/Kentucky verlor der Titelverteidiger gegen die USA mit 11,5:16,5. Damit ging der 1927 von Samuel Ryder gestiftete Goldpokal nach neun Jahren wieder an das Team von Kapitän Paul Azinger.

Der Ryder-Cup-Sieg des zwölfköpfigen US-Teams gegen die Mannschaft des europäischen Kapitäns Nick Faldo aus England hatte sich bereits am ersten Tag angebahnt, als die Amerikaner nach den ersten acht Doppeln mit 5,5:2,5 führten. Nach dem zweiten Tag hieß es 9:7. Den entscheidenden Sieg zum entscheidenden 14,5:9,5-Zwischenstand errang am Sonntag der ehemalige US-Open-Sieger Jim Furyk (Foto) gegen den Spanier Miguel Angel Jimenez.

Die großen Enttäuschungen im europäischen Team waren der Spanier Sergio Garcia und der Ire Padraig Harrington. Garcia, der bei den vergangenen Austragungen jeweils zu den eifrigsten Punktesammlern gehörte und mit seinem emotionalen Spiel die Mannschaftskollegen mitriss, kam in vier Spielen auf nur einen Punkt. Damit hatte er sogar noch einen halben Zähler mehr gesammelt als Harrington, diesjähriger Gewinner der British Open und der US-PGA-Championship, in ebenso vielen Einsätzen.

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