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Johnson schickt Olympia-Gold zurück

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Michael Johnson hat seine Konsequenzen gezogen. Der fünfmalige Olympiasieger kann seinerseits gut auf die Goldmedaille der 4×400-m-Staffel von 2000 verzichten und will sie dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zurückschicken.

Grund für seinen Entschluss ist das Doping-Geständnis von Antonio Pettigrew, der in Sydney an Johnson’s Seite die Goldene gewann. „Ich weiß, dass diese Medaille nicht unter fairen Umständen gewonnen wurde und schmutzig ist. Ich fühle mich belogen, betrogen und im Stich gelassen“, schrieb der Weltrekordhalter über 200- und 400-Meter in der englischen Tageszeitung „Daily Telegraph“.

„Ich war naiv“
Der 40-Jährige wolle die Medaille nicht mehr länger im selben Schrank liegen lassen, mit all den anderen, die er im Laufe seiner einzigartigen Karriere gewonnen hat. Aber Johnson übt auch Selbstkritik. Er räumte ein, bei der Verteidigung des Sports gegenüber Doping in den letzten Jahren „naiv“ gewesen zu sein.

Umso mehr zollt ihm der Internationale Leichtathletik Verband, IAAF, Respekt. „Mit diesem mutigen Schritt hat Michael eine wichtige Botschaft über die Stellung des Dopings im Sport vermittelt. Michael hat das richtige getan“, sagte IAAF-Sprecher Nick Davies.

Hut ab vor Michael Johnson. Bleibt nur zu Hoffen, dass weitere Athleten seinem Beispiel folgen.

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