Kati Wilhelm beendet ihre Karriere

Autor: Riko

Die dreimalige Biathlon-Olympiasiegerin Kati Wilhelm beendet nach der Saison ihre Karriere. Nach den drei verbleibenden Weltcup-Rennen in Finnland, Norwegen und Russland will sie sich künftig mehr ihrem Studium widmen.

Kati Wilhelm ©Flickr / Ragnar Singsaas

„Ich habe alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Die Olympischen Winterspiele waren noch einmal ein Höhepunkt, aber nun ist es Zeit, die Biathlonstrecke jüngeren Leuten zu überlassen“, sagte Kati Wilhelm und bedankte sich bei ihren Fans. Die fünffache Weltmeisterin möchte sich ab Saisonende verstärkt ihrem Studium widmen und im Beruf ebenso viel Spaß haben wie bei der Medaillenjagd, verkündete sie im Anschluss.

Kati Wilhelm erfolgreich bei Olympischen Spielen

Während ihrer elfjährigen Biathlon-Karriere gewann Kati Wilhelm alles, was man gewinnen kann. Bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City holte sie Gold im Sprint und mit der Staffel. In Turin 2006 folgte die Goldmedaille in der Verfolgung und zwei Silbermedaillen im Massenstart und mit der Staffel. Bei ihren letzten Olympischen Spielen in Vancouver sammelte sie auch noch die letzte Farbe ein und gewann Bronze wiederum mit der Staffel. Neben den olympischen Erfolgen wurde Kati Wilhelm fünfmal Weltmeisterin, sammelte insgesamt 13 Mal Edelmetall, feierte 17 Weltcupsiege und in der Saison 2005/06 den Sieg im Gesamtweltcup.

Eine der besten im deutschen Biathlon

Kati Wilhelms beeindruckende Bilanz machte sie zu einer langjährigen Leistungsträgerin bei den deutschen Biathletinnen. Damen-Bundestrainer Uwe Müssiggang sagte nach Katis Pressemitteilung, für ihn komme das etwas überraschend, weil er davon ausgegangen sei, dass sie noch die WM 2012 in Ruhpolding bestreiten würde. Aber Kati werde ihre Gründe haben, zumal sie keine Freundin von spontanen Entschlüssen sei. Abschließend lobte er sie als gradlinig und professionell. Kati Wilhelms letzter Auftritt als Biathletin wird vom 23. bis zum 28. März im russischen Khanty-Mansiysk sein. Dort feiert sie ihren Abschied vom Leistungssport.



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BlueStarz schreibt
am 14. März 2010 um 17:54 Uhr

Ich find es sehr schade, dass sie aufhört, war sie doch in den letzten Jahren immer eine der besten deustchen Athletinnen. Leider konnte sie zu Olympia nur in der Staffel nochmal auf sich aufmerksam machen. Wünsch ihr alles Gute im Privatleben nach der Karriere.

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rosabalou schreibt
am 4. April 2010 um 18:42 Uhr

Meiner Meinung nach wurde es höchste Zeit, dass sie ihre Karriere beendet hat. Sie WAR eine der besten deutschen Athletinnen – aber ihre Zeit ist vorbei. Sie hat nicht mehr die Leistung gebracht und es gibt junge Athletinnen, die einen dauerhaften Einsatz im Weltcup verdient haben.

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