Ratgeber

Ironman Hawaii 2009 – Triathlon Mekka Kona

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Der legendäre Ironman Wettkampf in Hawaii wird dieses Jahr am 10. Oktober 2009 statt finden. 255 Athleten werden zu Wasser und zu Land um den Titel des Ironman kämpfen. Und kämpfen ist bei diesem Triathlon definitiv nicht untertrieben, denn die 70.3 Distanz ist ein wahrlich langer und beschwerlicher Weg zum Ziel. 3,86 km Schwimmen stehen in der ersten Etappe auf dem Programm, gleich danach geht es an die 180,2 Strecke mit dem Rad und zum Abschluss 21,1 km Laufen.

Die teilnehmenden Athleten für den Ironman müssen sich nicht etwa durch den Sieg bei anderen Sportveranstaltungen qualifizieren, nein hier entscheidet das Los über die Teilnahme. Seit dem 1. Oktober 2008 ist die Lotterie um die Ironman-Startnummern für Hawaii 2009 eröffnet. Bis zum 28. Februar 2009 hatten interessierte Athleten Zeit sich mit etwas Glück für das Langdistanz-Rennen auf Big Island an der Kailua Bay im hawaiianischen Kona zu qualifizieren.

Ironman-Gründer John Collins ersann 1983 die Idee zu diesem Auswahlverfahren. Einziges Auswahlkriterium für eine Teilnahme, ist die erfolgreiche Absolvierung eines 70.3 Rennens in der gleichen Saison. Für Hawaii 2009 stehen 150 Plätze für US-Bürger, die hier als Gastgeber traditionell das größte Kontingent erhalten, 50 Plätze für internationale Starter und fünf für Athleten mit Behinderung zur Verfügung.

Mekka des Triathlon – Kona, Ironman Hawaii 2009

Der Wettkampf in Kona startet in der Regel gegen 7 Uhr morgens. Die Schwimmstrecke geht raus aufs offene Meer und wieder zurück. Darauf folgt eine Radstrecke durch die Lavafelder in Richtung Norden auf dem Queen K Highway, auch hier wird ab dem Wendepunkt in Hawi wieder zurück geradelt. Wieder zurück in Kailua Kona führt die letzte Etappe des Ironman bis zum Natural Energy Lab und endet mit dem Zieleinlauf am Alii Drive in Kona. Bei teilweise über 40 Grad Celsius kämpfen sich die Athleten voran und werden vor allem auf dem Rad von den Mummuku-Winden drangsaliert. Jeder Sportler ist hier auf sich alleine gestellt, denn das Windschattenfahren ist, wie bei allen Ironman Wettkämpfen, verboten.

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