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Jogging im Winter: Mundatmung trotz kalter Luft?

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Das kalte Wetter sollte Ausdauersportler nicht vom Outdoor-Sport abhalten. Dabei kommt es nicht selten vor, dass sich Jogger, Walker etc. fragen, ob die kalte Luft nicht schädlich für die Atemwege ist? Wir geben Entwarnung.

Jogging, Foto: Flickr by toffeeshop

Die Atemwege werden durch die kalte Luft nicht geschädigt. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte durch die Nase einatmen. Das hat den Vorteil, dass die Luft auf dem Weg zur Lunge auf Körpertemperatur erwärmt wird. Doch die Nasenatmung beim Joggen bringt auch ein Problem mit sich.

Nasenatmung reicht nicht immer aus

Jeder der mit hoher Geschwindigkeit sein Lauftraining absolviert, wird selbst erfahren haben, dass man mit der Nasenatmung nicht die benötigte Sauerstoffmenge aufnehmen kann, um die Belastung über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Da ist ein Umstieg auf die Mundatmung das einzige Mittel.

Dabei muss man sich aber keine Sorgen machen, dass man dadurch den Atemwegen Schaden zufügt. Denn auch durch den Mund eingeatmet erwärmt sich die Luft sehr schnell und es besteht kein Gesundheitsrisiko.

Schal oder Tuch umbinden

Bei knackigen Minusgraden kann man sich durchaus auch ein Tuch oder Schal um den Mund binden. So wird die Luft noch schneller erwärmt. Bei richtiger Eiseskälte kann man das Tuch auch über die Nase gezogen werden. Läufer, die sich dadurch bei ihrer Atmung eher gestört fühlen, können es natürlich weglassen.

Ansonsten sollte man sich gerade für die Wintersaison über die Anschaffung einer solchen entsprechenden Sportbekleidung im Fachhandel Gedanken machen.

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