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Masters Toronto: Federer verliert überraschend

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Roger Federer hat gestern überraschend in der 2. Runde des Masters von Toronto gegen Gilles Simon aus Frankreich mit 6:2, 5:7, 4:6 verloren. Die Zeit als Nummer eins der Weltrangliste scheint bald vorbei zu sein.

„Das ist nicht das Ende der Welt“, meinte Federer nach dieser Pleite. „Ich verpasste einige gute Chancen, was mich teuer zu stehen kam. Es war ein enttäuschendes Match. Aber es ist wichtig, optimistisch zu bleiben. Ich muss mich für die Olympischen Spiele wieder aufbauen“, machte sich der Schweizer Mut.

Gerade zwei Wochen nach der historischen hauchdünnen Niederlage im Finale von Wimbledon ging der Weltranglisten-Erste enorm sicher in die erste Partie in Kanada gegen Simon. Der Baseler sicherte sich die ersten vier Spiele in Folge und gewann dann kurz darauf den ersten Satz. Simon, der letzte Woche in Indianapolis sein erstes ATP-Turnier gewinnen konnte, spielte im zweiten Durchgang großartiges Tennis gegen Federer und nach zwei Stunden und einer Minute hatte der Weltranglisten-Erste den ersten Matchball gegen sich. Er spielte eine Rückhand ins Aus und dann war es geschehen. Simon gewann das Match gegen den sonst so überirdisch spielenden Schweizer.

„Ich spielte wie in einem Traum. Es ist unglaublich, Roger so zu bezwingen. Natürlich ist das mein größter Sieg“, erklärte der 23-Jährige zu dieser unglaublichen Leistung. Der Weltranglisten-22. aus Nizza spielt nun gegen Jose Acasuso aus Argentinien, der den Chilenen Fernando Gonzalez mit 6:3, 3:6, 6:3 besiegte.

Federers größter Konkurrent Rafael Nadal setzte sich gegen den US-Amerikaner Jesse Levine mit 6:4, 6:2 durch und steht im Achtelfinale des Masters. Damit rutscht der Spanier dem Weltranglisten-Thron wieder ein Stück näher.

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