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Länderspielpause als Bayern-Chance: «Freien Kopf bekommen»

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München – Seine 100-Tage-Bilanz als Trainer des FC Bayern hat sich Niko Kovac ganz anders vorgestellt. Statt wie nach seinen sieben Siegen in den ersten sieben Pflichtspielen der Saison als neuer Münchner Erfolgscoach gefeiert zu werden, steht der Kroate in der Kritik.

Vier Spiele ohne Sieg, zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen ohne eigenen Treffer sorgen für einen unangenehmen und turbulenten Start in die Länderspielpause. «Wir müssen hoffen, dass diejenigen, die bei der Nationalmannschaft sind, einfach mal einen freien Kopf bekommen, mal auf andere Gedanken kommen», sagte Kovac, der am Dienstag seit 100 Tagen Bayern-Coach ist. «Das kann auch helfen. Wenn wir dann wieder alle zusammen sind, müssen wir zusehen, dass wir wieder so auftreten, wie wir uns das alle vorstellen», hatte der Coach nach dem 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach erklärt.

Im Training kann Kovac nur mit einer Rumpfmannschaft und Nachwuchskräften arbeiten. Die Chance auf ein positives Bayern-Zeichen bietet sich frühestens am 20. Oktober im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Die Partie bei den Niedersachsen ist das erste von vier Spielen nacheinander auf fremdem Platz. Danach folgen in der Champions League AEK Athen, Mainz in der Bundesliga und der SV Rödinghausen im DFB-Pokal.

«Wir werden nach der Länderspielpause wieder angreifen», versprach Leon Goretzka. Erst einmal stehen für ihn und sechs weitere Münchner die großen Nations-League-Prüfungen in Holland und Frankreich an. «Wir müssen weitermachen, die Länderspielpause tut jetzt vielleicht ganz gut», sagte DFB- und Bayern-Kollege Thomas Müller, «und danach brauchen wir Punkte.»

Fotocredits: Tobias Hase
(dpa)

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