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Handballer warnen vor Vize-Weltmeister Norwegen

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Köln – Die deutschen Handballer sind gewarnt. Denn jetzt bekommen sie es mit dem Vize-Weltmeister zu tun. Im Halbfinale der Heim-WM spielt die DHB-Auswahl am Freitag (20.30 Uhr/ARD) in Hamburg gegen Norwegen um das begehrte Endspiel-Ticket.

Die Vorbereitung auf dieses Top-Spiel begann bereits unmittelbar nach dem 31:30-Sieg gegen Spanien zum Abschluss der WM-Hauptrunde. Was erwartet die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop gegen Norwegen? Und wie ist der Plan für heute?

VIEL SCHLAF: «So viel wie möglich» wollte nicht nur Rechtsaußen Patrick Groetzki schlafen. Angesichts der engen Spieltaktung kommt der optimalen Regeneration der Spieler bei der WM eine große Bedeutung zu. Auch am Tag nach dem Sieg gegen Spanien steht nicht viel auf dem Programm. «Wir werden uns ausruhen, wir werden uns mit Christians Video und Taktiktraining auf den kommenden Gegner vorbereiten», sagte Torhüter Andreas Wolff.

UMZUG: Nach einem gemeinsamen Frühstück wird die deutsche Mannschaft um die Mittagszeit nach Hamburg reisen. Um 12.15 Uhr hebt der Flieger EW 7019 von Köln/Bonn nach Hamburg ab und soll dort planmäßig um 13.20 Uhr landen. Das Team wird dort wieder in einem noblen Golfhotel wohnen, schon im Rahmen der WM-Vorbereitung hatte es dort Station gemacht.

WENIG SCHLAF: Bundestrainer Prokop begann schon in der Nacht mit der Vorbereitung auf die Norweger. Viel Schlaf gönnt sich der 40-Jährige bei Großturnieren ohnehin nicht. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer seziert Prokop jedes Verhaltensmuster des nächsten Gegners. Mit den Videos bereitet er dann auch seine Spieler auf alle Stärken und Schwächen vor.

WELTSPITZE: Die Norweger haben sich in den vergangenen Jahren in der Weltspitze etabliert. Nachdem sie für die WM 2015 nicht mal qualifiziert waren, wurden sie bei der WM 2017 direkt Zweiter. Bei der erfolgreichen EM 2016 hatte die deutsche Mannschaft ebenfalls im Halbfinale gegen Norwegen gespielt – und damals eine hochdramatische Partie für sich entschieden. Die positive Entwicklung der Norweger hängt vor allem mit Trainer Christian Berge zusammen. «Wir wissen, die sind extrem schnell und unglaublich gut auf den Beinen. Es wird immer darum gehen, dass wir es schaffen, mit unseren Spielern zu doppeln», sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning.

STIMMUNG: In die Hamburger Arena passen rund 6000 Zuschauer weniger als in Köln. Es werde «sehr, sehr schwierig sein», die Stimmung von Köln und Berlin zu toppen, sagte Torhüter Wolff. Der Keeper vermutet, dass aufgrund der Nähe zu Skandinavien auch viele Norweger in der Halle sein werden. «Ich hoffe trotzdem, dass die Mehrheit für uns ist.»

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

(dpa)

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