Ratgeber

Langlauf bei den Olympischen Winterspielen 2010

By

on

Sechsunddreißig Medaillen werden bei den Olympischen Winterspielen 2010 (12. bis 28. Februar 2010) im Skilanglauf vergeben. Dabei erhoffen sich auch deutsche Athleten einige Erfolge feiern zu können.

Enge Stellungskämpfe um Olympia-Gold © flickr.com / oskarlin

Die größten Hoffnungen liegen dabei auf den Männern, die sich im Winter 2009/2010 schon hervor getan haben.

Die großen Erfolge der letzten Jahre bleiben bei den deutschen Skilangläufern im Olympiawinter 2009/2010 aus. Zählten Deutschland jahrelang zur Weltspitze, laufen sie zuletzt immer häufiger hinterher. Besonders bei den Damen fehlen in der Saison 2009/2010 die Erfolge. Deshalb ruhen die größten Hoffnungen auf die Herren.

Von den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin fuhren deutsche Skilangläufer mit vier Medaillen zurück. Tobias Angerer holte über 15 km klassischen Bronze und Claudia Künzel sicherte sich im Sprint (klassisch) die Silbermedaille. Die beiden Staffeln holten sich jeweils den zweiten Platz.

Auch bei den Olympischen Spielen 2010 ruhen die größten Hoffnungen auf die Staffeln. Im einzigen Staffelrennen des Winters 2009/2010 holten die deutschen Herren Platz drei und die Damen Rang fünf.

Im Gesamtweltcup stehen deshalb auch die Männer besser da. Axel Teichmann liegt hier auf Rang fünf und Rene Sommerfeldt auf Platz sieben. Jens Filbrich hat sich in die Top15 gefahren. Bei den Frauen sind es wesentlich schlechter aus. Katrin Zeller rangiert als beste Deutsche nur auf Rang 27. Sie war die einzige Athletin des DSV, die die Tour de Ski beenden durfte.

Kaum Möglichkeiten, eine Medaille zu erlaufen haben demnach Stefanie Böhler, Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle. Die jungen Talente Nicole Fessel, Miriam Gössner und Hanna Kolb sollen vorrangig Erfahrungen sammeln, wie bei den Männern Josef Frenzl, Tim Tscharnke und Tom Reichelt.

Die Favoriten bei den Entscheidungen jedoch andere Fahrer. Der Norweger Petter Northug Jr. ist der große Favorit über die Distanzstrecken. Im Sprint kann sich Emil Joensson (Schweden) die besten Chancen ausrechnen. Bei den Damenrennen gelten die Gesamtweltcup-Führende Justyna Kowalczyk (Polen) sowie Petra Majdic sowohl im Sprint, als auch bei den Distanzrennen zu den Favoritinnen.

Deutsche Skisportler starten deshalb bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver mit Außenseiterchancen und haben nur geringe Chancen die vier Olympia-Medaillen von 2006 zu bestätigen.