Ratgeber

Kundalini-Yoga – Einklang von Körper, Geist und Seele

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Es gibt viele verschiedene Formen von Yoga (Joga) die oft auf einer eigenen Philosophie und Praxis basieren. Eine Ausprägung ist das Kundalini-Yoga. Doch was bedeutet das genau?

Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die sowohl geistige als auch körperliche Übungen vereint. Das Yoga-Konzept verfolgt den Einklang von Körper, Geist und Seele, was sich nachweislich positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirkt. Das Ziel einer jeden Yoga-Form ist es Energien und Kräfte frei zu setzen und somit positiv auf den Körper und den Geist zu wirken. Probleme und Krankheiten wie z. B. Ängste, Depressionen, Stress und Schlaflosigkeit, aber auch Kopf- und Rückenschmerzen können mit Yoga bestens bekämpft werden.

Eine spezielle Form des Yoga ist das Kundalini-Yoga, das in den 60er Jahren von Yogi Bhajan erstmals in den Westen gebracht wurde und seitdem auch weltweit praktiziert wird. Durch die Kombination von Bewegung, Körperhaltung und Konzentration soll die Lebensenergie des Menschen stimuliert und gesteigert werden. Grundlage für das Kundalini ist die tantrische Lehre, die auf der Kraft im Menschen basiert. Spezielle Übungen sollen die Erweckung dieser Kraft fördern bzw. ermöglichen.

Das Kundalini-Yoga ist  mit anderen Yoga-Formen, wie Kriya- und Hatha Yoga verwandt. In der Praxis werden meist schnelle Bewegungsabläufe mit Ruhephasen und Meditation kombiniert, wobei vor allem die Atemführung einen zentralen Stellenwert besitzt. Generell lässt sich sagen, dass jede Kundalini-Übung grundsätzlich drei Ebenen besitzt: Asana (die Körperhaltung), Pranayama (die Atemführung) und Dhyan (die Meditation).

Als Yoga-Einsteiger empfiehlt es sich die Grundlagen in einem Yoga-Kurs zu erlernen und regelmäßig selber zu Hause zu üben. Die besten Zeiten zur Ausübung sind früh am Morgen und der Abend. Anfänger finden hier zahlreiche Informationen und weiterführende Themen zum Kundalini-Yoga.