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Hönig warnt vor zu hoher Erwartungshaltung an Dahlmeier

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Ruhpolding – Mit der Ausbeute von zwei Einzelmedaillen und eineinhalb Staffelmedaillen wäre Biathlon-Bundestrainer Gerald Hönig bei den Winterspielen in Südkorea völlig zufrieden.

«Dann können wir heimfahren und von sehr guten und erfolgreichen Olympischen Spielen für uns reden», sagte Hönig beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding der Deutschen Presse-Agentur.

Neben zwei Mal Edelmetall in den Einzel-Wettbewerben und einer Medaille mit der Damen-Staffel komme «hoffentlich noch eine gemeinsame Medaille in der Mixed-Staffel mit den Männern hinzu», meinte der Damen-Trainer.

In Ruhpolding im heutigen Weltcup-Einzel (14.20 Uhr/ZDF und Eurosport) soll es für das Team um die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier weiter aufwärts gehen. «Jetzt wollen wir von Wettkampf zu Wettkampf zeigen, dass unser Weg stimmt und die Form besser wird», sagte der Coach mit Blickrichtung Pyeongchang.

Auch Dahlmeier soll nach ihrer Krankheitspause über Weihnachten wieder an alte Stärke anknüpfen. Allerdings warnte Hönig vor einer zu hohen Erwartungshaltung an Deutschlands Sportlerin des Jahres: «Die Vorsaison war für mich irgendwo was Perfektes, was Ideales. So etwas kann man nicht planen.» Dahlmeier hatte bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen gleich fünf Titel gewonnen.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa)

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