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Kienle feierten dritten Ironman-EM-Titel

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Frankfurt/Main – Sebastian Kienle hat als erster Triathlet zum dritten Mal die Ironman-EM gewonnen.

Drei Tage nach seinem 33. Geburtstag setzte sich der gebürtige Karlsruher in Frankfurt/Main über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen souverän vor Landsmann Andreas Böcherer durch. Kienle kam auf dem Frankfurter Römerberg nach 7:41:42 Stunden mit einem Vorsprung von 4:25 Minuten vor dem Freiburger ins Ziel. Dritter wurde der Schwede Patrik Nilsson.

Damit wiederholten Kienle und Böcherer die Platzierungen aus dem vergangenen Jahr. Beide sicherten sich zudem das Ticket für die WM im Oktober auf Hawaii, wo es zum erneuten Kampf mit dem zweimaligen Champion Jan Frodeno kommen wird. Böcherer hatte im vergangenen Jahr bei der WM Platz fünf belegt. Der Darmstädter WM-Dritte Patrick Lange hatte nach einer längeren Verletzungspause in der Vorbereitung mit der Entscheidung in Frankfurt nichts zu tun, wurde aber noch Sechster. Michael Raelert musste mit Krämpfen auf dem Rad aussteigen.

Für Kienle war es der dritte Titel nach 2014 und 2016. Mit einer eindrucksvollen Leistung beim abschließenden Marathon sorgte er diesmal für die Entscheidung. Nach dem Radfahren war er unmittelbar hinter dem 34-Jährigen Böcherer in die Wechselzone gekommen.

Aufgrund einer unvermeidbaren Baustellensituation in Friedberg und dem Mangel an Alternativstrecken, die den Anforderungen für eine Radstrecke entsprechen, betrug die Streckenlänge 177 Kilometer, drei Kilometer weniger als normal.

Fotocredits: Arne Dedert
(dpa)

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