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Heidel lobt Coach Tedesco als Krisenmanager: Nie gezweifelt

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Gelsenkirchen – Sportvorstand Christian Heidel hat Trainer Domenico Tedesco für seinen souveränen Umgang mit dem schwachen Saisonstart des FC Schalke 04 gelobt.

«Die Art und Weise, wie er alles gehandelt hat, war aller Ehren wert. Vor allem, wenn man weiß, was für ein emotionaler Typ Domenico ist, ist es umso bemerkenswerter, dass er nach außen zu jedem Zeitpunkt Souveränität ausgestrahlt hat», sagte der Schalker Manager im Interview des Fachmagazins «Kicker».

Es sei für den 33 Jahre alten Coach eine «wichtige Erfahrung» gewesen, zu sehen, «was auf einen einprasselt und wie man damit umgeht, wenn es mal nicht so gut läuft». Der Vizemeister der Vorsaison war mit fünf Bundesliga-Niederlagen in die Spielzeit gestartet, hat die zurückliegenden drei Pflichtspiele aber gewonnen.

In dieser Zeit habe er viel mit Tedesco gesprochen, aber «zu keiner Sekunde an ihm gezweifelt», betonte Heidel. «Das habe ich ihm sehr deutlich gemacht, weil ich gespürt habe, dass es ihm wichtig war zu wissen, dass auf Schalke von den handelnden Personen niemand an ihm zweifelt.»

Alles andere, als dem Trainer weiter zu vertrauen, wäre laut Heidel «totaler Unfug» gewesen. «Wir haben im Sommer mit Domenico bis 2022 verlängert, weil wir alle der Überzeugung sind, dass es für Schalke keinen besseren Trainer gibt als ihn. Es heißt oft, Vereine würden ihre Trainer zu schnell fallen lassen. Deutlicher, als wir das vor allem auch intern getan haben, kann man nicht zu einem Trainer stehen», sagte Heidel.

Fotocredits: Bernd Thissen
(dpa)

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