Ratgeber

Leichtathletik: Continental Cup 2010 in Split

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Kurz nach der Europameisterschaft 2010 geht es für die Leichtathleten direkt weiter. Anfang September treten die besten Sportler aller Kontinente gegeneinander an.

Verena Sailer (rechts) misst sich beim Continental Cup 2010 auch mit weltweiter Konkurrenz © flickr.com / az1172

Vier deutsche Europameister gehen beim Continental Cup 2010 an den Start.

Der Continental Cup ist der Kontinentalvergleich der Leichtathletik. Die besten Sportler der Erdteile treten hierbei im direkten Vergleich nebeneinander an. Amerika, Europa, Afrika und Asien/Ozeanien messen dabei ihre Kräfte. Der Continental Cup 2010 ist die erste Austragung dieses Wettbewerbes unter diesem Namen. Dabei wird der Weltcup wiederbelebt, der 2006 zuletzt ausgetragen wurde.

1976 rief der internationale Leichtathletik Verband IAAF (International Association of Athletics Federations) den Weltcup ins Leben. Der Wettbewerb sollte ein Kräftemessen von zuletzt drei Ländermannschaften und fünf Kontinentalauswahlen sein. Der erste Weltcup fand 1977 in Düsseldorf statt. Nach zehn Austragungen änderte die IAAF die Regeln. Ab 2010 nehmen am nun umbenannten Continental Cup 2010 nur noch vier Mannschaften teil.

Im Poljud Stadion wollen dabei auch deutsche Sportler Akzente setzen, nachdem sie bei den Leichtathletik Europameisterschaften 2010 überzeugen konnten. Die Goldgewinner Christian Reif, Verena Sailer, Betty Heidler und Linda Stahl sowie Robert Harting, Matthias de Zordo (jeweils Silber) und Lisa Ryzih (Bronze) sind die deutschen Starter.

Silke Spiegelburg und Carsten Schlangen verzichteten freiwillig auf einen Start. Christina Obergföll und die deutsche 4 x 400 Meter-Staffel der Damen wurde nicht nominiert. Die anderen deutschen Starter sollen die Titelverteidigung Europas bewerkstelligen. 2006 hatte Europa bei den Männern (vor den USA) sowie bei den Frauen Russland vor der Europa-Auswahl gesiegt.

Allerdings müssen die europäischen Athleten beweisen, wie gut sie die Leichtathletik Europameisterschaften 2010 verkraftet haben. Das könnte ein Vorteil besonders für die starken Afrikaner und Amerikaner sein.